AKTUELLE AUSGABE
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Sonne. Helligkeit -26 ,m7, Durchmesser 31' 33,26" (30.5.2016 0:50 MESZ, Sonnenbild: 29.5.2016 20:00 MESZ)
Mond. Helligkeit -9 ,m7, Durchmesser 31' 50,8" (30.5.2016 0:50 MESZ)
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INHALTSVERZEICHNIS Ausgabe 200 vom 8.11.2013
 
AKTUELLE EREIGNISSE
 
MELDUNGEN AUS DER FORSCHUNG
 
NACHRICHTEN AUS DER ASTRO-SZENE
 
MITTEILUNGEN AUS DER REDAKTION
 
 
AKTUELLE EREIGNISSE
 

Wichtige Astronomische Ereignisse vom 8.11.–21.11.2013

10.11.6:57 MEZMond Erstes Viertel
12.11.11:00 MEZMaximum Nördliche Tauriden, Dauer: 20.10. – 10.12., ZHR=5
17.11.16:16 MEZVollmond
17.11.17:00 MEZMaximum Leoniden, Dauer: 6. – 30.11., ZHR=15
18.11.6:24 MEZMerkur größte westliche Elongation (Morgensichtbarkeit, –0 ,m5)
21.11.17:00 MEZMaximum Alpha-Monocerotiden, Dauer: 15. – 25.11., ZHR: variabel
Zeiten bezogen auf die Mitte des deutschen Sprachraums (Nürnberg)
 
 
LINKS ZUM ARTIKEL
Aufteilung des Schweifs:
www.damianpeach.com/deepsky/c2012_s1_2013_11_06dp.jpg
Gasproduktion:
groups.yahoo.com/neo/groups/comets-ml/conversations/topics/22245
Aktueller Status von ISON:
www.isoncampaign.org/Present
 
 
MITMACHEN
Komet ISON:
www.kometison.de
Bilder einsenden:
www.interstellarum.de/aktuelleereignisse.asp
Kometen aktuell:
www.kometenaktuell.de
 
 
TIPPS DER REDAKTION
interstellarum 87
Kometen und Ihre Schweife, Tipps zur Beobachtung und Fotografie
www.interstellarum.de/ausgabe.asp?Nummer=87
 
NEU: Atlas der Großen Kometen - Die 30 größten Kometen in Wissenschaft, Kunst und Kultur
von Ronald Stoyan
www.oculum.de/oculum/titel.asp?Nr=85
 

Nachdem die Helligkeit des Kometen C/2012 S1 (ISON) im letzten Monat zeitweise etwas stagnierte, gibt es neuerdings Hinweise darauf, dass die Gasproduktionsrate in den letzten Tagen stark angestiegen ist. Gemessen wurde dies mit dem ferngesteuerten TRAPPIST-0,6m-Teleskop bei der ESO in La Silla durch engbandige Photometrie. Letzte Helligkeitsschätzungen sehen den Kometen visuell bei ca. 8. Größe, neueste Bilder zeigen zudem eine Aufteilung (»bifurcation«) im Schweif von ISON, was als Beginn der visuellen Sichtung eines Ionenschweifs gedeutet wird.

Nun beginnt das beste Sichtfenster vor dem Perihel, mit dem Kometen an dunklem Himmel: Die Elongation geht in der nächsten Woche von ca. 45° auf 35° zurück. Die Morgenhöhe bei Dämmerungsbeginn entsprechend von ca. 30° auf 18°, während ISON auf ca. 5. Größe steigt und zum Feldstecherobjekt wird. Der Mond stört die gesamte Zeit nicht. Vom 15. bis 25. November stürzt die Elongation auf 14° ab, und der Komet tritt erst während der Morgendämmerung nennenswert über den Horizont – während die Helligkeit vermutlich noch kaum heller als 2. Größe. liegen dürfte: ISON ist damit ein schwieriges bis unmögliches Objekt. Eine Hilfe könnte die Begegnung mit dem hellen Stern Spika am 18. November sein. Sein Perihel erreicht ISON am 28. November – mehr dazu im nächsten Newsletter.

Jetzt mitmachen!

Auch Sie können uns Fotos von diesem wichtigen Ereignis über unsere Uploadseiten zusenden. Alle Ergebnisse werden wie immer in unserer Online-Galerie »Kometen aktuell« zu sehen sein und eine Auswahl veröffentlichen wir im gedruckten Heft.

Bilder einsenden: www.interstellarum.de/aktuelleereignisse.asp

Kometen aktuell: www.kometenaktuell.de

Hans-Georg Purucker

 
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Es muss nicht immer die Totalitätszone sein: Etwa einen Kilometer südlich von deren Südrand gelang dem italienischen Besitzer eines Safari-Camps am Albert-Nil nahe Pakwach diese Aufnahme, die zwar einen gleißend hellen Diamantring zeigt (der natürlich nie verschwand), aber – dank klareren Himmels – nicht nur Protuberanzen und Chromosphäre, sondern sogar Details der inneren Korona. [Francesco Dal Lago]
 
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Nach dem dritten Kontakt eine lange Kette von Baily's Beads, die erkennen lässt, woher der deutschsprachige Begriff »Perlschnurphänomen« dafür stammt; zwischen den Photosphären-»Perlen« schimmert auch noch etwas Chromosphäre hindurch. [Daniel Fischer]

Die Totalität dauerte mitunter nur Sekunden, aber der Hybrid-Sonnenfinsternis vom 3. November wurde gerade deswegen ein beobachterischer Aufwand sondergleichen zuteil. Aus mehreren afrikanischen Ländern und von einem Schiff und zwei Flugzeugen auf spezieller Mission liegen bereits Berichte vor, die die Fülle der Phänomene erahnen lassen, die eine extrem kurze totale Sonnenfinsternis noch dramatischer zeigt als eine der »üblichen« zwei bis drei Minuten Länge. Die Finsternis hatte als ringförmige vor der amerikanischen Ostküste begonnen und sich schon bald in eine totale verwandelt, die sie bis zum Ende über Somalia blieb. Eine Schar zu allem entschlossener Astrofotografen hatte eigens ein Flugzeug gechartert, um die Finsternis im Punkt ihres Umschlags festzuhalten, und das Manöver gelang nahezu perfekt: Fotos von Bord zeigen die Chromosphäre der Sonne rund um den Mond, dazu zahlreiche Baily's Beads (Perlschnurphänomen) von noch sichtbaren Resten der Photosphäre, die durch Mondtäler dringt, auf allen Seiten. An Beobachtungen der Sonnenkorona war unter diesen Umständen natürlich nicht zu denken.

Vermutlich unbeobachtet wuchs die totale Phase der Finsternis allmählich, während die nun bis zur Erde reichende Umbra des Mondes über den Atlantik ostwärts eilte: Nahe dem Punkt der maximalen Dauer wartete schon ein Schiff, wo klare Sicht auf gut eineinhalb Minuten Korona genossen werden konnte. Danach ging die Totalitätsdauer wieder zurück, und die Länge des gleichzeitig sichtbaren Chromo­sphären­bogens und der Perlschnur der Baily's Beads nahm zu: Vom afrikanischen Boden aus konnten sich Beobachter mindestens in Gabun (das eigentlich die schlechteste Wetterstatistik gehabt hatte) und Uganda davon überzeugen, wo es zwar – der Äquatornähe geschuldet – nirgends gänzlich klar war, aber viele die Wolkenlotterie gewannen. Und sei es erst im letzten Moment wie in einem entlegenen Dorf im Nordwesten Ugandas, wo tausende meist einheimische SoFi-Fans inklusive des Präsidenten lange hatten bangen müssen. Vergeblich auf klare Sicht gehofft wurde dagegen am Ende des schmalen Finsternisstreifens in Kenia (mit einem Sandsturm just am bevorzugten Standort) und Äthiopien, wo die Wetterstatistik am besten gewesen war. Nur wer, wie eine Handvoll energischer Astronomen in Kenia, ein Flugzeug in Bereitschaft hatte, konnte doch noch einen Blick auf die ungewöhnliche Finsternis erhaschen.

Daniel Fischer

 

 

 
MELDUNGEN AUS DER FORSCHUNG
 
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Arbeit der Planet Hunters:
arxiv.org/abs/1310.5912
Arbeit der Profis:
arxiv.org/abs/1310.6248
Pressemitteilung der Planet Hunters:
blog.planethunters.org/2013/10/23/seventh-heaven-with-our-sixth-exoplanet-paper
 

Ein »richtiges« Planetensystem ist es eigentlich gar nicht, nur eines jener »Kepler Objects of Interest« (KOI), bei denen der Kepler-Satellit wiederholte Helligkeitseinbrüche eines Sterns feststellte, die den starken Eindruck von Planetentransits erwecken – aber dass wirklich Planeten dahinter stecken, ist noch nicht eindeutig erwiesen. Doch wenn die Bestätigung gelingt, und sei es nur durch den systematischen Ausschluss aller Alternativen, dann wäre KOI-351 nach dem Sonnensystem das reichste Planetensystem: Transits von drei Planeten-Kandidaten waren schon bald vom Keplerteam selbst erkannt worden, aber die komplizierte Lichtkurve des Sterns schien mehr zu bergen – und sowohl ein Team von Exoplaneten-Profis wie auch die »Planet Hunters«, über 250000 Freiwillige, die sich mit Inbrunst in Keplers Lichtkurven vertiefen, nahmen die Suche nach weiteren Planetenkandidaten auf. In nur einem Tag Abstand – mit den Planet Hunters in Führung – wurde im Oktober das übereinstimmende Ergebnis präsentiert: Der Stern hat offenbar sieben Planeten.

Da sich in der Vergangenheit von Systemen mit mehreren Planetenkandidaten praktisch keines als etwas anderes als ein echtes Planetensystem erwiesen hat, dürfte es hier kaum anders sein. Die generelle Struktur des Systems KOI-351 ähnelt der des Sonnensystems: innen fünf kleinere Planeten, erst zwei erdgroße, dann drei Supererden mit dem 2- bis 3-fachen Durchmesser, und außen zwei Gasriesen mit dem 8- bis 11-fachen. Doch das System ist wesentlich kompakter, mit selbst dem äußersten Planeten nur eine Astronomische Einheit vom Stern entfernt, während die Umlaufszeiten der Planeten zwischen 7 und 330 Tagen liegen. Die Planeten stören auch ihre Bahnen gegenseitig viel ausgeprägter, als es im Sonnensystem der Fall ist, da die Umlaufszeiten in einer ganzen Serie ganzzahliger Verhältnisse zueinander stehen. Leider hat der zentrale Stern nur 14. Größe am irdischen Himmel, so dass eine direkte Bestimmung der Planetenmassen über einen Effekt auf seine Radialgeschwindigkeit ausscheidet. Bleibt also nur Keplers strukturreiche Lichtkurve – und in der gibt es sogar ein vages Signal eines möglichen Mondes eines der Planeten.

Daniel Fischer

 

Die Flugbahn des ca. 17m großen Kleinstplaneten, der am 15. Februar über Russland durch die Atmosphäre schoss und in einer gewaltigen Luftexplosion über Tscheljabinsk unterging, war schon nach wenigen Tagen erstaunlich genau bekannt: Das hell aufleuchtende Objekt war von vielen Videokameras erfasst worden, und selbst wandernde Schatten auf dem Boden konnten ausgewertet werden. Rückwärts ließ sich dann die Bahn im Weltraum bis in den Kleinplanetengürtel zurückrechnen und umgekehrt feststellen, dass tatsächlich eine größere Endmasse in einem See mit verdächtigem Loch im Eis gelandet sein könnte (die kürzlich mit einiger Mühe auch geborgen wurde). Ein solches Überangebot an Videodaten ist freilich die große Ausnahme: Meist gibt es höchstens Augenzeugen - oder der Körper explodiert gänzlich unbeobachtet. Doch am Himmel bleibt nach großen Feuerkugeln oft noch eine Weile etwas zurück: eine auffällige Spur aus Staub, Rauch und Eis, die zwar vom Wind bald zerzaust wird, in den ersten Minuten aber die atmosphärische Flugbahn sauber nachzeichnet.

Das haben sich jetzt amerikanische Atmosphärenforscher zu Nutze gemacht: Sie sammelten Bilder des Tscheljabinsker Wolkenschlauchs, die Minuten später mehrere Wettersatelliten aufgenommen hatten. Wichtig waren dabei schräge Blicke auf Spur und Erdboden aus unterschiedlichen Winkeln: Die Wolke erscheint zum gleichen Zeitpunkt scheinbar erheblich gegen die Landschaft versetzt. Genau diesen Parallaxeneffekt konnten die Bildauswerter nutzen, um die dreidimensionale Lage der Bolidenspur über der Erdoberfläche zu bestimmen: Leicht war dies allerdings nicht, weil es an ihr kaum markante Punkte gab, die auf mehreren Bildern identifiziert werden konnten. Doch das Ergebnis war erfreulich: Die allein aus der Rauchspur bestimmte Flugbahn stimmt mit der aus den Videos des hellen Flugs berechneten exzellent überein. Auch dass der See mit dem Eisloch zum Ende der Bahn passt, konnte bestätigt werden, wobei der Flug der letzten Brocken aber schon deutlich abgebremst war und sie steiler zu Boden fielen als der Eintrittswinkel des Verursachers.

Daniel Fischer

 
 
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Originalarbeit:
arxiv.org/abs/1310.7565
 

Ein neuer Katalog, erstellt im Rahmen der Himmelsdurchmusterung UKIDSS mit dem United Kingdom Infrared Telescope auf dem Mauna Kea, enthält 374 verdächtige rote Sterne, bei denen es sich um sehr weit entfernte Riesen des Spektraltyps M handeln könnte: Mit typischerweise 1000-facher Sonnenleuchtkraft sind diese noch über große Distanzen hinweg zu sehen.

Drei von 16 schon näher untersuchten Exemplaren sind tatsächlich M-Riesen mit Entfernungen von über 100000Lj – aber es könnten auch bis 650000Lj entfernte darunter sein, die dann die fernsten gerade noch an die Milchstraße gebundenen Sterne wären. Der äußere Halo, zu dem sie gehören würden, ist im Wesentlichen der Rest der Sagittarius-Zwerggalaxie, die einst mit der Milchstraße verschmolz, und höchstens noch einer zweiten: Mit der nun beginnenden systematischen Kartierung des Milchstraßenhalos betreibt man gewissermaßen »Kosmologie in der Nähe«.

Daniel Fischer

 
 
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Aktuelle Originalarbeit:
arxiv.org/abs/1310.7483
Die Entdeckung:
www.oculum.de/newsletter/astro/100/90/0/190.im9ex.asp#3
 

Als diesen Juni das Bild eines Planeten mit nur wenigen Jupitermassen neben seinem Stern präsentiert wurde, gab es noch gewisse Vorbehalte: Sicher nachgewiesen worden war das schwache infrarote Lichtpünktchen nur zu einem Zeitpunkt, während es auf einer späteren Aufnahme nahezu im Rauschen ertrank.

Diese Zweifel sind nun passé: Neue Bilder des Very Large Telescope und seiner Adaptiven Optik NaCo vom 27. Juni zeigen den mutmaßlichen Planeten wieder eindeutig – und vor allem hat er sich mit dem Stern HD 95086 gemeinsam am Himmel weiterbewegt und gehört eindeutig dazu. Seine Masse wird nun anhand der Helligkeit, mit der der 17 Mio. Jahre junge Planet noch selbst glimmt und Modellannahmen zu 5±2 Jupitermassen bestimmt.

Daniel Fischer

 

 

 
NACHRICHTEN AUS DER ASTRO-SZENE
 

Termine vom 8.11.–21.11.2013

DatumVeranstaltungAnsprechpartner
7.11.–21.11.Astronomie für Einsteiger, Dauer: 3 Tage; 34497 Korbach, Berufsschule, Klosterstraße 11, Raum 06Heiko Mehring, 05631/66891, www.vhs-waldeck-frankenberg.de/index.php?id=8&kathaupt=12&knr=32-1129500
8.11.–10.11.Praxis der astronomischen Spektroskopie, 64646 Heppenheiml.schanne@gmx.de, spektroskopieforum.vdsastro.de/viewtopic.php?t=3989
16.11.32. Bochumer Herbsttagung (BoHeTa), 44801 Bochumwww.boheta.de
 
Sonnenbeobachtung beim Tag der Offenen Tür der VSW Bonn. [Paul Hombach]

Zum kommenden Komet ISON (C/2012 S1) haben das Argelander-Institut für Astronomie der Universität Bonn und die Volkssternwarte Bonn e.V. gemeinsam das umfangreiche Programm »Kometenzeit in Bonn« für alle Kometenfans ins Leben gerufen. Die unterschiedlichsten Vorträge und Seminare werden über den Kometen unter allen nur denkbaren Blickwinkeln berichten und informieren; Aktionen für Kinder, ein Science Café für Erwachsene und Beob­achtungs­ver­anstal­tungen für alle runden das Ge­samt­pro­gramm ab.

Die »Kometenzeit in Bonn« wurde im Rahmen des Tags der Offenen Tür der Volkssternwarte Bonn am 3. November 2013 gemeinsam vom Argelander-Institut für Astronomie und der Volkssternwarte Bonn eröffnet und dauert noch bis zum 10. Januar 2014. Allein in diesem Jahr sind noch 20 Veranstaltungen von der Beobachtung des Kometen bis zum mehrteiligen Seminar geplant!

Hans-Georg Purucker

 
 
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KOMPLETTES ASTRONOMISCHES FERNSEHPROGRAMM:
www.manfredholl.de/tvguide.htm
 

Das Astronomische Fernsehprogramm vom 8.11.–21.11.2013 (Auswahl)

Datum Uhrzeit Sender Titel der Sendung Dauer Wiederholung
09.11. 5:25 arte x:enius: Kommt das Leben aus dem All 30min.
11.11. 1:50 ZDF Frag den Lesch: Stürmisches Weltraumwetter 15min. 13.11.: ZDF neo: 6:25
12.11. 11:00 Eins Plus Meilensteine der Naturwissenschaft und Technik: Die Entstehung der Kontinente – Alfred Wegener und die Plattentektonik 15min. 13.11.: 8:00, 14.11.: 11:00, 15.11.: 8:05
13.11. 22:45 BR-alpha Alpha Centauri: Haben wir den Planeten Merkur vergessen? 15min. 14.11.: 1:30, 10:15, 15.11.: 11:45
18.11. 1:50 ZDF Frag den Lesch:Die Wirkung des Nichts: Placebo 15min.
19.11. 11:00 Eins Plus Meilensteine der Naturwissenschaft und Technik: Planet aus Sternenstaub – De Laplace und die Entstehung der Erde 15min. 20.11.: 8:00, 21.11.: 11:00, 22.11.: 8:05
20.11. 22:45 BR-alpha Alpha Centauri:Was ist ein Nordlicht? 15min. 21.11.: 1:30, 10:15, 22.11.: 11:45
22.11. 6:25 arte x:enius: Falsches Licht zur falschen Zeit – Wie schädlich ist Lichtverschmutzung 15min.

Manfred Holl

 

 
MITTEILUNGEN DER REDAKTION
 
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Atlas der Großen Kometen:
www.oculum.de/oculum/titel.asp?Nr=85
Inhaltsverzeichnis:
www.oculum.de/oculum/download/atlasdergrossenkometen-inhalt.pdf
 

Die 30 größten Kometen in Wissenschaft, Kunst und Kultur: Kometen haben seit jeher die Menschheit fasziniert, besonders jene Schweifsterne, die unübersehbar wie helle Fackeln am Himmel stehen. Der Bevölkerung galten sie als Unheilverkünder und Todesanzeiger, Zornruten und Bußzeichen. Die Kunst nahm dieses Motiv wiederholt auf und stellte es auf vielfältige Weise dar. Die Wissenschaft schließlich entschleierte Kometen als besonders aktive Kleinkörper des Sonnensystems.

Dieser beeindruckende Bildband zeigt in bisher unerreichter Fülle an historischen Zeichnungen, Grafiken, Flugblättern und Fotografien die 30 größten Kometen der Neuzeit. Die historischen Dokumente verdichten die Empfindungen der Menschen, die Irrungen und Wirrungen von Aberglauben und Wissenschaft, über einen Zeitraum von mehr als 500 Jahren. Das in aufwändiger Recherche ermittelte Bildmaterial wird von informativen Texten begleitet. Zu jedem Schweifstern wird ausführlich über Bahn und Sichtbarkeit, Entdeckung und Beobachtungen sowie die Aufnahme in der Öffentlichkeit und den wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn berichtet. Insgesamt entsteht ein vollständiges Bild dieser spektakulären Himmelsschauspiele.

Atlas der Großen Kometen – Die 30 größten Kometen in Wissenschaft, Kunst und Kultur

Ronald Stoyan

224 Seiten, Hardcover, 32,5cm × 25cm, durchgehend farbig

ISBN 978-3-938469-70-5

Erscheinungstermin: 20. November 2013

49,90 Euro

 

Hinweis

Verschaffen Sie sich schon jetzt einen ersten Eindruck auf einigen Beispielseiten.

 
 
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Astro-Praxis: Kometen
www.oculum.de/oculum/titel.asp?Nr=73
Inhaltsverzeichnis:
www.oculum.de/oculum/download/kometen-inhalt.pdf
 

Kometen sind faszinierende Himmelsschauspiele. Ihr plötzliches Erscheinen hat frühere Generationen zu Tode verängstigt, heute freuen sich Hobby-Astronomen auf die oft kurzfristig erscheinenden Schweifsterne.

Dieses Buch erklärt die verschiedenen Erscheinungsformen der Kometen und die bei der Annäherung an die Sonne ablaufenden Prozesse. Ausführlich wird gezeigt, wie man Kometen mit Amateurteleskopen beobachten und fotografieren kann.

Bekannte Kometen von Halley bis Hale-Bopp werden in Einzeldarstellungen vorgestellt. Eigens dargestellt sind die Kometen C/2011 L4 (PANSTARRS) und C/2012 S1 (ISON), die beide im Laufe des Jahres 2013 für spektakuläre Erscheinungen sorgen könnten.

Astro-Praxis: Kometen – Eine Einführung für Hobby-Astronomen

Burkhard Leitner, Uwe Pilz

176 Seiten, Softcover, 24cm × 17cm, durchgehend farbig

ISBN 978-3-938469-60-6

24,90 Euro

 

Hinweis

Verschaffen Sie sich schon jetzt einen ersten Eindruck auf einigen Beispielseiten.

 
 
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Leser-Ergebnisse:
www.interstellarum.de/ ods-galerie.asp
Fotos einsenden:
www.interstellarum.de/ ods.asp
Zeichnungen und Beschreibungen einsenden:
www.interstellarum.de/ ods.asp?Maske=2
 

Die Objekte der Saison (OdS) in interstellarum laden Sie herzlich ein, sich mit eigenen Beobachtungen an diesem größten Beobachtungsprojekt in deutscher Sprache zu beteiligen! Seit Heft 86 stellen wir je ein Objekt für Einsteiger, für Stadtbeobachter und für Landbeobachter vor.

Viele Objekte der Saison der letzten Hefte können gut am Nachthimmel beobachtet werden. Besonders der Planetarische Nebel NGC 6826 (Cygnus), die Galaxie NGC 925 (Triangulum) und NGC 1300 (Eridanus) verdienen Ihre Aufmerksamkeit.

Fotos und Zeichnungen bzw. wörtliche Beschreibungen – ganz gleich ob Experten-Ergebnisse oder Anfänger-Resultate – können direkt auf den interstellarum-Server geladen werden. Auch Beobachtungen mit bloßem Auge oder Ferngläsern sind willkommen! Alle eingehenden Ergebnisse werden in der Online-Präsentation auf interstellarum.de gezeigt. Eine Auswahl schafft es zusätzlich in das April-Heft des kommenden Jahres. Machen Sie mit – wir freuen uns über jeden neuen Teilnehmer!