AKTUELLE AUSGABE
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Jupiter. Helligkeit -1 ,m92, Durchmesser 34,32" (30.6.2016 1:20 MESZ)
Saturn. Helligkeit 0 ,m16, Durchmesser 18,15" (30.6.2016 1:20 MESZ)
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INHALTSVERZEICHNIS Ausgabe 201 vom 22.11.2013
 
AKTUELLE EREIGNISSE
 
MELDUNGEN AUS DER FORSCHUNG
 
NACHRICHTEN AUS DER ASTRO-SZENE
 
MITTEILUNGEN AUS DER REDAKTION
 
 
AKTUELLE EREIGNISSE
 

Wichtige Astronomische Ereignisse vom 22.11.–6.12.2013

25.11.20:28 MEZMond Letztes Viertel
28.11.19:37 MEZKomet C/2012 S1 (ISON) im Perihel
1.12.5:49 MEZMond bedeckt α Lib (2 ,m8), Austritt
1.12.7:12 MEZMond bei Saturn (Saturn 2,4° nordöstlich)
2.12.7:18 MEZMond bei Merkur (Merkur 4,9° nord­westlich)
3.12.1:22 MEZNeumond
5.12.18:12 MEZMond bei Venus (Venus 7,4° östlich)
Zeiten bezogen auf die Mitte des deutschen Sprachraums (Nürnberg)
 
 
LINKS ZUM ARTIKEL
Beste Informationsquelle:
isoncampaign.org
Realtime-Bilder von SOHO:
sohowww.nascom.nasa.gov/data/realtime-images.html
Aktuellste Bilder:
spaceweathergallery.com/index.php?title=comet
 
 
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Komet ISON:
www.kometison.de
Bilder einsenden:
www.interstellarum.de/aktuelleereignisse.asp
Kometen aktuell:
www.kometenaktuell.de
 
 
TIPPS DER REDAKTION
interstellarum 87
Kometen und Ihre Schweife, Tipps zur Beobachtung und Fotografie
www.interstellarum.de/ausgabe.asp?Nummer=87
 
NEU: Atlas der Großen Kometen - Die 30 größten Kometen in Wissenschaft, Kunst und Kultur
von Ronald Stoyan
www.oculum.de/oculum/titel.asp?Nr=85
 

14 Monate nach seiner Entdeckung stehen dem Kometen ISON nun die entscheidenden Wochen bevor: Vom irdischen Himmel verabschiedet er sich kurz in den Glanz der Sonne, mit zuletzt schon 3,m8 am 21. November, und inzwischen wagt niemand mehr eine Prognose, wie hell der Komet werden wird, wenn er am Abend des 28. November in nur 1,2 Mio. km Abstand über die Sonnenoberfläche hinwegschießt. Zu überraschend und sprunghaft war immer wieder ISONs Helligkeitsentwicklung verlaufen, die erst ab dem 14. November richtig Fahrt aufnahm, als der Komet plötzlich von 7. auf 5. Größe stieg und wenige Tage für das bloße Auge sichtbar wurde, und jetzt in der Morgendämmerung versinkt. Vorausgegangen waren diesem – wie auch einem weiteren Helligkeitssprung Tage später – jeweils drastische Steigerungen seiner Gasfreisetzung am 13. und 19. November. Spekulationen, dass dies mit einem beginnenden Zerfall von ISONs kleinem Kern zusammen hinge, bestätigten sich indes nicht: Vielmehr scheint es sich um eine energische Reaktion des Kometen auf die dramatisch steigende Sonnenwärme zu handeln.

Wieder im Detail beobachtbar wird ISON in den letzten Novembertagen, wenn er ab dem 26. in die Gesichtsfelder der Koronographen der Sonnensatelliten SOHO und STEREO-A und -B tritt: Entsprechende Bilder sollen noch zeitnäher als sonst zur Erde übertragen werden. Sie werden auch entscheiden helfen, ob sich der – nicht ungefährliche! – Versuch überhaupt lohnt, den Kometen in Sonnennähe am Taghimmel aufzusuchen. Dazu böte sich v.a. der 29. November an, wenn ISON direkt nach dem Perihel scharf nach Norden abgebogen ist und in 3° Abstand genau nördlich der Sonne steht – die Mittags durch ein fernes Hausdach sicher abgedeckt werden könnte. Zum letzten Mal gelangen solcherlei Beobachtungen Anfang 2007, aber selbst der –5m hell gewordene McNaught war damals nicht leicht zu finden (und dass ISON eine ähnliche Helligkeit erreicht, ist keineswegs sicher). Was dem Kern von ISON im Perihel widerfährt, entscheidet allein darüber, wie viel von dem Kometen danach in der ersten Dezemberwoche am Morgenhimmel zu sehen sein wird: Seine rasch wieder verblassende Koma wird für das bloße Auge zu sonnennah bleiben, aber ein langer Staubschweif würde in der beginnenden Dämmerung vom Osthimmel aufragen. Und ein richtig langer womöglich sogar auch nach Sonnenuntergang am Westhimmel stehen: Dann wäre ISON tatsächlich ein Großer Komet geworden, wenn auch nur für wenige Tage.

Jetzt mitmachen!

Auch Sie können uns Fotos von diesem wichtigen Ereignis über unsere Uploadseiten zusenden. Alle Ergebnisse werden wie immer in unserer Online-Galerie »Kometen aktuell« zu sehen sein und eine Auswahl veröffentlichen wir im gedruckten Heft.

Bilder einsenden: www.interstellarum.de/aktuelleereignisse.asp

Kometen aktuell: www.kometenaktuell.de

ISON am Taghimmel: www.kometison.de/taghimmel.asp

Daniel Fischer

 

Abermals hat ein aktueller Komet einen plötzlichen Helligkeitssprung um 6 Größenklassen absolviert: C/2013 V3 (Nevski) ist abrupt von 15m auf gut 9m angestiegen und damit ein leichtes teleskopisches wenn nicht Fernglas-Objekt geworden – das auch noch günstig im Löwen und unweit des weiterhin mit 5. Größe strahlenden C/2013 R1 (Lovejoy), jener ebenfalls deutlich heller als zunächst prognostiziert wurde.

Nevski war übrigens einer der beiden Entdecker des Kometen ISON – nur dass ihm diesmal die Kometennatur seines Fundes von Anfang an aufgefallen war: Deshalb trägt der Komet nun seinen Namen.

Daniel Fischer

 

 

 
MELDUNGEN AUS DER FORSCHUNG

Das sonderbare Phänomen der »Hauptgürtel-Kometen« – Kleinkörpern des Sonnensystems im Kleinplanetengürtel zwischen Mars und Jupiter, die gleichwohl kometenähnliche Aktivität zeigen – ist mit dem Fund P/2013 P5 von diesem Sommer wieder um eine Facette reicher: Dieses grob 500m große Objekt zeigt gleich ein halbes Dutzend gekrümmte Staubschweife, deren Entstehungsmechanismus noch nicht endgültig geklärt ist. Modellrechnungen zeigen, dass der Staub nicht schlagartig freigesetzt worden sein kann (etwa bei einer Kollision zwischen zwei Kleinplaneten) sondern das Objekt über einen längeren Zeitraum immer wieder verlassen hat. Als besonders plausibles Szenario gilt eine regelrechte Selbstzerstörung eines Kleinplaneten, der durch Drehmomente infolge der Sonneneinstrahlung allmählich in immer schnellere Rotation geriet – bis er seine Bestandteile nicht mehr zusammenhalten konnte: Nun werden sie hin und wieder wie von einem Rasensprenger in den Raum geschleudert.

Die Hauptgürtel-Kometen, manchmal auch aktive Kleinplaneten genannt, sind eine Herausforderung für das Verständnis des Sonnensystems: Es ist kein dynamischer Mechanismus bekannt, der einen normalen Kometen aus einem der beiden Reservoire Oort-Wolke oder Kuipergürtel in den Kleinplanetengürtel bugsieren und dort mit geringer Bahnneigung und -exzentrizität hinterlassen könnte. Im Fall von P/2013 P5 sind dies 5° bzw 0,12°, und seine Bahn passt zur Kleinplanetenfamilie Flora: Das macht ihn noch einmal besonders interessant, denn Splitter von Flora-Kleinplaneten gelten als eine der Hauptquellen von Meteoriten – insbesondere den LL-Chondriten – auf der Erde. Da sich die Floras am warmen inneren Rand des Hauptgürtels aufhalten, ist es wenig wahrscheinlich, dass die Schweifproduktion von P/2013 P5 durch Reste von Wassereis nahe seiner Oberfläche angetrieben wird: Vielmehr scheint sich jeder der sechs Einzelschweife innerhalb eines Zeitraum von fünf Monaten spontan vom Kleinplaneten gelöst zu haben.

Daniel Fischer

 
 
LINKS ZUM ARTIKEL
Originalarbeit zu LINEAR:
www.arxiv.org/abs/1311.0235
Der Draconidenausbruch:
www.oculum.de/newsletter/astro/100/70/3/173.st4rc.asp#2
Origininalarbeit zu den Draconiden:
www.arxiv.org/abs/1311.1733
 
Der »Fußabdruck« des Meteoroiden-Stroms vom Kometen 209P/LINEAR, auf die Ekliptik prozijiert: Die Sonne befindet sich oben rechts, die Erde bewegt sich auf der schwarz eingezeichneten Bahn nach rechts unten, und die Teilchendichte ist in logarithmischer Skala dargestellt – der höchsten Konzentration wird die Erde ziemlich nahe kommen. [Ye & Wiegert]

Schon länger wird spekuliert, dass vor Jahrzehnten freigesetzter Staub des Kometen 209P/LINEAR am 24. Mai 2014 zu starker Meteoraktivität auf der Erde führen könnte, doch quantitative Prognosen waren nicht möglich: Zu wenig war über die Aktivität des kaum beobachteten Kometen bekannt. Ein halbes Jahr vor dem potenziellen Meteorsturm haben jetzt kanadische Spezialisten optische Beobachtungen von LINEAR aus dem Jahr 2009 – insbesondere Fotos des Kometen aus Namibia von Michael Jäger – neu ausgewertet, um seine Aktivität besser zu verstehen. LINEAR entpuppt sich leider als extrem inaktiv, bereits im Übergang von einem aktiven zu einem »schlafenden« Kometen, und ein Meteorsturm – also mit tausend und mehr Meteoren pro Stunde – scheint nunmehr ausgeschlossen, wenn die Erde Staubwolken berührt, die LINEAR zwischen 1798 und 1979 im Raum hinterließ. Was LINEAR aber weiterhin ausstößt, das zeigte die Form seines kleinen Staubschweifs 2009, sind zwar wenige, aber dafür besonders große Staubteilchen von mehr als 1mm Durchmesser – und die könnten nächsten Mai in die Erdatmosphäre eintreten. Möglich scheint dann ein Regen von Feuerkugeln, vielleicht bis zu 200 in der Stunde, mit einem Maximum gegen 8:30 MESZ am Morgen des 24. und einem Radianten nahe 122° (ca. 8h) R.A. und 79° Deklination.

Zehn Jahre nach dem Ende der großen Leonidenstürme von 1999 bis 2002 tut sich wieder etwas am Meteor-Himmel – aber nicht immer mit solch detaillierten Vorhersagen. Völlig überrascht wurden die o.g. und alle anderen Experten am 8. Oktober 2012, als das Canadian Meteor Orbit Radar (CMOR) eine gewaltige Zahl Echos von den Draconiden registrierte: Mit üblichen Formeln umgerechnet, hätte dies einer sichtbaren Fallrate von fast 10000 Meteoren in der Stunde entsprochen. Zwar war die Abdeckung durch visuelle Beobachter und Videokameras sehr mager, aber es ist klar, dass höchstens eine sichtbare Rate von knapp 200/Stunde erreicht wurde. In diesem Fall war das Größenspektrum der Meteoroide also extrem in Richtung so kleiner Teilchen verschoben, dass sie keine sichtbaren Spuren hinterließen, ihre Ionisationskanäle aber noch für das CMOR zu erfassen waren. Immerhin scheint die Herkunft dieser Teilchenwolke jetzt verstanden: Der Draconiden-Ursprungskomet 21P/Giacobini-Zinner setzte sie bei seinem Periheldurchgang 1966 frei. Und vor allem 2018, aber auch 2019, 2021 und 2025 könnte es erneut zu erhöhter Aktivität kommen.

Daniel Fischer

 
 
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Originalarbeit mit HARPS‑N:
arxiv.org/abs/1310.7987
Originalarbeit mit HIRES:
arxiv.org/abs/1310.7988
 

Der Exoplanet Kepler-78b hat 1,7 bis 1,9 Erdmassen, wie jetzt unabhängige spektroskopische Messungen mit HARPS-N auf La Palma und HIRES auf Hawaii gezeigt haben, und 1,2 Erddurchmesser, wie sich aus den Transit-Lichtkurven Keplers ergibt, durch die er entdeckt worden war: Damit ergibt sich eine perfekte Dichte von 5,3g/cm3 bis 5,6g/cm3, die genau den 5,5g/cm3 der Erde entspricht, doch damit endet die »Erdähnlichkeit« dieses Planeten auch schon.

Denn er umkreist seine Sonne einmal in nur 8,5 Stunden: Dies ist wohl das Erstaunlichste an der Entdeckung, denn wie der Planet überhaupt auf eine solch enge Umlaufbahn gelangt sein kann, ohne dabei gleich ganz in den Stern zu stürzen, ist rätselhaft. Zwar sind bereits ein paar derartige »ultra-short period«-Planeten bekannt, aber Kepler-78b ist der erste unter ihnen (und auch der kleinste Exoplanet überhaupt), bei dem Masse und Durchmesser und damit auch die Dichte direkt bestimmt werden konnten.

Daniel Fischer

 
 
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Originalarbeit:
arxiv.org/abs/1311.3461
Plancks Dilemma:
www.oculum.de/newsletter/astro/100/80/5/185.pm3ln.asp#3
 

Groß war im Frühjahr die Freude über die präzisen kosmologischen Beobachtungen des – inzwischen abgeschalteten – ESA-Satelliten Planck gewesen, doch sie warfen auch Probleme auf, vor allem dies: Warum war die Expansionsgeschwindigkeit des Universums, die sich aus der einzig möglichen Modellierung seiner Daten ergab, signifikant kleiner als alle direkten Messungen der letzten Jahre?

Fleißig wird schon über »neue Physik« zur Auflösung des Widerspruchs spekuliert, doch vielleicht geht es auch viel einfacher. In einer umfangreichen Analyse hat jetzt ein (an Planck führend beteiligter) Kosmologe die anderen Messungen dieser Hubble-Konstanten ein wenig kleiner gerechnet, vor allem durch eine neue Eichung an der Galaxie NGC 4258, deren Distanz im Prinzip besonders direkt auf geometrischem Weg bestimmt werden kann. Sollte sich die Kosmologen-Gemeinde seiner resultierenden Hubble-Konstanten von etwa 70 (statt vorher 74) km/s/Mpc anschließen können, wäre der Widerspruch zu Plancks 67km/s/Mpc nicht mehr dramatisch.

Daniel Fischer

 

 

 
NACHRICHTEN AUS DER ASTRO-SZENE
 

Termine vom 22.11.–6.12.2013

DatumVeranstaltungAnsprechpartner
30.11.18. Hattinger Astronomischer Trödeltag (HATT), 45525 Hattingen-Mittewww.sternwarte-hattingen.de/hatt.htm
 
 
LINKS ZUM ARTIKEL
Explore Scientific:
www.explorescientific.de/optisches-zubehoer-c-8968.html
 
Explore Scientific stellt eine eigene Serie von Nebelfiltern vor. [Explore Scientific]
 
Jeder Filter wird mit einem individuellen Testprotokoll geliefert. [Explore Scientific]

Spezielle Nebelfilter sind für die Beobachtung von Emissionsnebeln eine wesentliche Hilfe und machen oft den Unterschied zwischen Sehen und Nicht-Sehen. Sie sind für unterschiedliche Emissionslinien von Wasserstoff und Sauerstoff durchlässig und filtern andere Wellenlängen aus dem Spektrum heraus. Damit wird der Kontrast von Nebeln zum Himmelshintergrund deutlich erhöht und deren Sichtbarkeit und Detailwahrnehmung wesentlich verbessert. Die gängigsten Filtertypen sind UHC, [OIII], Hß und CLS. UHC steht für Ultra High Contrast und bietet als Filter üblicherweise Durchlässe bei Ha, Hß und beiden [OIII]-Linien und ist damit für alle Arten von Nebeln geeignet. Er bietet nicht den harten Kontrast von Schmalbandfiltern, kann aber erfolgreich auch an kleineren Teleskopen eingesetzt werden. Ein [OIII]-Filter lässt nur Licht des ionisierten Sauerstoffs passieren und eignet sich besonders für Planetarische Nebel und Supernovaüberreste. Er dunkelt das Bild recht stark ab und lohnt erst ab ca. 6" Öffnung. Der Hß-Filter ist schon eher etwas exotisch, da er nur an einem knappen Dutzend Gasnebeln eine Verbesserung bringt – Paradebeispiel ist der Pferdekopfnebel. CLS-Filter sind so aufgebaut, dass sie die wichtigsten Störungen nächtlicher Beleuchtung durch Natrium- und Quecksilberdampflampen ausfiltern sollen. Sie bieten sich damit als Universal-Filter an, die bei allen Anwendungen einen Kontrastgewinn bringen können.

Der Hersteller Explore Scientific stellt aktuell eine eigene Serie von CLS-, UHC-, OIII- und Hß-Filtern vor, die jeweils in 1¼"- und 2"-Ausführung als Einschraubfilter erhältlich sind. Laut Hersteller wird jeder Explore-Scientific-Nebelfilter mit einem individuellen Testreport geliefert. Die derzeitigen Einführungspreise betragen (1¼" bzw. 2"): UHC 45€ bzw. 65€, [OIII] 55€ bzw. 85€, Hß 75€ bzw. 95€ und CLS 45€ bzw. 65€.

Frank Gasparini

 

Nach langem Hin und Her aufgrund von lizenzrechtlichen Problemen samt einer saftigen Nachforderung der GEMA in Millionenhöhe an den Bayerischen Rundfunk, die im Frühjahr zu einer Teileinstellung der Space Night führten (nur im Programm von BR-alpha gab es Weltraumbilder mit neu komponierter, GEMA-freier, Musik) und den massiven Protesten der Fans gibt es seit dem 16. November 2013 wieder neue Folgen auf beiden Sendern. Fans der Space Night sind diesmal eingeladen, selbst komponierte Stücke hochzuladen.

Im 3. Programm des BR werden zunächst drei neue Folgen der beliebten Space Night Reihe zwischen ca. 3:00 und 6:00 Uhr gesendet: »The Blue Planet«, »How to become an Astronaut« und »Flight through the skies«. Im kommenden Jahr soll es dann weitere neue Folgen geben. Auf BR-alpha läuft nachts (Ausnahme: Freitag und Samstag) je eine Folge der »Earth Views« und der Reihe »alpha-Centauri« mit Prof. Harald Lesch im Wechsel.

Manfred Holl

 
 
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KOMPLETTES ASTRONOMISCHES FERNSEHPROGRAMM:
www.manfredholl.de/tvguide.htm
 

Das Astronomische Fernsehprogramm vom 22.11.–6.12.2013 (Auswahl)

Datum Uhrzeit Sender Titel der Sendung Dauer Wiederholung
25.11. 02:20 ZDF Frag den Lesch: Erstaunliche Einsichten dank Atombombentests 15min. 28.11.: ZDF neo: 6:05
27.11. 22:45 BR-alpha alpha-Centauri:Gibt es Schwarze Löcher in der Milchstraße? 15min. 28.11.: 1:30, 10:15, 29.11.: 11:45
28.11. 11:00 HR Meilensteine der Naturwissenschaft und Technik: Reise an das Ende der Welt – Teisserenc, Piccard und die Erdatmosphäre 15min.
29.11. 11:00 HR Meilensteine der Naturwissenschaft und Technik: Von Pol zu Pol – Carl Friedrich Gauß und der Erdmagnetismus 15min.
2.12. 01:50 ZDF Frag den Lesch: Oklo – Wie die Natur einen Atomreaktor machte 15min. 5.12.: ZDF neo: 8:20
3.12. 21:00 WDR Quarks & Co.: Komet ISON – Gefahr aus dem All? 45min. 7.12.: 12:00, 8.12.: 19:15, 9.12.: 5:45
4.12. 22:45 BR-alpha alpha-Centauri:Wie kann man nach Leben im All suchen? 15min. 5.12.: 1:30, 10:15, 6.12.: 11:45
5.12. 13:15 SWR Planet Wissen: Superstern Sonne 60min. 5.12.: BR-alpha: 15:00, 21:50, 6.: SR: 4:35, RBB: 14:15, WDR: 15:00, 1 Plus: 16:00, 8.12.: HR: 8:00, 9.: WDR: 8:20

Manfred Holl

 

 
MITTEILUNGEN DER REDAKTION
 
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Atlas der Großen Kometen:
www.oculum.de/oculum/titel.asp?Nr=85
Inhaltsverzeichnis:
www.oculum.de/oculum/download/atlasdergrossenkometen-inhalt.pdf
 

Die 30 größten Kometen in Wissenschaft, Kunst und Kultur: Kometen haben seit jeher die Menschheit fasziniert, besonders jene Schweifsterne, die unübersehbar wie helle Fackeln am Himmel stehen. Der Bevölkerung galten sie als Unheilverkünder und Todesanzeiger, Zornruten und Bußzeichen. Die Kunst nahm dieses Motiv wiederholt auf und stellte es auf vielfältige Weise dar. Die Wissenschaft schließlich entschleierte Kometen als besonders aktive Kleinkörper des Sonnensystems.

Dieser beeindruckende Bildband zeigt in bisher unerreichter Fülle an historischen Zeichnungen, Grafiken, Flugblättern und Fotografien die 30 größten Kometen der Neuzeit. Die historischen Dokumente verdichten die Empfindungen der Menschen, die Irrungen und Wirrungen von Aberglauben und Wissenschaft, über einen Zeitraum von mehr als 500 Jahren. Das in aufwändiger Recherche ermittelte Bildmaterial wird von informativen Texten begleitet. Zu jedem Schweifstern wird ausführlich über Bahn und Sichtbarkeit, Entdeckung und Beobachtungen sowie die Aufnahme in der Öffentlichkeit und den wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn berichtet. Insgesamt entsteht ein vollständiges Bild dieser spektakulären Himmelsschauspiele.

Atlas der Großen Kometen – Die 30 größten Kometen in Wissenschaft, Kunst und Kultur

Ronald Stoyan

224 Seiten, Hardcover, 32,5cm × 25cm, durchgehend farbig

ISBN 978-3-938469-70-5

Erscheinungstermin: 20. November 2013

49,90 Euro

 

Hinweis

Verschaffen Sie sich schon jetzt einen ersten Eindruck auf einigen Beispielseiten.

 
 
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Buchversion:
www.oculum.de/oculum/titel.asp?Nr=82
Webseite:
www.kometison.de
 

Im Spätherbst 2013 wird er erwartet: Komet ISON. Er könnte einer der hellsten Schweifsterne der letzten 100 Jahre werden! Alles zum großen Kometen 2013 kann man in unserem Ratgeber »Komet ISON« nachlesen, welchen wir sowohl als Webseite als auch im praktischen Taschenbuch-Format zum Schmökern und Mitnehmen anbieten.

Die Redaktion der Astronomie-Zeitschrift interstellarum gibt für alle Kometen-Fans – und solche die es werden wollen – verständlich Auskunft:

• Was sind Kometen?
• Womit kann ich ISON beobachten?
• Wann kann ich ISON beobachten?

Der Clou: Übersichtliche Aufsuchkarten zeigen von September 2013 bis Februar 2014 genau, wo der Komet steht.

Zum Ratgeber

www.kometison.de

 
 
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ausführliche Stellenbeschreibung:
www.interstellarum.de/stellenanzeige.asp
 

Für unser Büro in Erlangen suchen wir zur unbefristeten Festanstellung:

Web-Designer/in

Der Oculum-Verlag (www.oculum.de) ist als einziger deutschsprachiger Verlag ausschließlich auf Titel für Astronomie spezialisiert. Neben der Zeitschrift interstellarum (www.interstellarum.de) gehören zahlreiche erfolgreiche Atlanten, Bücher und Software zum Verlagsprogramm.

Zu Ihrem Aufgabenbereich gehören die Konzeption, Wartung und Weiter­entwicklung von Internetanwendungen und Datenbanken, die Gestaltung des Internetauftritts von Verlag und Zeitschrift sowie die Administration des Firmennetzwerks und der Webserver. Außerdem übernehmen Sie Layout- und Gestaltungsarbeiten im Printbereich.

Ausführliche Stellenbeschreibung

www.interstellarum.de/stellenanzeige.asp

Wir freuen uns über Ihre schriftliche Bewerbung, gerne auch per E-Mail. Bitte senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen mit Gehaltsvorstellung an:


Oculum-Verlag GmbH
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Spardorfer Str. 67, D-91054 Erlangen
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