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INHALTSVERZEICHNIS Ausgabe 236 vom 21.12.2015
 
AKTUELLE EREIGNISSE
 
MELDUNGEN AUS DER FORSCHUNG
 
NACHRICHTEN AUS DER ASTRO-SZENE
 
MITTEILUNGEN AUS DER REDAKTION

 

 
AKTUELLE EREIGNISSE
 

Wichtige Astronomische Ereignisse vom 21.12.-31.12.2015

22.12.5:48 MEZWintersonnenwende
23.12.3:30 MEZMaximum Ursiden, ZHR=10 (gelegentlich bis 50)
23.12.16:36 MEZStreifende Bedeckung von 75 Tau (5,m0) durch den Mond
23.12.16:48 MEZMond bedeckt SAO 93975 (4,m8), Eintritt
23.12.19:12 MEZMond bedeckt Aldebaran, a Tau (0,m9), Eintritt
23.12.20:19 MEZMond bedeckt Aldebaran, a Tau (0,m9), Austritt
25.12.6:30 MEZKleinplanet (27) Euterpe in Opposition (8,m4, Gem)
25.12.12:11 MEZVollmond
29.12.4:12 MEZMerkur (-0,m5) größte Elongation Ost (19,7°), Abendhimmel
Zeiten bezogen auf die Mitte des deutschen Sprachraums (NĂŒrnberg)
 

Merkur am Abend: Kurz vor Weihnachten öffnet sich ein kleines Fenster zur Merkurbeobachtung, das bis in die ersten Januartage reicht. Etwa ab dem 20. Dezember kann man sein GlĂŒck versuchen, dann steht der –0,m5 helle Merkur fĂŒr 10° Ost und 50° Nord um 16:45 MEZ 4° hoch im SĂŒdwesten, wĂ€hrend die Sonne 4° unter den Horizont getaucht ist. Mehr gibt der noch relativ flache Ekliptikverlauf kurz vor der Wintersonnenwende trotz 17,5° Elongation nicht her, zumal Merkur bis Jahresende noch wenige Grad sĂŒdlich der scheinbaren Sonnenbahn steht.

Die VerhĂ€ltnisse verbessern sich tĂ€glich ein wenig, an Heiligabend steht Merkur zur gleichen Zeit 6° hoch. Am 29. Dezember, wenn er mit 19,7° seine grĂ¶ĂŸte Sonnendistanz erreicht, ist der –0,m3 helle Planet um 17 Uhr MEZ 6° hoch bei einer Sonnentiefe von –5,5° zu sehen. FĂŒr eine bessere Show reicht es diesmal nicht, denn schon nĂ€hert sich Merkur wieder der Sonne an, wird im Teleskop zur Sichel und bĂŒĂŸt Helligkeit ein. Letztmalig am 7. Januar 2016 kann man ihn mit +0,m9 unter guten Sichtbedingungen um ca. 17 Uhr MEZ kurz erspĂ€hen.

Die geringe Horizonthöhe erschwert es Beobachtern mit Teleskopen, die Phase des winzigen Planetenscheibchens zu erkennen. Der scheinbare Durchmesser Merkurs liegt im genannten Sichtbarkeitsfenster ohnehin nur zwischen 6" und 9".

Paul Hombach

 
 
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Simon Marius Portal:
simon-marius.net/
Bahnelemente von Kleinkörpern (JPL Small-Body Database Browser):
ssd.jpl.nasa.gov/sbdb.cgi
 

Im MĂ€rz 2014, dem Simon-Marius-JubilĂ€umsjahr, gab das fĂŒr die Benennung von Kleinplaneten, Kometen und natĂŒrlichen Satelliten zustĂ€ndige Committee for Small Body Nomenclature der Internationalen Astronomischen Union (IAU) bekannt, dass der Asteroid »1980 SM« auf den Namen (7984) Marius getauft wurde. Geeignet fĂŒr die Ehrung des markgrĂ€flichen Hofastronomen waren schon allein die Initialen »SM«, die bei Asteroiden den Entdeckungszeitraum innerhalb des Jahres eingrenzen. Die Nachricht der Benennung verbreitete sich ĂŒber viele LĂ€nder und selbst »The Hindi« – die zweitgrĂ¶ĂŸte Tageszeitung Indiens – berichtete. Auch auf der Regiomontanus-Sternwarte NĂŒrnberg gab es am 23. April eine Feierstunde, die vom Bayerischen Fernsehen aufgezeichnet wurde.

Der ausgewĂ€hlte Asteroid wurde am 29. September 1980 von der Tschechischen Astronomin Zdeƈka VĂĄvrovĂĄ am KleĆ„ Observatorium (HvězdĂĄrna KleĆ„) entdeckt. Er ist gut 10km groß und umrundet die Sonne in 2,63 AE Abstand im HauptgĂŒrtel zwischen Mars und Jupiter. Er bewegt sich durchschnittlich mit 18 km/s Geschwindigkeit und benötigt fĂŒr einen Umlauf 4,27 Jahre.

Von Europa aus wird Marius im Dezember 2015 bereits mehr als sechs Stunden bei zirka 18,m2 zu sehen sein, am 23. Januar 2016 erreicht der Asteroid dann eine Helligkeit von 17,m4 und ist etwa zehn Stunden sichtbar; danach gehen Sichtbarkeit und Helligkeit wieder zurĂŒck. Die Simon-Marius-Gesellschaft ruft alle Kollegen auf, gezielte Messungen in Standardfiltern durchzufĂŒhren. Daraus ließen sich Aussagen zu den wahrscheinlichen OberflĂ€chenmaterialien von Marius treffen. Aus Lichtkurvenaufnahmen ĂŒber mehrere Stunden und Tage könnte man die Rotationsperiode ableiten und eine grobe Form des Kleinplaneten abschĂ€tzen. Interessant wĂ€re vielleicht auch eine Suche nach möglichen Sternbedeckungen durch Marius.

Pierre Leich

 
 
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Catalina mit 8°-Schweif:
facebook.com/photo.php?fbid=1160657717281117/
Schweifdeformation (mit Animation):
astrostudio.at/4_Videos.php?img=images/4_Videos/115_2013US10_11_12.avi
 

Selten fielen bei einem Kometen der visuelle Anblick in kleinem GerĂ€t und die fotografische Erscheinung fĂŒr grĂ¶ĂŸere Instrumente derart auseinander wie aktuell bei C/2014 US10 (Catalina). ErwartungsgemĂ€ĂŸ ist die Helligkeit die vergangenen vier Wochen bei 6,m0 bis 6,m5 stehen geblieben, da der sinkende Erdabstand den absoluten Helligkeitsabfall bei wachsenden Sonnenabstand gerade wett macht, und im Fernglas ist nicht viel mehr als ein etwas diffuser Fleck von nur geringem Durchmesser zu sehen. Auf tiefen Fotos jedoch zeigen sich weiterhin ein kurzer Staub- und in großem Winkel dazu ein sehr langer Plasmaschweif, der am 17. Dezember bis zu 8,4° weit verfolgt werden konnte. Und zuweilen mit dem Sonnenwind dramatisch wechselwirkt: Mehrfach schlug er starke Wellen oder wurde gar zeitweilig zerrissen.

Daniel Fischer

 
 
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Detektion bei W Aquilae:
arxiv.org/abs/1512.02650
Detektion bei Alpha Centauri:
arxiv.org/abs/1512.02652
 

Zwei wissenschaftliche Veröffentlichungen, herumgereicht mit der expliziten Bitte, sie doch zu widerlegen – und viele mitunter freche RĂŒckmeldungen, aber keine Lösungen: Das ist der Status zweier Zufallsfunde mit dem Radiointerferometer ALMA in Chile, die als große oder gar gewaltige Himmelskörper im Außenbereich des Sonnensystems interpretiert werden könnten. Da schien sich jeweils eine Punktquelle zwischen zwei Beobachtungen etwas bewegt zu haben, was wie die Bahnbewegung eines beachtlichen Objekts in fernem Sonnenorbit aussieht – doch vieles spricht dagegen. Die tiefe Himmelsdurchmusterung mit dem Infrarotsatelliten WISE schließt große Körper jenseits des Neptun eigentlich aus, es mĂŒsste derer aber eine große Zahl geben, wenn sie sich ALMA so bereitwillig zeigen wĂŒrden – und es gibt vielleicht noch nicht bekannte Artefakte bei der Bildgewinnung mit dem noch jungen Interferometer. Das RĂ€tseln geht weiter.

Daniel Fischer

 

 

 
MELDUNGEN AUS DER FORSCHUNG
 
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Originalarbeit:
iopscience.iop.org/article/10.1088/0004-637X/814/1/32
 

In etwa 300 Lichtjahren Entfernung von der Erde umrundet ein Gasriese mit der Katalognummer HD 106906b seinen Mutterstern in fast 20-fachem Sonne-Pluto-Abstand. Dieser Befund fĂŒr sich genommen ist letztlich heutzutage keine besondere ErwĂ€hnung mehr wert. Die gut und gerne 100 Milliarden Kilometer Distanz des Muttersterns in Verbindung mit dem massereichen Erscheinungsbild von HD 106906b (immerhin 11-mal schwerer als Jupiter) fĂŒhrt jedoch zu der Frage, warum der Gasriese so weit draußen seine Runden dreht. Denn dass er ursprĂŒnglich auch dort draußen entstanden ist, gilt nach den fĂŒhrenden Modellen der Sonnensystementwicklung als sehr unwahrscheinlich. Antworten auf diese Frage wiederum schlagen einen Bogen zu unserem eigenen Planetensystem, denn das im erst 13 Millionen Jahre alten Exoplanetensystem beobachtbare Szenario könnte durchaus jenem Ă€hneln, welches fĂŒr die frĂŒhen AnfĂ€nge unseres Sonnensystems angenommen wird.

Die junge Exosonne zeigt sich von einem asymmetrisch gestalteten Materiering nebst Staubscheibe umgeben, was die Schlussfolgerung auf sich vor Ort zutragende turbulente Ereignisse zulĂ€sst. Dieselben KrĂ€fte nun, die fĂŒr die »Unordnung« im Materiering um den zur Lower Centaurus Crux (LCC) Gruppe, einem Teil der Scorpius Centaurus Assoziation zĂ€hlenden Stern verantwortlich zeichnen, haben möglicherweise auch HD 106906b auf seine so abseitig einsam gelegene Bahn katapultiert. Den in unmittelbarer Umgebung des Gasriesen ausgemachten Staubring kann dieser bei seinem unsanften Rauswurf aus der Mitte des Systems in die Außenbereiche aus dem Materiering um die Exosonne eingefangen und mit sich fortgetragen haben. Eine Erwartung, die wieder an unser heimisches Sonnensystem denken lĂ€sst. Damals – so lautet die derzeit favorisierte Betrachtung – wurde ebenfalls ein massereicher Planet aus der unmittelbaren Sonnenumgebung gedrĂ€ngt und schließlich gĂ€nzlich aus dem System geschleudert. Ein solches Ereignis wĂŒrde zugleich auch die ErklĂ€rung zu der Frage liefern, warum der Kuiper-GĂŒrtel, jene flache, ringförmige Materieansammlung, die sich außerhalb der Neptunbahn in einer Entfernung von ungefĂ€hr 30 bis 50 Astronomischen Einheiten (AE) nahe der Ekliptik erstreckt, in der FrĂŒhzeit des Sonnensystems einen betrĂ€chtlichen Massenverlust erleiden musste: der auswandernde Planet riss einen erheblichen Teil, Ă€hnlich wie HD 106906b in seinem System, mit sich. Als Auslöser der VorgĂ€nge hier wie dort gilt ein zu nahe vorbeiziehender Stern, oder im Falle von HD 106906 noch ein weiterer, unentdeckter Gasriese.

Lars-C. Depka

 
 
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Videos und weitere Bilder aus dem Flugzeug:
astronomycenter.net/wt1190f.html
Mitteilung der NASA:
nasa.gov/feature/wt1190f-safely-reenters-earth-s-atmosphere-provides-research-opportunity
Analysen vom SETI Institute:
impact.seti.org
 

Das immer noch unidentifizierte aber nahezu sicher menschengemachte Objekt mit der Entdeckungsnummer WF1190F ist exakt so wie schon einen Monat im Voraus berechnet am 13. November um 7:18 MEZ – oder Mittags Ortszeit – sĂŒdlich von Sri Lanka in die ErdatmosphĂ€re eingetreten und dabei wahrscheinlich komplett verglĂŒht. Außergewöhnlich schlechtes Wetter in der Region verhinderte sĂ€mtliche Beobachtungsversuche vom festen Land aus, die neben zahlreichen Schaulustigen und Amateurastronomen auch ein paar von weit her angereiste Wissenschaftler versuchen wollten. Und auch das von den Vereinigten Arabischen Emiraten zur VerfĂŒgung gestellte Flugzeug mit einer kleinen internationalen Gruppe von Beobachtern an Bord wĂ€re trotz 13,7km Flughöhe beinahe ein Opfer der sich besonders hoch ĂŒber dem Indischen Ozean auftĂŒrmenden Wolken geworden. Doch es gelang dem Piloten fast im letzten Moment, eine klare Stelle anzusteuern, und die meisten Kameras und anderen Instrumente hatten freie Sicht auf den kurzen aber heftigen Wiedereintritt: die einzigen Zeugen des seltenen Spektakels.

Trotz Mittagshimmel erschien der verglĂŒhende Lichtpunkt hell fĂŒr das bloße Auge, und mehrere Kameras erfassten wie er, eine Leuchtspur hinter sich her ziehend, bald in mehrere Fragmente zerbrach, die dann schnell verblassten. Auch Spektren des Wiedereintritts im sichtbaren Licht konnten aufgenommen werden, was noch nie am Tage gelungen war. NĂ€here Auswertungen sind noch nicht bekannt geworden, aber es kann auf jeden Fall eine Premiere gefeiert werden. Denn Wiedereintritte von Satelliten wurden zwar schon gezielt beobachtet, auch aus Flugzeugen – aber der Fall von WF1190F Ă€hnelte viel eher einem mit der Erde kollidierenden Kleinplaneten: zufĂ€llig kurz vor dem Impakt von Astronomen entdeckt, zunĂ€chst kaum charakterisiert und am Schluss steil in die AtmosphĂ€re eintretend. Dass die Vorhersage von Ort und Zeitpunkt des Impakts allein aufgrund astronomischer Beobachtungen derart prĂ€zise gelang, ist daher bereits eine wesentliche Erkenntnis: Sollte sich einmal ein echter Asteroid unter vergleichbaren UmstĂ€nden nĂ€hern, wird man sein unausweichliches Ende genau berechnen und womöglich Gebiete in seinem Fadenkreuz warnen können.

Daniel Fischer

 
 
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Die Vorhersage:
arxiv.org/abs/1504.05953v1
Der Erfolg:
spacetelescope.org/news/heic1525/
 

PĂŒnktlich zum 100. Geburtstag der Allgemeinen RelativitĂ€tstheorie vor ein paar Wochen hat das Universum eine dramatische Demonstration geliefert: Im Galaxienhaufen MACS J1149.6+2223 ist eine neue Punktquelle aufgetaucht – genau wie im April vorhergesagt. Denn der Haufen wirkt als Gravitationslinse und bildet eine Supernova in einer Galaxie weit hinter dem Haufen schon eine Weile viermal ab. Und weil sich die Lichtwege und das Schwerefeld des Haufens gut modellieren ließen, kam bald auch die Vorhersage eines fĂŒnften Bildes zustande, das wegen des lĂ€ngeren Lichtweges spĂ€ter erscheinen sollte, frĂŒhestens Ende 2015. Ein Hubble-Bild vom 30. Oktober zeigte es noch nicht, im November jedoch war da »marginal« etwas zu sehen, und vom 10. Dezember an war das fĂŒnfte Bild schon deutlich, wenn auch – der Voraussage entsprechend – deutlich schwĂ€cher als die anderen vier Bilder der Supernova.

Daniel Fischer

 
 
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Die aktuellen Bilder:
planetgate.mps.mpg.de:8114/Image_of_the_Day/public/IofD_archive.html
Das Archiv (v.a. Ordner 6 und 7):
imagearchives.esac.esa.int/index.php?/category/80
 

Fast alles, was die Welt – auch die meisten Fachastronomen – bisher vom Kometen Churyumov-Gerasimenko gesehen hatte, stammte von der Navigationskamera der Rosetta-Sonde: Die Bilder der viel besseren wissenschaftlichen Kamera OSIRIS blieben außer ein paar HĂ€ppchen unter Verschluss, bis das internationale Team dahinter dutzende Forschungsarbeiten publiziert hatte. Diese extrem restriktive Politik – auch innerhalb der ESA zunehmend kritisiert, die jedoch keine Handhabe hatte – ist im Dezember abrupt geĂ€ndert worden. Zum einen werden jetzt alle paar Tage ausgewĂ€hlte ganz aktuelle Rohbilder prĂ€sentiert, bis zur Landung auf dem Kern nĂ€chsten September, zum anderen sind tausende alter Bilder bis September 2014 ins öffentliche ESA-Archiv gekommen – aus denen die Gemeinde der Amateur-Bildverarbeiter sogleich Beachtliches zaubern konnte.

Daniel Fischer

 

 

 
NACHRICHTEN AUS DER ASTRO-SZENE

Eine schöne Fotocollage des Sonnensystems erreichte die interstellarum Redaktion von Herrn Michael Schmidt aus Österreich.

Herr Schmidt schreibt: »Bis auf die Sonne erfolgten alle Aufnahmen mit dem 25cm-Newton und einer Webcam. Die erste Aufnahme nach Kauf des Teleskops erfolgte mit Saturn im April 2013, die letzte Aufnahme, Neptun zu seiner Oppositionszeit im September 2015. Am schwersten war Merkur zu erwischen, da einerseits ja noch bei Tageslicht aufgenommen werden musste und ich ihn nicht in meinem 9×50-Sucher sehen konnte. Es dauerte gewiss 15–20 Minuten am Livebild des Laptops, bis ich wusste, wo er denn steckt. Das Mondfoto wurde ebenso mit dem Newton aus 48 (!) Einzelbildern mit der QHY 5L-II color Webcam erstellt und dann mittels Microsoft ICE zusammengesetzt. Das Bild der Sonne war am einfachsten – 25cm-Newton mit DSLR (APS-C). Im FrĂŒhjahr dieses Jahres habe ich mir dann eine tragfĂ€higere Montierung gegönnt, da ich neben dem Newton einen 4"-APO-Refraktor dazugekauft habe fĂŒr meine Deep-Sky-Aufnahmen mit der inzwischen astromodifizierte DSLR.«

Ein besonders schönes Beispiel, dass auch Astrofotografie-Einsteiger mit Beharrlichkeit hervorragende Bildergebnisse erzielen können. Herzlichen GlĂŒckwunsch von der Redaktion!

 

Das Astronomische Fernsehprogramm vom 21.12. - 31.12.2015 (Auswahl)

Datum Uhrzeit Sender Titel der Sendung Dauer Wiederholung
ï»ż20.12.2015 19:30 ZDFinfo Die Entstehung der Erde: Gold aus dem All 45min.
21.12.2015 1:55 ZDF Frag den Lesch: Äther – dunkle Materie 15min. 21.12.: ZDF neo: 6:00
6:45 3sat Katastrophen der Erdgeschichte: Meteoriteneinschlag 45min.
10:45 ServusTV Kopernikus – RĂ€tsel der Galaxie: Die Sonne – Geheimnisse eines Sterns 60min.
22.12.2015 2:45 ARD-alpha Alpha Centauri: Ist das Weltall leer? 15min. 23.12.: 4:00, 5:15
23.12.2015 2:45 ARD-alpha Alpha Centauri: ZerfÀllt das Erdmagnetfeld? 15min. 24.12.: 4:00, 5:15
22:45 ARD-alpha Planet Wissen: Post aus dem All – Auf der Suche nach Meteoriten 60min. 28.12.: 11:00
24.12.2015 2:00 ARD-alpha Alpha Centauri: Was ist der Sonnenwind? 15min. 24.12.: 3:15, 4:30. 5:45
19:00 ARD-alpha Alpha Centauri: Gab es den Stern von Bethlehem? 15min. 25.12.: 12:55
25.12.2015 3:35 ServusTV Kopernikus – RĂ€tsel der Galaxie: Mission Mars 45min.
17:15 ARD-alpha Joseph von Fraunhofer: Waise und Wunderkind 15min.
26.12.2015 17:15 ARD-alpha Joseph von Fraunhofer: Forscher aus Leidenschaft 15min.
27.12.2015 2:05 ServusTV Kopernikus – RĂ€tsel der Galaxie: Der Anfang allen Lebens? 45min.
2:55 ServusTV Kopernikus – RĂ€tsel der Galaxie: Wie groß ist das Universum? 50min.
3:45 ServusTV Kopernikus – RĂ€tsel der Galaxie: Wie klein ist das Universum? 50min.
17:15 ARD-alpha Joseph von Fraunhofer: Erfinder und Vordenker 15min.
28.12.2015 10:40 ServusTV Kopernikus – RĂ€tsel der Galaxie: Im Zeichen der Venus 60min.
29.12.2015 2:00 ARD-alpha Alpha Centauri: Wie sieht die Zukunft des Universums aus? 15min. 29.12.: 3:15, 4:30. 5:45
3:45 ServusTV Kopernikus – RĂ€tsel der Galaxie: Geheimnisse unseres Sonnenystems 50min.
30.12.2015 2:00 ARD-alpha Alpha Centauri: Woher kommen die Asteroiden? 15min. 30.12.: 3:15, 4:30. 5:45
31.12.2015 2:00 ARD-alpha Alpha Centauri: Wie kalt ist das Universum? 15min. 31.12.: 3:15, 4:30. 5:45

Manfred Holl

 

 
MITTEILUNGEN DER REDAKTION

Am 20. Januar kommt »interstellarum«, Deutschlands großes Astronomie Magazin unter dem neuen Namen »Abenteuer Astronomie« in den Handel. Es ist die fĂŒhrende Zeitschrift fĂŒr praktische Astronomie und ein Leitmedium der Hobby-Astronomen im deutschen Sprachraum. GegrĂŒndet 1994, wird sie seit 2004 am Kiosk in Deutschland, Österreich und der Schweiz vertrieben. Derzeit erscheinen acht Ausgaben jĂ€hrlich mit einer Auflage von je ca. 15.000 Exemplaren. Parallel zu den gedruckten Heften erscheint die iOS/ iPad-App, in der das Magazin auch digital gelesen werden kann. Neben der Zeitschrift hat sich der Oculum-Verlag der Publikation von astronomischen FachbĂŒchern verschrieben.

Ronald Stoyan gibt seinen Posten als Chefredakteur ab und zieht sich auf den Herausgeber-Posten zurĂŒck. Wir suchen daher eine/(n) Chefredakteur(in) mit astronomischem Hintergrund (Festanstellung oder Freelancer), der die Prozesse der Hefterstellung im Auge behĂ€lt und organisiert. In dieser verantwortungsvollen TĂ€tigkeit haben Sie die Möglichkeit, in einem motivierten Team Ihre Leidenschaft fĂŒr die Astronomie zu leben, eigene Ideen umzusetzen sowie sich als auch die Zeitschrift und das Verlagsprogramm weiterzuentwickeln.

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