<% @ LANGUAGE=VBScript LCID=1031 %> <% Option Explicit %> <% Dim Nummer, Beginn, Ende, BeginnOhneJahr Dim objNLCon, strNLCon, objLastCon, strLastCon Dim objNLRS, strNLSQL, objLastRS, strLastSQL Dim Beginncdate, Endecdate Nummer = 193 Beginn = "26.7.2013" Ende = "9.8.2013" %> interstellarum – Astronomie-Newsletter <% Response.Write Nummer %> 20 And minute(now) <= 40 Then Response.Write("style='background-image: url(../../../../../interstellarum/images/bg/bg2.jpg);'") Else Response.Write("style='background-image: url(../../../../../interstellarum/images/bg/bg3.jpg);'") End If %> onload="startList()"> <% =NLBannerTop %> <% =NLBannerRight %>
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Wichtige Astronomische Ereignisse vom <% Response.Write BeginnOhneJahr %>–<% Response.Write Ende %>

Zeiten bezogen auf die Mitte des deutschen Sprachraums (Nürnberg)
 
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Die Kometenüberraschung des Jahres 2007 war der Komet 17P/Holmes. Ein gewaltiger Staubausbruch steigerte seine Helligkeit innerhalb kurzer Zeit um 15. Größenklassen bis zur 2. Größe. Spuren davon sind noch heute nachzuweisen. CCD-Aufnahme vom 5.11.2007, 4,1"-Refraktor bei 530mm, SBIG STL-11000, 3×10min (Blau als L-Kanal), 10min (je RGB). [Bernd Liebscher]

Nach dem gewaltigen Ausbruch des Kometen 17P/Holmes im Oktober 2007, bei dem die freigesetzte dichte Staubwolke urplötzlich eine Koma 2. Größe schuf, wo eben noch eine der 17. gewesen war, expandierte der Komet fortwährend. Irgendwann war die Staubwolke so groß und so lichtschwach geworden, dass kein Nachweis mehr möglich war, doch der Staub von 2007 zieht natürlich weiter um die Sonne: auf Bahnen, die derjenigen von Holmes ähnlich aber nicht identisch sind. Die Teilchen wurden mit einer gewissen Geschwindigkeit aus dem Kometenkern geschossen und sind seither auch dem Strahlungsdruck der Sonne ausgeliefert. Ihre Bahnen bleiben dabei aber Ellipsen, und die Teilchen finden sich nach rund 6 bis 8 Jahren – in etwa der Umlaufszeit des Kometen – wieder in der Nähe des Ausbruchs zusammen. Dadurch konzentriert sich die Staubwolke im Raum wieder und sollte sich auch wieder beobachten lassen. Erste Beobachtungen sind bereits tatsächlich gelungen und sollten in den kommenden zwei Jahren noch einfacher werden.

Die erfolgreiche erste Sichtung gelang finnischen Amateurastronomen am 17. und 19. Februar mit ferngesteuerten Teleskopen in Australien: Sie konzentrierten sich auf den Zeitraum, in dem die Erde durch die Bahnebene von Holmes tritt und die Teilchendichte entlang der Sichtlinie maximal wird. Dabei schauten sie in Richtung des Bahnpunktes gegenüber dem Ort des Ausbruchs, den im Jahr zuvor der Komet passiert hatte – und tatsächlich war dort ein vorhergesagtes Muster schwacher Staubstreifen nachzuweisen! Am 19./20. August geht die Erde abermals durch die Bahnebene, und noch mehr Staub sollte bis dahin den Raumpunkt erreicht haben, der dann bei 14h Rektaszension und –31° Deklination liegt. Die ersten Teilchen nähern sich aber bereits dem ursprünglichen Ausbruchsort, wo sie ab diesem November eintreffen sollten: Von diesem Oktober bis Ende 2014 lohnen sich dann tiefe Himmelsaufnahmen dieser Region (zwischen R.A. 1h und 4h und Dekl. +27° bis +50°), um die Entwicklung der konvergierenden Staubwolke zu dokumentieren. Aus ihrer Gestalt könnte sich mehr über den immer noch nicht wirklich geklärten Mechanismus des großen Ausbruchs lernen lassen.

Daniel Fischer

 

Die am 10. Juli mit 17m entdeckte Supernova (SN 2013dy) in der Galaxie NGC 7250 hat in den letzten Tagen bereits 13m erreicht. Damit dürfte die Maximalhelligkeit erreicht sein.

Die Supernova ist vom Typ Ia, der vermutlich bei der Explosion eines Weißen Zwergsterns entsteht. Die Supernova bei R.A. 22h 18min 17,6s, Dekl. +40° 34' 9,6" überstrahlt derzeit die Muttergalaxie NGC 7520 im Sternbild Lacerta (Eidechse) und ist schon in kleineren Fernrohren ab etwa 100mm Öffnung sichtbar. Mit größeren Fernrohren lohnt sich eine fotografische Beobachtung des Spektrums der Supernova.

Wolfgang Vollmann

 

Eigentlich stimmt alles für die Beobachtung: Ein mit rund 150m Durchmesser schon recht großer erdnaher Kleinplanet kommt der Erde auf rund 3,5 Mio. km oder 9 Monddistanzen nahe und steht zu dieser Zeit bis zu 40° hoch am mitteleuropäischen Himmel.

Doch die Helligkeit von 2003 DZ15 sinkt von 16,m9 am 26. auf 17,m5 am 30. Juli, wenn die Erdnähe erreicht ist – und kurz darauf macht sich der Kleinplanet sogar gänzlich unsichtbar. Der Grund ist seine rasant abnehmende Phase: Wenn der Kleinplanet der Erde am nächsten ist, erscheint er nur noch als eine schmale »Sichel«. Diese steht dann freilich keine hunderstel Bogensekunde groß am irdischen Himmel.

Daniel Fischer

 

 

 
MELDUNGEN AUS DER FORSCHUNG

Eine steigende Spannung unter Amateur- wie Profi-Astronomen gleichermaßen ist inzwischen zu spüren: Der Komet C/2012 S1 (ISON), der Mitte Juni im Glanz der Sonne verschwand, sollte spätestens Ende August wieder zu beobachten sein – und dann dürfte bald klarer sein, wie sich seine Helligkeit und Aktivität entwickeln wird und ob im Dezember wirklich mit einer spektakulären Erscheinung zu rechnen ist. Tief in die Materie einsteigen kann, wer sich am 1. und 2. August in die Web-Übertragung eines ISON-Workshops in den USA einschaltet. In Vorbereitung auf den aufregenden Herbst sind nun auch gleich zwei Informationsportale der NASA online gegangen, die auf seriöse Informationen hoffen lassen – was auch dringend nötig ist, da inzwischen jede kleine Notiz zum »Jahrhundertkometen« zur Sensation verzerrt wird. Tatsächliche wissenschaftliche Daten über ISON sind in Wirklichkeit Mangelware, und quantitative Aussagen liegen bisher nur von den drei Weltraumteleskopen Swift, Hubble und Spitzer vor sowie von einem Teleskop der Raumsonde EPOXI.

So ergibt sich aus Swift-Messungen vom 30. Januar sowie Daten des Spitzer-Satelliten vom 13. Juni eine Staubfreisetzung des Kerns von 600kg/s bis 900kg/s, aber schon das diese Aktivität treibende Gas ist nicht wirklich bekannt. Swift konnte nur feststellen, dass es Wasserdampf, der mit ca. 1kg/s aus dem Kern strömte, sicher nicht war und mithin ein flüchtigeres Gas verantwortlich ist, entweder Kohlendioxid oder Kohlenmonoxid. Spitzer gelang es schließlich, die Gaskoma durch Subtraktion der Staubkomponente – inklusive eines über 300000km langen Schweifs – im Infraroten erstmals sichtbar zu machen, doch direkte Aussagen über die Chemie dieser 200000km großen kugelförmigen Wolke waren nicht möglich. Dass sie im Wesentlichen aus Kohlendioxid bestehe, von dem 12kg/s freigesetzt würden, ist bislang noch ein reiner Analogieschluss zu anderen Kometen, bei denen in ähnlicher Sonnendistanz – 500 Mio. km – dieses Molekül dominierte. Die Helligkeit von Komet ISON am Himmel hatte im Juni immer noch eine 15 vor dem Komma, darin stimmen Profi- wie Amateur-Fotometriker überein: Ende August sollte es aber schon eine 12 oder gar 11 geworden sein.

Daniel Fischer

 
 
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Veröffentlichung zu Potsdam:
arxiv.org/abs/1307.2038
Verlust der Nacht:
www.verlustdernacht.de
Veröffentlichung zu Wien:
arxiv.org/abs/1304.7716
 
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Die Helligkeit des Nachthimmels über der alten Potsdamer Sternwarte in Babelsberg im Jahre 2012, permanent mit einem SQM-L gemessen: Die Farbe codiert, wie häufig ein entsprechender Wert zur entsprechenden Zeit auftrat. [J. Puschnig, Sonderversion für interstellarum angefertigt]

Über das Problem der Lichtverschmutzung wird inzwischen viel geforscht, aber quantitative Messreihen beschränkten sich bislang meist auf die dunkelsten – und für wichtige Sternwarten interessantesten – Regionen. Längst sind aber nicht nur Astronomen sondern auch Biologen und Mediziner am nächtlichen Gang der Himmelhelligkeit, auch und gerade im urbanen Raum, interessiert: Wie unterscheidet er sich bei klarem und bewölktem Himmel, macht sich der Mond überhaupt noch bemerkbar und gibt es Trends im Laufe einer Nacht? Im Rahmen des groß angelegten Forschungsprogramms »Verlust der Nacht« ist nun schon zweieinhalb Jahre lang die Zenithelligkeit über Potsdam automatisch erfasst worden, und auch aus Wien sowie einer 35km von der Stadt entfernt gelegenen Sternwarte liegen entsprechende Messreihen vor. Dazu wurde das bekannte Sky Quality Meter in der Version mit 20° Gesichtsfeld (SQM-L) fest senkrecht montiert, so dass kein direktes künstliches Licht auf den Sensor fällt, und automatisch ausgelesen.

Selbst in den klarsten Nächten sorgt das 22km entfernte Berlin dafür, dass in Potsdam permanente nautische Dämmerung herrscht: Der Wert sinkt praktisch nie unter jene 20m/□", die dem Beginn der astronomischen Dämmerung (Sonne mehr als 12° unter dem Horizont) entsprechen. Eine Häufung zwischen noch viel höheren SQM-Werten von 17 und 18 kommt durch bewölkte Nächte zustande, in denen Berlin die Wolken beleuchtete, die Häufung um 20 sind klare und mondlose Nächte: ein Unterschied von einem Faktor 15. Generell erweisen sich wolkige Nächte mit SQM-Werten von bis zu 16,5 als im gleichen Verhältnis heller als klare Vollmondnächte (18,5) und diese wiederum heller als klare mondlose Nächte (20). Eine klare mondlose Nacht ohne Lichtverschmutzung, von denen die Potsdamer natürlich nur träumen können, wäre mit 22 wiederum um einen ähnlichen Faktor dunkler. Aus den Messungen lässt sich auch schließen, dass sich die Mondphasen – bei klarem Himmel – in Potsdam noch schwach bemerkbar machen, was mitten in Wien nicht mehr der Fall ist. Dafür wird dort der Himmel im Lauf der Nacht immerhin spürbar dunkler, weil viel überflüssiges Licht ausgeschaltet wird: In Potsdam ist dieser Effekt nur halb so groß.

Daniel Fischer

 
 
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Originalarbeit:
arxiv.org/abs/1307.2886
 

Bilder von jungen und noch bis zu 2000°C heißen Exoplaneten, die sich mit ihrer starken Infrarotemission neben ihren Sternen behaupten können, gibt es inzwischen einige – aber der Begleiter des Sterns GJ 504 fällt aus dem Rahmen. Auf Bildern des Subaru-Teleskops auf Hawaii mit der Adaptiven Optik HiCIAO ist er – in Projektion – 43,5AE vom Stern entfernt, weiter als Neptun von der Sonne.

Seine Temperatur beträgt aber nur rund 240°C, geradezu kühl im Vergleich, denn der Stern ist bereits 100 bis 500 Mio. Jahre alt: Günstigerweise divergieren dann diverse theoretische Modelle zur Umrechnung der IR-Emission in die Objektmasse kaum mehr. Im Gegensatz zu vielen anderen der abgebildeten infrarot glimmenden Objekte bei Sternen ist es diesmal also ganz eindeutig, dass GJ 504b – mit 3 bis 9 Jupitermassen – wirklich ein Planet ist.

Daniel Fischer

 

Seit Mai ist der Satellit Kepler lahmgelegt, weil nunmehr zwei seiner vier Drallräder für die präzise Ausrichtung im Raum durch zu starke innere Reibung ausgefallen sind, aber drei davon benötigt werden. Seit dem 18. Juli werden die defekten Räder noch einmal Tests unterworfen, und das Ergebnis lässt aufhorchen: Beide drehen sich wieder, die schwerer beschädigte Nr. 4 nur in einer, die bereits letztes Jahr still gelegte Nr. 2 sogar in beiden Richtungen!

Die Frage der Reibung steht aber weiter im Raum: Ist sie zu stark, zittert der ganze Satellit und wird wieder unbrauchbar. Es bedarf also noch weiterer Analysen, um einen möglichen erneuten Einsatz eines der Räder – und damit die Wiederaufnahme der Exoplaneten-Suche – auch nur in Erwägung zu ziehen. Leider ist die Reibung in beiden Drallrädern nach den neuen Messungen so groß, dass zumindest ein Routinebetrieb Keplers wie früher nicht mehr in Frage konmen dürfte.

Daniel Fischer

 

 

 
NACHRICHTEN AUS DER ASTRO-SZENE
 
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Sightron nano.tracker (japanische Seite mit Beispielbildern):
www.sightron.co.jp/sightron/sightron_products20
Info-pdf zum nano.tracker:
www.baader-planetarium.de/news/nanotracker.pdf
Der nano.tracker im fernrohrfinder:
www.fernrohrfinder.de/produkt/sightron-nano-tracker-montierung.html
 
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Der handliche nano.tracker von Sightron setzt ganz auf kleines Packmaß und geringes Gewicht.

Kleine und handliche Nachführeinheiten für die Astrofotografie sind derzeit offensichtlich sehr gefragt unter den Hobbyastronomen. Nachdem Systeme wie AstroTrac, Losmandy StarLapse und Fornax-10 auch etwas höhere Zuladungen in Form kleiner Refraktoren zulassen, setzen Polarie von Vixen und SkyTracker von iOptron als reine Foto-Nachführsysteme auf geringes Gewicht und kleines Packmaß.

Seit Kurzem ist nun ein weiteres Nachführsystem am Markt erhältlich: Der nano.tracker der japanischen Firma Sightron, bei dem Miniaturisierung offensichtlich oberstes Gebot war. Die Nachführung ist nur 60mm × 98mm × 44mm groß, wiegt 350g und beinhaltet im Gehäuse einen Schrittmotor, der die in zwei Kugellagern gelagerte Stundenachse über einen Stahl/Messing-Schneckenradantrieb mit 50 Zähnen antreibt. Die Mechanik ist auf einer metallenen Basisplatte aufgebaut, die Gehäuseabdeckung besteht aus Kunststoff. Der Anschluss an der Basis und an der Stundenachse sind jeweils als 1/4"-Fotogewinde ausgelegt. Zur Ausrichtung der Nachführung ist das Gehäuse ausschließlich mit einem kleinen Pol-Peilloch versehen. Stromversorgung (3×AA-Batterien) und elektronische Steuerung sind in einer Handbox untergebracht. Der Hersteller gibt die Tragfähigkeit mit 2kg und die maximale Aufnahmebrennweite bis 50mm (entsprechend Vollformat) an. Der nano.tracker kann für die Nord- oder Südhalbkugel eingestellt werden und erlaubt einfache und halbe Sterngeschwindigkeit zur Nachführung. Der Handkontroller misst 50mm × 105mm × 22 mm und wiegt ohne Batterien 80g. Ein Batterie-Satz soll fünf Stunden Antrieb ermöglichen (bei 20°C). Der nano.tracker ist in Deutschland für 289€ erhältlich.

Frank Gasparini

 
 
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4. STATT im August:
www.sternwarte-sankt-andreasberg.de/statt
 
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Solche Nächte wünschen sich die Astrofotografen beim STATT. [Dirk Uhde, Köln]

Hoch hinaus – auf 710 m über NN – geht’s für Amateurastronomen am ersten Augustwochenende. Vom 1. bis 4. August organisiert der Verein Sternwarte Sankt Andreasberg e.V. an der künftigen Sternwarte das 4. Sankt Andreasberger Teleskoptreffen (STATT) – das höchst gelegene in Norddeutschland. Das Sternwartengebäude konnte Anfang Juli 2013 angemietet werden und wird nun in den kommenden Monaten von den Mitgliedern zur Sternwarte um- und ausgebaut. Ein besonderes Vorhaben möchte der Verein verwirklichen: Die Sternwarte St. Andreasberg soll die erste vollständig barrierefreie Sternwarte in Deutschland werden. Ein in wenigen Jahren fertiggestelltes 1,20m-Spiegelteleskop wird ein weiteres Highlight der höchsten Sternwarte Norddeutschlands.

Das STATT-Gelände liegt mitten im Nationalpark Harz, der laut Bundesamt für Naturschutz zu den dunkelsten Regionen in Deutschland zählt. Die Messungen mit dem SQM-L zeigten im April 2011 einen Wert von 21,m81/□". Die trübungsarme Luft und die Höhenlage sorgen für ausgezeichnete Sichtbedingungen, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des STATT im vergangenen Jahr begeisterten. In diesem Jahr kann man bereits ab Donnerstag anreisen. Am Sonnabend findet ein interessantes Rahmenprogramm statt, u.a. mit einer Einführung in die Bildbearbeitung und Vorträgen über die Messung kosmischer Entfernungen im Altertum und über Polarlichter in Schweden. Kinder können nachmittags Sonnenbeobachtungsbrillen basteln, Raketen bauen oder Astrobilder malen. Außerdem werden die besten Bilder des Malwettbewerbs der Glückauf-Schule Sankt Andreasberg prämiert.

Es liegen bereits zahlreiche Voranmeldungen vor; Anmeldungen sind an schmidtko@sternwarte-sankt-andreasberg.de möglich. Das STATT-Gelände liegt an der L 519 direkt am Internationalen Haus Sonnenberg; dort befinden sich auch die Sanitäranlagen. Teilnehmer ohne Zelt, Wohnwagen oder Wohnmobil können in der Begegnungsstätte direkt am STATT-Gelände oder in astrofreundlichen Pensionen im Ort übernachten.

Eva Walitzek

 

In einem Rundschreiben der Bonner Universitäts-Verwaltung an die deutsche Astronomie wurde am 22. Juli angekündigt, ein Jahr nach der endgültigen Schließung ihres Observatoriums Hoher List in der Eifel nunmehr »einige astronomische Teleskope abzugeben. Abbau-, Transport- und Rückbaukosten eventuell notwendiger baulicher Veränderungen müssen vom Übernehmer getragen werden. Lediglich aus Haftungsgründen werden die Geräte als nicht funktionsfähig angeboten. Die Haftung der Universität ist auf Vorsatz beschränkt. Jede Gewährleistung ist ausgeschlossen.« Man bitte darum, »eine entsprechende Bekundung bzw. ein Angebot möglichst bis zum 30.9.2013« einzureichen. »Die eingehenden Schreiben werden ausgewertet und eine Entscheidung herbeigeführt«. Erste Anfragen liegen dem Vernehmen nach bereits vor: Die Hoffnung, die Anlage als Ganzes zu retten und einer neuen Nutzung zugunsten öffentlicher Bildung zuzuführen, schwindet allerdings täglich.

Ansprechpartner und weitere Informationen: Peter Karsten, Tel. 0228/73-7800, Fax 0228/73-9696, karsten@verwaltung.uni-bonn.de

Daniel Fischer & Hans-Georg Purucker

 
 
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KOMPLETTES ASTRONOMISCHES FERNSEHPROGRAMM:
www.manfredholl.de/tvguide.htm
 

Das Astronomische Fernsehprogramm vom <% Response.Write BeginnOhneJahr %>–<% Response.Write Ende %> (Auswahl)

Datum Uhrzeit Sender Titel der Sendung Dauer Wiederholung

Manfred Holl

 

 
MITTEILUNGEN DER REDAKTION

interstellarum 89 (August/September 2013) ist seit dem 19.7. am Kiosk und in unserem Shop erhältlich. Sie lesen dort unter anderem:

• Die Farben der Nebel: Schmalbandfilter-Fotografie in der Praxis
• Astrophysik: 100 Jahre Hertzsprung-Russell-Diagramm
• Meteorbeobachtung: Radio Perseus
• Mit dem Fernglas am Sommerhimmel
• Deep-Sky-Schätze im Schwan

Hinweis

Verschaffen Sie sich schon jetzt einen ersten Eindruck vom neuen Heft und nutzen Sie einfach die Blätterfunktion.

Auch das neueste Datenpaket zur interstellarum-iPad-App steht vollgepackt mit Informationen zum Download bereit. Genießen Sie Artikel, Bilder, Grafiken und Videos zusammen mit weiterführenden Surftipps bequem von Ihrem iPad aus. Abgerundet wird das Paket durch die übersichtliche Darstellung aller wichtigen Ereignisse, der Sternhimmelkarte mit besonders lohnenswerten Beob­achtungs­objekten und uns durch Leser eingesendete Bilder.

Das Programm an sich ist wie immer kostenlos und die Datenpakete 79 bis 81 können von Interessierten ohne Anmeldung als Demo heruntergeladen werden. Alle Heftabonnenten haben jederzeit (auch nach Ablauf des Heftbos) automatisch kostenlosen Zugriff auf die in ihren Abonnementszeitraum fallenden Ausgaben.

 
 
 
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Zur Abstimmung:
www.interstellarum.de/fotowettbewerb-asa-voting.asp
 

Der große Astro-Fotowettbewerb von Astrosysteme Austria und interstellarum geht in die letzte Runde: Die jeweils 10 Finalisten in den Kategorien Einsteiger und Experten wurden von der Jury ausgewählt. Sie können in jeder Kategorie genau 1 Bild auswählen. Die Abstimmung ist nur per Online-Voting möglich.

Unter allen Teilnehmern der Abstimmung verlost interstellarum je ein Exemplar des interstellarum Deep-Sky-Atlas (Premiumversion), interstellarum Deep-Sky-Atlas (normale Version) und die Software Eye & Telescope 3.0. Alle Informationen finden Sie unter dem Link:

Jetzt mitmachen

» zur Abstimmung

Die genauen Teilnahmebedingungen finden Sie, wenn Sie dem Link folgen. Bitte lesen Sie diese sorgfältig.

Sollten Sie keine Bestätigungsmail erhalten haben, prüfen Sie bitte Ihren Spamordner oder fügen webmaster@oculum.de zur Liste erwünschter Adressen hinzu. Sie dürfen die Abstimmung wiederholen und somit den Mailversand erneut auslösen, bis Sie auf den Bestätigungslink in einer solchen Mail geklickt haben. Einige Emailprovider blockieren auch rigoros als automatisch versandt erkannte Emails, welche dann nicht einmal mehr im Spamordner auftauchen. Bitte prüfen Sie auch diese Einstellungen in dem von Ihnen verwendeten Emaildienst. Wir testen außerdem gerade die Spamschutzfreundlichkeit unserer Mails mit verschiedenen Diensten.

 
 
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