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Wichtige Astronomische Ereignisse vom <% Response.Write BeginnOhneJahr %>-<% Response.Write Ende %>

Zeiten bezogen auf die Mitte des deutschen Sprachraums (Nürnberg)
 
 
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Sonderseite der IMO:
www.imo.net/node/1555
Sonderseite der AMS:
www.amsmeteors.org/2014/05/posssible-meteor-display-on-may-2324-2014/
Stand der Forschung:
www.oculum.de/newsletter/astro/200/00/1/201.nu0ne.asp#4
 
 
TIPP DER REDAKTION
Meteore –
Eine Einführung für Hobby-Astronomen
von Jürgen Rendtel
und Rainer Arlt
www.oculum.de/oculum/titel.asp?Nr=62
 

Genau zehn Jahre nach der Entdeckung eines unscheinbaren und zunächst gar für einen Kleinplaneten gehaltenen Kometen ist es in der Nacht vom 23. zum 24. Mai so weit: Die Erde saust – da sind sich alle führenden Theoretiker durchaus einig – gegen 9:00 MESZ durch Staubschwaden, die dieser Komet 209P/LINEAR in den vergangenen Jahrhunderten produziert haben könnte, vor allem beim Periheldurchgang 1903. LINEAR selbst kommt der Erde am 29. Mai bis auf 8 Mio. km nahe und mit ihm auch sein alter Staub, den freilich der Strahlungsdruck der Sonne auf etwas andere Bahnen und noch viel näher an die Erde herangebracht haben würde – wenn ihn denn der nur wenig aktive und vor 2004 überhaupt nicht beobachtete Komet überhaupt in nennenswerter Menge abgesondert hat. Der Zeitpunkt der maximal möglichen Aktivität ist ziemlich sicher, zwischen 8:30 und 10:00 MESZ, die Höhe der Meteoraktivität dagegen überhaupt nicht. Ein Meteorsturm mit 1000 und mehr Meteoren pro Stunde wird weithin ausgeschlossen, 100 oder mehr pro Stunde – was Perseiden- oder Geminiden-Format wäre – gelten als möglich. Hier bereits letztes Jahr berichtete Erkenntnisse über LINEARs augenblickliche Aktivität legen nahe, dass diese Meteore überwiegend ziemlich hell sein könnten.

Die enge Begrenzung der Staubstreifen im Raum und das damit einhergehende scharfe Maximum möglicher Aktivität dürften positive Beobachtungen praktisch nur in Nordamerika zulassen, wo die Aufregung entsprechend hoch ist. Auch die dunkle Seite des Mondes soll auf mögliche Impakte hin überwacht werden, die Geometrie ist günstig, in diesem Fall auch für Südamerika. Kurioserweise wurden in den letzten Wochen rund um den Globus mehrfach isolierte Feuerkugeln gesichtet, deren Orbits zu LINEAR passen könnten, aber die oben zitierten Theoretiker schließen nach ihren Berechnungen einen Zusammenhang aus: Wenn überhaupt, dann könnte sich ein LINEAR-Ausbruch etwas nach hinten verlängern. Andererseits gibt es in Daten von Meteor-Videokameras schon seit mehreren Jahren Anzeichen eines sehr schwachen und ausgedehnten Meteorstroms, der auf noch viel älteren Staub LINEARs zurückgehen könnte. Auch wenn die Chancen für einen beachtlichen Ausbruch durch frischere Staubwolken dieses Jahr die mit Abstand besten im Zeitraum 1900 bis 2100 sind: Am 24. Mai 2019 könnte es doch noch einmal spannend werden, wenn die Erde LINEAR-Staub von 1939 oder 2009 begegnet. Leider wieder zur etwa selben Uhrzeit.

Daniel Fischer

 

Bereits seit dem 19. Jahrhundert beobachten Profi- wie Amateurastronomen von der Erde aus, wie der berühmte Wirbelsturm auf dem Jupiter allmählich an Längenausdehnung verliert, wenn auch nicht immer gleichmäßig. Zugleich nimmt die Umlaufperiode der Wolken in dem Wirbel ab, was neuerdings sogar Amateure unter ausnehmend guten Bedingungen verfolgen können: 2006 kamen sie auf eine Rotation in 4,5 Tagen, während es 2012 nur noch 4,0 Tage waren – Werte, die von entsprechenden Messungen mit dem Hubble Space Telescope übrigens nicht zu unterscheiden sind. Die schrumpfende Periode hängt offenbar mit der Längenabnahme des gesamten Sturms zusammen, denn die absolute Windgeschwindigkeit der Wolken darin blieb lange Zeit ungefähr konstant. Die neuesten Amateurdaten von Anfang 2014 liefern nun eine Periode von nur noch rund 3,6 Tagen, so kurz wie bisher nur bei einer Anomalie 2000, während der Große Rote Fleck (GRF) in der Saison 2013/14 noch schneller geschrumpft ist als nach dem Langzeittrend zu erwarten wäre: Zuletzt maß er noch 15900km.

Die Windgeschwindigkeit in Wirbel scheint überdies nun doch langsam zuzunehmen, was mit dem Aufsaugen weiterer kleinerer Wirbel von außen zusammenhängen könnte. In der Tat wurde ein intensiver Ausbruch neuer dunkler Flecken im dem dem GRF direkt benachbarten Jetstream STBn beobachtet, die eine Rolle gespielt haben dürften. Diese – von der British Astronomical Association wie immer fast in Echtzeit ausgewerteten -– Amateurdaten führten dazu, dass das Hubble Space Telescope am 21. April eine weitere Aufnahme des Planeten mit dem GRF gewann, die ihn mit knapp 16000km nun so klein zeigt wie noch nie: Auf früheren Bildern des Weltraumteleskops war er 2009 noch knapp 18000km und 1995 sogar noch knapp 21000km groß gewesen. Die Voyager-Sonden hatten den GRF 1979/80 noch 23300km groß gesehen, und im späten 18. Jahrhundert waren es 41000km gewesen – der Sturm war zweieinhalbmal so groß wie heute. Jedes Jahr wird der »Große« Rote Fleck derzeit um etwa 1000km kleiner, aber so lange nicht recht verstanden ist, wie sich das Aufsaugen immer neuer kleiner Wirbel auf sein Innenleben auswirkt, lässt sich über sein weiteres Schicksal nichts sagen.

Daniel Fischer

 

Seine stark elliptische Umlaufbahn, die ihn in die Kleinplanetenklasse der Damokloiden stellte, sprach sogleich für einen inaktiven Kometenkern, aber erst lange nach seiner Entdeckung zeigt 2013 UQ4 jetzt erste Aktivität.

Wenn er sich von nun an wie ein normaler Komet entwickeln sollte (schließlich ist er von seiner generellen Bahn und vermutlich auch Kerngröße her ein Verwandter von Halley), könnte er im Sommer bis zu 7. Größe erreichen – und würde im Juli nach dem Ende der Abenddämmerung für Deutschland in Cepheus, Draco und Bootes rund 45° hoch stehen, kurz nach der maximalen Helligkeit. Im August stünde er dann im selben Sternbild noch rund 20° hoch, während die Helligkeit schon rapide zurückgeht.

Daniel Fischer

 
 
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Entdeckung:
www.astronomerstelegram.org/?read=6156
Ältere Bilder:
www.astronomerstelegram.org/?read=6159
 

Entdeckt wurde sie erst am 19. Mai vom Teleskop Pan-STARRS1, aber bald wurden Bilder eines anderen Teleskops bis zum 9. April zurück gefunden: Eine Supernova in der Nähe des Kerns der Galaxie Messier 106 in den Jagdhunden ist unerkannt um mehrere Größenklassen angestiegen, bis die Lichtkurve Ende April abflachte.

Ihre aktuellen ca. 14m8 dürften damit wohl auch schon das Maximum der Helligkeit darstellen. Ersten Spektren sowie dem Verlauf der Lichtkurve nach handelt es sich um eine Kernkollaps-Supernova des Typs II, vermutlich II-P, deren Licht allerdings durch interstellare Extinktion – die sich auch durch starke Absorption der Natrium-D-Linie verrät – stark gerötet und abgeschwächt ist.

Daniel Fischer

 

 

 
MELDUNGEN AUS DER FORSCHUNG
 
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Homepage des Projekts:
www.illustris-project.org
Pressemitteilung des Heidelberger Instituts für Theoretische Studien:
www.h-its.org/deutsch/presse/pressemitteilungen.php?we_objectID=1079
Kurzvortrag von Volker Springel:
www.youtube.com/watch?v=7v5SpKkpcts
 

Es klingt verwegen: den noch ganz simpel gestrickten Kosmos im Alter von 12 Millionen Jahren und einige physikalische Gesetze hineinstecken, die nächsten 13 Milliarden Jahre simulieren und hoffen, dass der heutige Kosmos herauskommt – aber genau das hat das »Illustris Project« vollbracht, dessen Ergebnisse diesen Monat präsentiert wurden. Drei Großrechner, davon einer in Deutschland, hatten 12 Milliarden einzelne Zellen verfolgt, deren Größe sich immer dort anpasste, wo gerade etwas Spannendes passierte. Sie bildeten ein würfelförmiges Volumen mit einer Kantenlänge von 350 Mio. Lichtjahren ab, zwar nur ein kleiner Ausschnitt aus dem realen Kosmos aber repräsentativ auch für seine größten Strukturen. Die wichtigste Ingredienz war die Dunkle Materie, wie auch schon in früheren Simulationen: zwar immer noch unbekannter Natur, aber unverzichtbar, damit die kosmischen Strukturen so wachsen wie in der Wirklichkeit. Die Dunkle Materie dominiert die Masse des Alls, aber diesmal spielte auch normale Materie mit, Gas mit realen physikalischen Eigenschaften und sogar etwas Chemie.

Das Gerüst aus der Dunklen Materie bildet ein regelrechtes Skelett des Universums, das Gas sammelt sich vornehmlich an den Knoten, und eine Vielzahl von Prozessen läuft ab – genau wie sie die Astronomie in den vergangenen Jahrzehnten tatsächlich in den Tiefen des Alls beobachtet hat. Galaxien bilden sich, erst kleine Klumpen, dann aus ihnen immer größere.

Das heutige Universum ist vom Ergebnis von Illustris kaum zu unterscheiden: ein realistischer Mix aus elliptischen, Spiral- und irregulären Galaxien ist entstanden – und die 41000 künstlichen Galaxien sind im Raum so verteilt, wie es mit Teleskopen wirklich beobachtet wird. Kann die Astronomie nun eingestellt werden, da der Kosmos vollständig im Computer nachgespielt wurde? Natürlich nicht: Zum einen beweist die hohe Übereinstimmung von Simulation und Realität, dass man die die wesentlichen Bestandteile des Kosmos und ihre zeitliche Entwicklung tatsächlich verblüffend gut im Griff hat – ein epochaler Moment in der menschlichen Geistesgeschichte. Aber im Detail bleibt noch viel zu tun: Besonders bei den kleinen Galaxien gibt es noch Widersprüche zwischen Simulation und Realität, die die Forschung in neue Richtungen lenken. Illustris hat zwar demonstriert, dass ein Kosmos mit Dunkler Materie und auch Dunkler Energie, die seine Expansionsgeschichte bestimmt, offensichtlich der richtige ist. Aber was eigentlich die Physik hinter diesem dominanten Dunklen Universum ist, das verrät auch Illustris nicht.

Daniel Fischer

 

Womöglich ist der Grundmechanismus zur Entstehung exotischer Magnetare, von denen in der Milchstraße gerade etwas mehr als 20 Exemplare bekannt sind, ergründet. Sie können offenbar nur aus Doppelsternsystemen entstehen, aus denen ein Partner bei der finalen Supernova-Explosion weggeschleudert wird.

Das Phänomen der sogenannten Magnetare ist ein noch nicht sehr lange bekanntes Forschungsgebiet der Astrophysik. Überhaupt erst vor wenigen Jahrzehnten entdeckt, ist bei dieser besonderen Klasse von Neutronensternen noch vieles in Bezug auf Entstehung oder auch Aufbau nicht verstanden. Neutronensterne entstehen nach den gängigen Theorien beim Kollaps von Sternen mit einer Kernmasse von etwa 1,4 bis 3 Sonnenmassen im Rahmen einer Supernova. Sie haben dann einen typischen Durchmesser von lediglich etwa 10km bis 20km und weisen ein extrem starkes Magnetfeld auf. Diese ergibt sich auf Grundlage der Gesetze der Elektrodynamik, wonach das Produkt aus Sternquerschnitt und Magnetfeld beim Kollaps des Vorläufersterns konstant bleibt.

Aufgrund der Drehimpulserhaltung rotieren Neutronensterne unmittelbar nach dem Kollaps mit Rotationsperioden im Millisekundenbereich. Ein Magnetar entsteht aber nur dann, wenn die Rotationsperiode unter 10 ms liegt und der Vorläuferstern ein relativ starkes Magnetfeld besaß – andernfalls entsteht ein gewöhnlicher Neutronenstern bzw. Pulsar. Die Ursache sind Konvektionszonen in der ultradichten Neutronenmaterie, die unmittelbar nach dem Kollaps mit hohen Rotationsperioden rotieren. Rotiert der Gesamtstern schneller, so setzt ein Dynamoeffekt ein, der die enorme kinetische Energie der Konvektionswirbel in Magnetfeldenergie umwandelt. Immer wieder jedoch finden sich auch Beispiele von Magnetaren, deren Existenz nur schwer mit den gängigen Annahmen in Einklang gebracht werden konnten. Eines solcher Beispiele ist der Magnetstern CXOU J1647-45. Sein Vorgängerstern besaß einst die 40-fache Sonnenmasse.

Gewöhnlich vergehen solche Riesensterne zu einem Schwarzen Loch und lassen dementsprechend keinen magnetischen Neutronenstern zurück. Der Kniff, die Anwesenheit des Magnetaren zu begründen, liegt möglicherweise in einem zuvor unbekannten Partner, mit dem die sterbende Sonne im Materieaustausch stand. Der ehemalige Begleitstern scheint inzwischen ausfindig gemacht worden zu sein. Durch die Wucht der Supernova-Explosion aus dem Binärsystem herausgeschleudert, entfernt er sich mit hoher Geschwindigkeit aus der Magnetar-Nachbarschaft.

Zu einer früheren Zeit muss der spätere Neutronenstern von seinem Kompagnon Materie abgezogen haben, was zu einer erhöhten Rotation des aufsaugenden Sterns geführt hat, die wiederum eine zentrale Voraussetzung (Rotationsperiode unter 10 ms) bei der Entstehung eines Magnetars ist. Die vor dem Hintergrund der weiteren Massenaufnahme immer weiter verkürzte Rotationsperiode hatte schließlich ein Abstoßen der äußeren Sternhülle zur Folge. Dieser Verlust an Masse war ausreichend, um der Sternleiche das Schicksal des Kollapses zum Schwarzen Loch zu ersparen. Spuren der einstmals abgestoßenen Hülle wurden jüngst auf dem ehemaligen Begleitstern nachgewiesen.

Lars-C. Depka

 
 
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Originalarbeit:
arxiv.org/abs/1405.1723
McDonald Obs. Pressemitteilung:
mcdonaldobservatory.org/news/releases/2014/05/08
 

Mehrere Indizien sprechen dafür, dass die Sonne in einem Sternhaufen mit 1000 bis 10000 anderen Sternen zusammen entstand – der sich freilich in den letzten 4,6 Milliarden Jahren in der Milchstraße völlig zerstreut hat. Es gibt aber einige Sterne, deren zurückgerechnete Bahnen sie in die unmittelbare Nähe der Sonne bringen, mit geringer Relativgeschwindigkeit, und detaillierte spektrale Untersuchungen haben jetzt unter 30 Kandidaten exakt einen Stern herausgefiltert, bei dem zusätzlich auch die Chemie genau passt.

HD 162826 hat 1,15 Sonnenmassen, ist 110Lj entfernt und im Sternbild Herkules 6m7 hell, womit er sich bestens weiter untersuchen lässt. Statistisch gesehen sollten sich derzeit nur einige wenige Geschwister der Sonne mit einer Sonnenmasse in ihrer Nähe aufhalten, allerdings einige hundert M-Zwerge.

Daniel Fischer

 

Als bei dem überaus erfolgreichen Exoplanetenjäger Kepler vor einem Jahr auch das zweite von vier Drallrädern der Lageregelung des Geist aufgab, schien der Satellit nutzlos geworden zu sein – aber schon bald machte die clevere Idee die Runde, den Strahlungsdruck der Sonne auf den Satellitenkörper als Kraftvektor in der dritten Achse zu nutzen: Nach eingehenden Erörterungen und Tests hat die NASA nun diese »K2«-Mission genehmigt!

Da die Ausrichtung zur Sonne relativ konstant bleiben muss, kann Kepler nun nicht mehr in immer demselben Himmelsfeld auf Planetentransits lauern: Stattdessen kommen nun alle 83 Tage neue Felder entlang der Ekliptik ins Visier. Aber neue Planetenentdeckungen sind angesichts der unbeeinträchtigten fotometrischen Leistungsfähigkeit in den nun genehmigten zwei Jahren K2-Betrieb quasi unvermeidlich.

Daniel Fischer

 

 

 
NACHRICHTEN AUS DER ASTRO-SZENE
 
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Liveaufzeichnungen des 30. ATT:
www.interstellarum.de/chatstream.asp
Aktuelle interstellarum-Sternstunde:
www.oculum.de/interstellarum/video.asp
 

Der 30. ATT – Europas größte Astronomie-Börse – ist Geschichte. Der ATT hat sich wieder als Treffpunkt für Amateurastronomen aus ganz Europa bewiesen und wurde in vier Livesendungen der interstellarum-Sternstunde mit vielen Studiogästen und Liveschaltungen in die Messehallen festgehalten: Alle halbstündigen Live-Beiträge sind komplett auf unserer Webseite und unserem Youtube-Kanal als Videos abrufbar.

Die 14-Uhr-Sendung beeinhaltete die Vorstellung der neuen interstellarum-App mit der es erstmals möglich sein wird die Inhalte von interstellarum auch auf Smartphones, Tablets und Computern zu lesen.

In der aktuellen interstellarum-Sternstunde sind zudem die interessantesten Interviews in Ausschnitten und natürlich auch die neuesten Infos zur Astronomie zu sehen – wie immer in HD-Qualität.

 

Über sechs Jahre ist es schon her, dass mit Hans Schlegel zum letzten Mal ein Deutscher in der Erdumlaufbahn war, aber das soll sich am Abend des 28. Mai ändern, wenn der Vulkanologe Alexander Gerst zusammen mit einem Russen und einem Amerikaner in Baikonur zur ISS aufbricht – und den Daheimgebliebenen wird nahegelegt, sein halbjähriges Verlassen des Planeten und vor allem den Start angemessen zu begehen. Nicht nur mit einer Flut von Interviews – meist nahezu identischen Inhalts – und jetzt auch zahlreichen TV-Sendungen wurde auf »Blue Dot« eingestimmt, wie Gersts Arbeitgeber ESA die Mission getauft hat: Wie in den letzten Tagen bekanntgegeben wurde, wird zum ersten Mal anlässlich des Starts eines deutschen Astronauten ein großes »Public Viewing« im besten Fußball-Stil unter freiem Himmel vorbereitet. Und zwar auf dem Alten Markt in Köln, jener Stadt, die auch – weit außerhalb in Lind – das European Astronaut Centre (EAC) beherbergt, wo einst Gersts mehrjährige Ausbildung begonnen hatte.

Wenn schon in Köln gefeiert wird, dann richtig. Köln »lädt alle Bürger sowie alle Medienvertreter ein, den großen Moment live mitzuerleben«, heißt es in der Einladung: »Gemeinsam übertragen ESA, DLR und die Stadt Köln die Startvorbereitungen und den Start von 20 Uhr bis 22.15 Uhr auf einer Großbildwand auf dem Alten Markt im Herzen der Kölner Altstadt. Dazu gibt es ein spannendes Talk- und Showprogramm auf der Bühne. Für die passende musikalische Grundstimmung sorgt eine Pop-Ikone der Neuen Deutschen Welle der 1980er-Jahre: Peter Schilling wird unter anderem seinen legendären Hit »Major Tom – Völlig losgelöst« spielen. Der Eintritt ist natürlich kostenlos.« Eine weitere »Launch Party« veranstaltet die ESA zusammen mit dem Hessischen Rundfunk in Frankfurt – und es sprießen auch schon eine ganze Reihe unabhängige Veranstaltungen zum Gerst-Start aus dem Boden, vor allem in Planetarien wie in Berlin, Bremen und Cottbus oder Weltraum-affinen Museen wie in Morgenröthe-Rautenkranz. Fragt sich nur, wie die angeheizte Stimmung danach bis zur Rückkehr voraussichtlich am 11. November gehalten werden soll. Aber da hat sich die ESA sicher auch schon etwas ausgedacht …

Daniel Fischer

 
 
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KOMPLETTES ASTRONOMISCHES FERNSEHPROGRAMM:
www.manfredholl.de/tvguide.htm
 

Das Astronomische Fernsehprogramm vom <% Response.Write BeginnOhneJahr %> - <% Response.Write Ende %> (Auswahl)

Datum Uhrzeit Sender Titel der Sendung Dauer Wiederholung

Manfred Holl

 

 
MITTEILUNGEN DER REDAKTION
 
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interstellarum Plus-abo und Plus-Upgrade:
oclm.de/abo
 

Ab Juni dieses Jahres können Sie interstellarum nicht nur wie gewohnt blätternd genießen, sondern auch digital auf Ihrem Smartphone oder Tablet. Wann immer und wo auch immer, mit der neuen interstellarum‐App haben Sie jeden Text und jeden Artikel der gedruckten Ausgabe stets griffbereit dabei. Die digitalen Heftausgaben sind vollständig verlinkt und bieten Verknüpfungen zu einzelnen Beiträgen und Produkten, die eine einfache Vernetzung zwischen Verlag, Herstellern/Händlern und Kunden ermöglichen.

Möglich wird dies durch die Einführung einer neuen interstellarum-App, die in Kürze für iOS‐ und Android‐Geräte verfügbar ist; zu einem etwas späteren Zeitpunkt folgt eine browserbasierte Java‐App für klassische PCs oder Macs. Die App selbst ist kostenlos. Digitale Einzelhefte stehen sowohl innerhalb der App als auch über unseren demnächst startenden Webshop zum regulären Heftpreis zum Kauf bereit.

Das Beste: Leser, die sich für unser neues interstellarum Plus-Abo entscheiden, erhalten nicht nur die digitalen Inhalte zum gedruckten Heft dazu, sondern zusätzlich auch noch Zugriff auf unser neues digitales Heftarchiv innerhalb der App ab Ausgabe 86.

Hinweis

Das neue interstellarum Plus-Abo (Print + Digital) kann ab sofort über unserem Shop abgeschlossen werden. Es kostet grundsätzlich 8,–€/Jahr mehr als das entsprechende Print-Abo für Ihre Region. Sind Sie bereits Abonnent können Sie alternativ das Plus-Upgrade zur Printausgabe dazubuchen (8,–€/Jahr).

• Das neue Plus-Abo oder das Plus-Upgrade: oclm.de/abo

Der Bezug des interstellarum Plus-Abos startet mit interstellarum-Ausgabe 95 und wird für iOS, Android und als browserbasierte Java-App verfügbar sein.

 
 
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DEEP SKY REISEATLAS:
www.oculum.de/oculum/titel.asp?Nr=83
DEEP SKY REISEATLAS INHALTSVERZEICHNIS (PDF):
www.oculum.de/oculum/download/dsra-inhalt.pdf
 
 
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DEEP SKY REISEFÜHRER:
www.oculum.de/oculum/titel.asp?Nr=84
DEEP SKY REISEFÜHRER INHALTSVERZEICHNIS (PDF):
www.oculum.de/oculum/download/dsrf-inhalt.pdf
 

Das neue Deep-Sky-Traumduo ist da: Reiseatlas und Reiseführer sind parallel zueinander in neuen verbesserten Ausgaben des Oculum-Verlags erschienen, die jeweils aufeinander abgestimmt sind.

Der »Deep Sky Reiseatlas« ist als einzigartiges Werkzeug für den nächtlichen Einsatz unter dem Sternhimmel konzipiert. Durch die robuste wasserabweisende Verarbeitung ist der Atlas für eine dauerhafte Benutzung neben dem Teleskop ausgelegt. 38 Karten decken den gesamten Himmel in einem einheitlichen Maßstab von 2° pro Zentimeter ab. Sie enthalten mehr als 20000 Sterne bis zur Größenklasse 7m,5 und die 666 lohnendsten Sternhaufen, Nebel und Galaxien für kleine Fernrohre.

Über 300 Objekte sind darüber hinaus mit Spezialkarten im Maßstab von 0,5° pro Zentimeter und einer Grenzgröße von 10m,0 abgebildet. Eine wertvolle Hilfe sind die eingedruckten Telrad-Zielkreise, die das sichere Aufsuchen von Himmelsobjekten mit einem Telrad-Peilsucher ermöglichen.

Die 4. verbesserte Auflage des Deep Sky Reiseatlas behält die bewährte farbige Ausführung der Karten: Objektsymbole lassen sich so wesentlich leichter finden und die Milchstraße tritt besser hervor. Die seitlichen Register sind nach jahreszeitlicher Sichtbarkeit farblich codiert, was die Orientierung wesentlich erleichtert. Alle Farben sind so gewählt, dass sie mit roten Taschenlampen optimal lesbar sind. Die Daten wurden aktualisiert und Fehler korrigiert.

Michael Feiler, Philip Noack, Oculum-Verlag
80 Seiten, Spiralbindung, wasserabweisende Oberfläche, 30cm × 21cm
ISBN: 978-3-938469-71-2
29,90€

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Verschaffen Sie sich schon jetzt einen ersten Eindruck auf einigen Beispielseiten.

Mit eigenen Augen den Himmel entdecken. Die 5. verbesserte Auflage des Deep Sky Reiseführers führt zu den Sehenswürdigkeiten des Nachthimmels: Sternhaufen, Nebel, Galaxien. Mit einem Fernglas oder kleinen Teleskop erschließen sich ganz unmittelbar die faszinierenden Objekte des Universums. Der Reiseführer beschreibt insgesamt 345 Ziele, darunter alle 110 Messier-Objekte, sowie Schaustücke aus dem NGC und IC, dazu die schönsten Doppelsterne und die interessantesten Veränderlichen. 320 weitere Objekte sind zusätzlich mit Kurzbeschreibungen und Daten gelistet.

Der Deep Sky Reiseführer verwendet dieselben Farben wie der Reiseatlas. Die Sternbilder sind nach Jahreszeiten sortiert, deren Farben sowie die Objektsymbole stimmen mit dem Reiseatlas überein. Die Beschreibungen der Deep-Sky-Objekte werden ergänzt durch 310 Zeichnungen des Autors, konsequent wird auf Fotos verzichtet. Beobachter aus lichtverschmutzten Stadtregionen finden ebenso Empfehlungen wie erfahrene Beobachter unter dunklem Himmel, für die besondere Herausforderungen aufgenommen wurden. Der Deep Sky Reiseführer ist auf die Karten des Deep Sky Reiseatlas abgestimmt– ein Duo, das jeder Sternfreund haben sollte. Durch Verweise im Buch lassen sich direkt die richtigen Atlaskarten finden. Die Daten wurden aktualisiert und Fehler korrigiert.

Ronald Stoyan, Oculum-Verlag
256 Seiten, Hardcover, 17cm × 24cm
ISBN: 978-3-938469-72-9
29,90€

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DIE SONNE:
www.oculum.de/oculum/titel.asp?Nr=81
DIE SONNE INHALTSVERZEICHNIS (PDF):
www.oculum.de/oculum/download/sonne2-inhalt.pdf

Die Sonne ist der Stern direkt vor unserer Haustür. Das Gestirn, das unser Leben bestimmt, bietet ein großartiges astronomisches Beobachtungsobjekt, das jeden Tag ein neues Gesicht zeigt. Selbst mit dem (geschützten!) bloßen Auge lassen sich faszinierende Beobachtungen machen.

Dieses Buch erklärt die Phänomene auf der Sonne und zeigt, wie man diese mit modernen Sonnenteleskopen beobachten und fotografieren kann. Dazu zählt neben dem herkömmlichen »Weißlicht« die Beobachtung in speziellen Spektrallinien der Elemente Wasserstoff und Kalzium.

Besonderer Wert wird auf die Sicherheit der Sonnenbeobachtung gelegt. Ausführlich werden verschiedene Filtermethoden erklärt und ihre Eignung für die verschiedenen Beobachtungszwecke herausgestellt. Die 2. aktualisierte Auflage wurde astronomisch und technisch auf den neuesten Stand gebracht und erweitert. Zahlreiche neue Abbildungen spiegeln die Entwicklung auf unserem Stern in den vergangenen Jahren wider.

Jürgen Banisch, Oculum-Verlag
240 Seiten, Softcover, 17cm × 24cm
ISBN: 978-3-938469-68-2
24,90€

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