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Mars. Helligkeit -2 ,m03, Durchmesser 18,56" (27.5.2016 12:10 MESZ)
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INHALTSVERZEICHNIS Ausgabe 184 vom 22.3.2013
 
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AKTUELLE EREIGNISSE
 

Wichtige Astronomische Ereignisse vom 22.3.–5.4.2013

27.3.10:27 MEZVollmond
28.3.0:12 MEZ(14) Irene in Opposition (8 ,m9)
29.3.18:20 MEZMond bei Saturn (3,8°)
31.3.3:00 MESZBeginn der Sommerzeit
3.4.6:37 MESZMond Letztes Viertel
4.4.12:00 MESZKomet C/2011 L4 ­(PANSTARRS) bei M 31 (Komet ca. 1° westlich)
Zeiten bezogen auf die Mitte des deutschen Sprachraums (Nürnberg)
 
Aufsuchkarte für PANSTARRS im März.
[Frank Gasparini, interstellarum]
 
Aufsuchkarte für PANSTARRS im April und Mai.
[Frank Gasparini, interstellarum]

Eins ist er sicherlich nicht geworden: ein auffälliger Komet am Abendhimmel, der auch einem unvorbereiteten Beobachter sofort auffallen und gar spontane Faszination auslösen würde. Trotz einer Maximalhelligkeit Mitte März zwischen 1. und 2. Größe – da streiten sich die Experten noch – konnte sich C/2011 L4 (PANSTARRS) mit der geringen Flächenhelligkeit seines Staubschweifs einfach nicht gegen die Abenddämmerung und/oder Extinktion in geringer Höhe durchsetzen und blieb bislang für das bloße Auge im Wesentlichen ein etwas diffuses Sternchen am aufgehellten Westhimmel, nur unter besten Bedingungen auch mit kurzem Schweif. Doch schon in einem kleinen Fernglas oder Teleskop war der hellste Teil des Staubschweifs auffällig, fast jede Art von Kamera fing ihn tief über der Landschaft mehr oder weniger klar ein – und als PANSTARRS tagelang durch das Gesichtsfeld des Sonnensatelliten STEREO B zog, enthüllte der Staubschweif seine ganze Pracht. In den letzten Tagen ist es zunehmend auch erfahrenen Kometenfotografen gelungen, die komplexen Strukturen aus dem Schweif aufzunehmen, je höher PANSTARRS aus der Dämmerung kletterte: Zumindest Amateurastronomen mit ihrer Technik steht das Beste vielleicht noch bevor.

In der kommenden Woche verbessert sich die Sicht auf den Kometen im Sternbild Andromeda nur langsam weiter: Er steht – im deutschen Sprachraum – beim Beginn der astronomischen Dämmerung etwa 10° – 11° hoch, was sich in der vergangenen Woche als optimale Höhe erwies, bevor ihn die Extinktion verblassen lässt, und beim Beginn der Nacht etwa 5° – 6° hoch, zudem ist der Mond hell. Ab dem 28. März ist PANSTARRS dann abends wieder mondlos zu beobachten und steht ab Anfang April auch am Ende der astronomischen Dämmerung noch rund 10° hoch, während sich der Mond an den Morgenhimmel zurückgezogen hat. Damit sollte sich der enge Vorübergang an der Andromedagalaxie ab 1. April zumindest fotografisch gut erfassen lassen. Zusätzlich zur schon gewohnten Abendsichtbarkeit von PANSTARRS etabliert sich ab Ende März auch eine Morgensichtbarkeit, die um den 3./4. April mit der abendlichen verschmilzt: Der Komet ist ab dann zirkumpolar, auch wenn er in unterer Kulmination noch bis zum etwa 10. April – wenn er im Sternbild Kassiopeia angekommen ist – für Beobachtungen zu tief steht. Selbst wenn die Helligkeit in gleicher Weise zurückgehen sollte, wie sie vor dem Perihel angestiegen ist, bleibt PANSTARRS aller Wahrscheinlichkeit nach auch den April hindurch ein spannendes Himmelsobjekt, das zudem weit weniger mühsam als im März zu beobachten ist.

Jetzt mitmachen!

Auch Sie können uns Fotos von diesem wichtigen Ereignis über unsere Uploadseiten zusenden. Besonders reizvoll wird der nahe Vorübergang an der Andromedagalaxie ab Anfang April. Alle brauchbaren Ergebnisse werden wie immer in unserer Online-Galerie »Kometen aktuell« zu sehen sein und eine Auswahl veröffentlichen wir im gedruckten Heft.

Bilder einsenden: www.interstellarum.de/aktuelleereignisse.asp

Kometen aktuell: www.kometenaktuell.de

Daniel Fischer

 
 
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Aktuelle Jupiterbilder:
alpo-j.asahikawa-med.ac.jp/Latest/Jupiter.htm
Jupiterbilder der interstellarum-Leser:
www.planetenaktuell.de
 

Einst waren es drei: Die Weißen Ovalen Flecke (White Oval Spots, kurz WOS) namens BC, DE und FA – so genannt aufgrund ihrer Platzierung zwischen dunklen, mit Buchstaben bezeichneten Flecken während ihrer Entstehung – prägten für 50 Jahre die südlichen gemäßigten Breiten des Planeten Jupiter. Dann verschmolzen sie um die Jahrtausendwende miteinander, übrig blieb lediglich BA, das in den letzten Jahren als »Red Junior« Berühmtheit erlangte und wegen seiner Farbe eigentlich inzwischen als Oranger Ovaler Fleck zu bezeichnen wäre. Nun scheint es auch diesem an den Kragen zu gehen, wie aktuelle Amateurbeobachtungen der britischen BAA zeigen.

John Rogers, Leiter der BAA-Jupitersektion, berichtet von einer Kollision eines dunklen Bandrests des Südlichen Gemäßigten Bandes (STB), in dem sich auch BA befindet, mit dem Oval selbst. Dabei wird das Oval sozusagen »von hinten« von der dunklen Materie überrollt, was nicht ohne Folgen bleibt: Zuerst formte sich in Rotationsrichtung hinter dem Oval ein kleiner, sehr dunkler brauner Fleck, der auf zahlreichen Amateuraufnahmen der letzten Wochen zu erkennen ist. Anfang März ist zusätzlich ein helles weißes Oval erschienen, das frappant an die ursprüngliche Form der WOS erinnert, wohl aber nur eine kurzlebige Erscheinung ist.

WOS-BA hat bereits 2003/4 und 2010 ähnliche Kollisionen überlebt. Diese gaben dem Oval damals lediglich einen »Schubs«, beschleunigten also seine Drift relativ zum Rotationssystem des Planeten. Ob »Red Junior« auch diesmal ungeschoren davonkommt, werden Amateurbeobachter weltweit verfolgen.

Ronald Stoyan

 
 
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AAVSO-Meldung:
www.aavso.org/aavso-special-notice-343
GK Persei:
www.aavso.org/vsots_gkper
 

Im Februar 1901 erreichte ein unscheinbarer Stern als Nova Persei 1901 eine Helligkeit von 0,m2 und leuchtete so hell wie Kapella im Sternbild Fuhrmann. Die Nova hatte nach wenigen Jahren wieder die ursprüngliche Helligkeit von 13m erreicht.

Etwa alle drei Jahre zeigt GK Persei – so der Name der Nova als Veränderlicher Stern – kleine Helligkeitsausbrüche ähnlich einer Zwergnova. Der bisher letzte im März 2010 erreichte 9,m7 und dauerte einige Monate an. Seit Mitte März ist wieder ein Helligkeitsanstieg von GK Persei auf mittlerweile 12,m2 beobachtet worden. Damit scheint ein neuerlicher Zwergnova-Helligkeitsausbruch begonnen zu haben. GK Persei ist derzeit am Abendhimmel bei R.A. 3h 31,2min, Dekl. +43° 54' zu sehen und Helligkeitsschätzungen und -messungen sind sehr erwünscht.

Wolfgang Vollmann

 

In Norden Deutschlands war – nicht zuletzt wegen flächendeckend schlechten Wetters – praktisch nichts davon mitzubekommen, aber beispielsweise in Teilen Polens und Weißrusslands bis zu 52° geografischer Breite hinab hat der Himmel in der Nacht vom 17. zum 18. März »geglüht«, während ganz Skandinavien aber auch Nordamerika und das südlichste Australien ein ausgeprägtes Polarlicht-Spektakel erleben durften.

Ursache war die passgenaue Ankunft eines koronalen Massenauswurfs der Sonne vom 15. März, der zwei Tage später einen Schwall geladener Teilchen in die Magnetosphäre der Erde entlassen konnte. Die Folge war ein geomagnetischer Sturm zwar nur bis zur Stärke 2 der 5-stufigen Skala (mit magnetischen Schwankungen bis zu einem Kp-Wert von 6 oder 7), der dafür aber so lange anhielt, dass mehrere Kontinente in den Genuss der Polarlichter kommen konnten, und so mancher das beste Aurora-Erlebnis überhaupt beschrieb.

Daniel Fischer

 

 

 
MELDUNGEN AUS DER FORSCHUNG
 
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Originalmeldung:
www.nasa.gov/mission_pages/msl/news/msl20130312.html
 

Einmal mehr eine Entdeckung, die unter Umständen mikrobielles Leben auf dem roten Nachbarn möglich erscheinen lässt: So oder ähnlich mag es manchem bei dem Studium der jüngsten NASA-Verlautbarungen zu Curiositys Analysen gegangen sein. In einer im Februar gewonnenen Gesteinsprobe konnten mithilfe des Bordlabors unter anderem Spuren von Schwefel, Stickstoff, Phosphor und Kohlenstoff – alles chemische Stoffe, die bei der Entstehung von Leben eine wichtige Rolle spielen – nachgewiesen werden. Dieser Nachweis für sich genommen, wäre aus heutiger Sicht keine Neuigkeit. Schon aus dem Orbit heraus gelang es in den letzten Jahren, mittels unterschiedlicher Sonden verschiedene Elemente nachzuweisen, die einer möglichen Lebensentwicklung nicht entgegenstehen. So steht auch nicht der nochmalige Fund solcher Grundbausteine des Lebens im Fokus der aktuellen Analyse, sondern die erstmals möglichen Rückschlüsse, die sich im Lichte der Curiosity-Bohrung anstellen lassen.

Innerhalb des Gale-Kraters landete Curiosity am 5.8.2012. Die erste analysierte Gesteinsprobe lieferte unweit des Landeplatzes ein kleinerer Gesteinsbrocken »John Klein Rock«. Nordwestlich der Bohrstelle befindet sich eine Sedimentansammlung »Alluvial Fan«, die durch Oberflächenwasser angetragen worden sein könnte. [NASA/JPL-Caltech/ASU]

Die untersuchte Probe stellt sich als ein Verwitterungsprodukt aus magmatischem Gestein dar, das in längerem Kontakt mit Wasser stand. Dieser Wasserkörper war offenbar weder übermäßig sauer noch übersalzen – es handelte sich allem Wissen nach um Süßwasser. Das ist sehr erstaunlich, denn bei den seltenen heute oberflächlich vorhandenen Wasservorkommen auf dem Mars handelt es sich wohl ausnahmslos um stark gesättigte Salzlaken. Ebenfalls bislang unbekannt: Die Tonminerale, die Bestandteile des analysierten Gesteins bilden, weisen eine Bandbreite von nicht oxidierten, teilweise oxidierten und vollständig oxidierten Molekülen auf. Das deutet auf einen Oxidations-Reduktions-Gradienten in der frühzeitlichen marsianischen Umwelt, und damit auf eine Kette von nacheinander stattfindenden biochemischen Redoxreaktionen hin, die jedenfalls den meisten Lebewesen hier auf der Erde als Lebensgrundlage dient. Bei einer solchen Elektronenübertragungs-Reaktion finden also eine Elektronenabgabe (Oxidation) durch einen Stoff sowie eine Elektronenaufnahme (Reduktion) statt. Viele Stoffwechsel- und Verbrennungsvorgänge basieren auf solchen Elektronenübertragungs-Reaktionen. Zwar ist durch den Rover mit diesem Befund noch immer kein absoluter Lebensnachweis gelungen, doch eines scheint klarer als zuvor: Zwar weiß man noch nicht genau, zu welcher Zeit, dennoch waren auf dem Mars die Voraussetzungen für mikrobielles Leben vorhanden.

Lars-C. Depka

 

Was als europäischer Alleingang zum Mars begonnen hatte und später zu einem riesigen Gemeinschaftsprojekt von ESA und NASA mutiert war, ist jetzt das größte gemeinsame Unterfangen der europäischen und russischen Weltraumbehörden jenseits des Erdorbits geworden: Es ist tatsächlich gelungen, das mehrmals vor dem Aus stehende Projekt ExoMars zu retten und den einseitig ausgestiegenen Partner Amerika kurzerhand durch Russland zu ersetzen. Im Gegensatz zum aktuellen Marsrover Curiosity, der nur nach Spuren einer potenziell einmal bewohnbaren Umwelt auf dem Mars sucht, sollen die beiden 2016 und 2018 startenden Komponenten von ExoMars tatsächlich nach eindeutigen Signaturen vergangenen Lebens suchen, was es seit den Viking-Landungen 1976 nicht mehr gegeben hat.

Am 14. März unterzeichneten die Chefs der beiden Weltraumorganisationen Dordain und Popovkin im ESA-Hauptsitz in Paris das Abkommen, das die Doppelmission Wirklichkeit werden lässt: Die ESA stellt für 2016 einen Orbiter und einen Lande-Demonstrator und für 2018 einen Rover, Roskosmos kümmert sich um beide Starts auf Proton-Raketen sowie die Landung 2018.

Der »Trace Gas Orbiter« von 2016 trägt nun anstelle der einst vorgesehenen amerikanischen im Wesentlichen russische Instrumente, zum Teil Kopien von Geräten, die 2011 mit Fobos-Grunt verloren gingen. Hauptziel ist hier die Charakterisierung des mysteriösen Methans in der Planetenatmosphäre, das auf biologische Prozesse hindeuten könnte, in der Meinung mancher Marsforscher allerdings gar nicht existiert. Außerdem dient der Trace Gas Orbiter als Funkrelais für folgende Lander, von denen gleich einer mitgenommen wird: Mit dem stationären Entry, Descent and Landing Demonstrator Module (EDM) will die ESA eigene Erfahrungen mit Mars-Landetechnik sammeln. Für den ExoMars-Rover von 2018 wird dies allerdings kaum keine Rolle spielen, denn dieses 200kg-Fahrzeug soll mit russischer Technik auf der Oberfläche abgesetzt werden: Herzstück ist die Instrumenten-Suite »Pasteur« für die chemische Suche nach Lebensspuren, aber es sind natürlich auch Kameras an Bord. Die abrupt – bis auf geringe Beistellungen – aus ExoMars ausgestiegene NASA hat sich derweil überraschend entschlossen, 2020 einen Klon des aktuellen Rovers Curiosity zum Mars zu schicken: Was er dort eigentlich tun soll, steht indes noch gar nicht fest.

Daniel Fischer

 
 
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Penn State-Pressemitteilung (mit Originalveröffentlichung):
science.psu.edu/news-and-events/2013-news/Luhman3-2013
 

Man kann darüber streiten, ob Braune Zwerge – die zwar Deuterium- aber keine Wasserstofffusion zustande bringen – Sterne in der eigentlichen Bedeutung sind, aber auf jeden Fall ist ein Pärchen aus zwei dieser Gebilde das sonnennächste »Stern«-System, das in fast einem Jahrhundert entdeckt wurde. Und nunmehr das Drittnächste bekannte: Die Braunen Zwerge in 6,5Lj Abstand werden nur von Alpha Centauri und knapp von Barnards Pfeilstern »geschlagen«.

Entdeckt wurde das System vom Infrarot-Satelliten WISE bei seiner mehrfachen Himmelsdurchmusterung: Die Quelle war jedes Mal ein gehöriges Stück am Himmel weitergewandert und lag damit verdächtig nah. Dann fand man sie auch in früheren Daten – und stellte schließlich bei Detailbeobachtungen von der Erde aus fest, dass es sich nicht um einen, sondern sogar zwei Braune Zwerge handelt. Der Fund Brauner Zwerge in der Nachbarschaft der Sonne durch WISE war statistisch klar erwartet worden: Eine Überraschung ist die Entdeckung also nicht.

Daniel Fischer

 
 
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Homepage in Japan:
jemeuso.riken.jp/en
Homepage in den USA:
jem-euso.uchicago.edu
Pressemitteilung der Univ. of Chicago:
news.uchicago.edu/article/2013/03/11/space-station-host-new-cosmic-ray-telescope
 

Technisch gesehen ist diese Überschrift ja richtig: 77 Institutionen aus 13 Nationen bauen das Extreme Universe Space Observatory, das die NASA gerade mit 4,4 Mio.$ gefördert hat, und die Aufgabenstellung ist auch eine astronomische – aber das empfindliche Weitwinkel-Ultraviolett-Teleskop mit extremer Zeitauflösung wird in die »falsche« Richtung schauen.

Denn ab 2017 fest auf dem japanischen Modul der ISS montiert (dem es seine Abkürzung JEM-EUSO verdankt), wird das Teleskop senkrecht nach unten auf die nächtliche Erdatmosphäre starren: Dort registriert es Blitze von Luftschauern, die extrem seltene Teilchen der Kosmische Strahlung mit besonders hoher Energie auslösen, sogenannte UHECR. Der Nachweis erfolgt über Stickstofffluoreszenz oder auch gestreute Tscherenkowstrahlung. Ähnliche Teleskope schauen bereits vom Erdboden nach oben, aber von der Raumstation aus wird gleichzeitig ein viel größeres Luftvolumen überwacht: Binnen drei Jahren sollte es JEM-EUSO gelingen, die Zahl registrierter UHECR-Ereignisse glatt zu verzehnfachen und vielleicht endlich ihren kosmischen Quellen auf die Spur zu kommen.

Daniel Fischer

 

 

 
NACHRICHTEN AUS DER ASTRO-SZENE
 

Termine vom 22.3.–5.4.2013

DatumVeranstaltungAnsprechpartner
22.3.–24.3.32. Seminar des Arbeitskreises Meteore e.V., Naturfreundehaus, 30655 Hannoverina.rendtel@meteoros.de, www.meteoros.de/akm/seminar13.html
22.3.–24.3.Deep-Sky-Treffen 2013, Hotel Sonnenblick, 36179 BebraVdS-Fachgruppe Visuelle Deep-Sky-Beobachtung und VdS-Fachgruppe Astrofotografie, astronomie@jens-bohle.de, fg-astrofotografie@vds-astro.de, www.deepsky.fg-vds.de/dst
5.4.–7.4.7. Taubensuhler Astronomische Nächte (TAN), Taubensuhl, 76848 WilgartswiesenThomas Hars, t.hars@gmx.de, www.sternwarte-bellheim.de/index.php/tan
5.4.–7.4.Teleskoptreffen Vogelsberg (TTV), 36325 Stumpertenrod/Feldatalinfo@feldatal.de, sternenwelt-vogelsberg.de
 

Die Firma APM Telescopes stellt derzeit einen neu entwickelten apochromatischen ED-Refraktor mit 152mm Öffnung und 1200mm Brennweite vor. Das zweilinsige Luftspaltobjektiv, bestehend aus den Gläsern Chengdu CDGM FK61 und Lanthanium H-LAF53, ist in einer spannungsfreien und von –15°C bis +40°C temperatur­kompensierenden Fassung zentriert. Der Tubus aus Aluminium erreicht mit eingeschobener Taukappe eine Transportlänge von 1020mm, sein Durchmesser beträgt 156mm. Als Fokussierer ist ein 2,5"-Zahntrieb-Auszug mit 1:10-Feintrieb montiert, Reduzierungen auf 2" und 1¼" sind im Lieferumfang enthalten. Der Backfokus ist am 2"-Anschluss auf 180mm ausgelegt und damit für die fotografische Anwendung optimiert.

Laut Auskunft von APM weist das Tubusende geeignete Gewinde auf, um den Okularauszug auf Wunsch gegen ein 2,5"- oder 3"-Starlight-Feathertouch-Modell aus­tau­schen zu können. Das Tubusgewicht liegt bei 7,5kg. Mit den im Lieferumfang enthaltenen Rohrschellen und der 3"-Prismenschiene nach Losmandy-Standard wird ein Gewicht von 10,7kg erreicht. Im Lieferumfang sind weiterhin ein 50mm-Sucher mit Halter und ein Transportkoffer (Gewicht 12kg) enthalten. Als Preis werden 3990€ genannt, gegen Aufpreis kann optional ein interferometrisches Prüfprotokoll mitgeliefert werden.

Frank Gasparini

 
 
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International Astronomical Youth Camp (IAYC):
www.iayc.org
 

Das Internationale Astronomische Jugendlager (IAYC) findet auch 2013 wieder in Deutschland vom 21. Juli bis 10. August statt: diesmal nahe Klingenthal (Sachsen). Die jugendlichen Teilnehmer im Alter von 16 bis 24 Jahren, die dazu aus insgesamt 20 verschiedenen Ländern erwartet werden, werden über einen Zeitraum von drei Wochen gruppenweise an verschiedenen astronomischen Projekten teilnehmen.

Die Bereitschaft englisch zu reden wird von den Jugendlichen erwartet. Das Jugendlager kostet 700€, bei Anmeldung bis zum 5. April 2013 650€. Die Anmeldung kann ab sofort erfolgen.

María Ruiz & Hans-Georg Purucker

 
 
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KOMPLETTES ASTRONOMISCHES FERNSEHPROGRAMM:
www.manfredholl.de/tvguide.htm
 

Das Astronomische Fernsehprogramm vom 22.3.–5.4.2013 (Auswahl)

Datum Uhrzeit Sender Titel der Sendung Dauer Wiederholung
23.3. 5:45 ZDF neo Leschs Kosmos: Kollision im Planetensystem 15min.
23.3. 10:40 Arte Hubbles abenteuerliche Rettung 52min.
25.3. 2:00 ZDF Leschs Kosmos: Der Mensch und sein Klima 15min. 27.3.: ZDF neo: 5:45
27.3. 22:45 BR-alpha alpha-Centauri: Was ist Zeit in der SRT? 15min. 28.3.: 1:30, 10:15, 29.3.: 11:45
29.3. 5:45 ZDF neo Leschs Kosmos: Einladung an Außerirdische – und die Adresse? 15min.
3.4. 22:45 BR-alpha alpha-Centauri: Was sind Chondrulen? 15min. 4.4.: 1:30, 10:15, 5.4.: 11:45

Manfred Holl

 

 
MITTEILUNGEN DER REDAKTION
 
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interstellarum-Leserumfrage 2013:
umfrage.interstellarum.de
 

Viel hat sich bei interstellarum seit 2011 verändert, als wir zur letzten großen Leserumfrage aufgerufen haben. Wir möchten unsere Angebote an Sie stetig verbessen und uns ist es wichtig zu wissen, wie diese bei Ihnen ankommen.

Wir haben für Sie einen Fragebogen zusammengestellt. Darin bitten wir Sie um Antworten zu Fragen rund um das gedruckte interstellarum-Heft, den interstellarum-Newsletter, die Fernsehsendung interstellarum-Sternstunde, das Online-Angebot auf interstellarum.de und allgemein zu Ihrem Hobby. Die Teilnahme ist auch dann sinnvoll und erwünscht, wenn Sie eines der Formate nicht kennen.

Die Umfrage erfolgt selbstverständlich anonym. Danke für Ihre Teilnahme!

 

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moonscout
www.oculum.de/oculum/titel.asp?Nr=70
 

Der Mond ist der einzige Himmelskörper, auf dem schon mit einem bescheidenen Fernglas oder Teleskop außerirdische Landschaften sichtbar sind. 13 Mondphasentafeln, die den Anblick des Mondes im Abstand von 2 Tagen wiedergeben, zeigen die Lage und Beobachtungssituation der wichtigsten Mondformationen. Insgesamt 58 Mondmeere, Krater und Gebirge sind verzeichnet und ausführlich in Text und Bild beschrieben.

Der moonscout ist als »Immer-dabei-Werkzeug« für Mondfreunde konzipiert. Einsteiger lernen einfach, sich auf dem Mond zurecht zu finden und Amateurastronomen finden eine kompakte und robuste Aufsuchhilfe für die wichtigsten Mondformationen.

Der Moonscout enthält eine Übersichtskarte, 13 Mondphasenkarten und Beschreibungen und Fotos zu 58 Mondformationen. Jetzt schon in der 3. überarbeiteten Auflage!

moonscout – Mondmeere, Krater und Gebirge einfach finden und beobachten

Lambert Spix

28 Seiten, wasserabweisende Oberfläche, Spiralbindung, 15cm × 21cm, durchgehend farbig

ISBN 978-3-938469-58-3

9,90 Euro

 

Hinweis

Verschaffen Sie sich schon jetzt einen ersten Eindruck auf einigen Beispielseiten.

 
 
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Astro-Praxis: Kometen
www.oculum.de/oculum/titel.asp?Nr=73
Inhaltsverzeichnis:
www.oculum.de/oculum/download/kometen-inhalt.pdf
 

Kometen sind faszinierende Himmelsschauspiele. Ihr plötzliches Erscheinen hat frühere Generationen zu Tode verängstigt, heute freuen sich Hobby-Astronomen auf die oft kurzfristig erscheinenden Schweifsterne.

Dieses Buch erklärt die verschiedenen Erscheinungsformen der Kometen und die bei der Annäherung an die Sonne ablaufenden Prozesse. Ausführlich wird gezeigt, wie man Kometen mit Amateurteleskopen beobachten und fotografieren kann.

Bekannte Kometen von Halley bis Hale-Bopp werden in Einzeldarstellungen vorgestellt. Eigens dargestellt sind die Kometen C/2011 L4 (PANSTARRS) und C/2012 S1 (ISON), die beide im Laufe des Jahres 2013 für spektakuläre Erscheinungen sorgen könnten.

Astro-Praxis: Kometen – Eine Einführung für Hobby-Astronomen

Burkhard Leitner, Uwe Pilz

176 Seiten, Softcover, 24cm × 17cm, durchgehend farbig

ISBN 978-3-938469-60-6

24,90 Euro

 

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Reiseatlas Mond bestellen:
www.oculum.de/oculum/titel.asp?Nr=77
Übersicht:
www.oculum.de/oculum/download/reiseatlasmond-inhalt.pdf
 

Der Reiseatlas Mond ist ein neuartiger Atlas für den Mondbeobachter. Er besitzt Merkmale, die bisher in keinem Kartenwerk über den Mond verbunden wurden:

• Abbildung der gesamten Vorderseite des Mondes auf 38 Kartenseiten
• Acht zusätzliche Librationskarten erlauben einen teilweisen Blick auf die Mondrückseite.
• Grundlage der Darstellung ist das Mosaik der Kamera an Bord des NASA-Satelliten Lunar Reconnaissance Orbiter (LRO) von extrem hoher Qualität
• fotorealistischer Anblick mit einheitlichem Schattenwurf, der den Beleuchtungsverhältnissen am (Mond-)Vormittag entspricht und damit der Beobachtung zwischen Neu- und Vollmond am Abendhimmel nahekommt
• alle benannten Krater und Sekundärkrater der Mondvorderseite sind bis auf 10° Randnähe identifiziert
• Mare, Gebirge, Täler, Rillen, Furchen, Dome und weitere Mondformationen sind in den Karten bezeichnet
• Kennzeichnung der Aufschlag-, Absturz- und Landestellen von Mondsonden
• Gradnetz, das Positionen auf dem Mond abschätzen lässt
• gegenüberliegende Daten- und Kartenseiten ermöglichen eine intuitive Bedienung
• Beschreibungen verweisen auf Besonderheiten und geben Beobachtungstipps
• Ausschnittsvergrößerungen zeigen interessante Feindetails
• wasserabweisende Oberfläche und Spiralbindung, ideal für den Außeneinsatz

Reiseatlas Mond – Krater und andere Mondformationen schnell und sicher finden

Ronald Stoyan, Hans-Georg Purucker

80 Seiten, wasserabweisende Oberfläche, Spiralbindung, 30cm × 21cm, durchgehend farbig

ISBN 978-3-938469-64-4

Auslieferung Anfang April

29,90 Euro

 

Hinweis

Verschaffen Sie sich schon jetzt einen ersten Eindruck auf einigen Beispielseiten.