AKTUELLE AUSGABE
Blättern | Bestellen
Merkur. Helligkeit -2 ,m04, Durchmesser 5,10" (4.7.2016 11:10 MESZ)
Venus. Helligkeit -3 ,m90, Durchmesser 9,73" (4.7.2016 11:10 MESZ)
Mars. Helligkeit -1 ,m33, Durchmesser 15,95" (4.7.2016 11:10 MESZ)
Suche
INHALTSVERZEICHNIS Ausgabe 158 vom 16.3.2012
 
AKTUELLE EREIGNISSE
 
MELDUNGEN AUS DER FORSCHUNG
 
NACHRICHTEN AUS DER ASTRO-SZENE
 
MITTEILUNGEN AUS DER REDAKTION
 
 
AKTUELLE EREIGNISSE
 

Wichtige Astronomische Ereignisse vom 16.3.–27.3.2012

16.3. 17:24 MEZ Mars bei M 96, Mars 8' nördlich
20.3. 06:15 MEZ Frühlingsanfang
21.3. 20:21 MEZ Merkur in Unterer Konjunktion
22.3. 15:37 MEZ Neumond
23.3. 18:33 MEZ Neulicht
23.3. 14:55 MEZ Flora in Opposition
24.3. 19:20 MEZ Uranus in Konjunktion
27.3. 09:25 MESZ Venus in größter östlicher Elongation 46°
30.3. 21:41 MESZ Mond Erstes Viertel
Zeiten bezogen auf die Mitte des deutschen Sprachraums (Nürnberg)
 
LINKS ZUM ARTIKEL
Häufige Updates:
sungrazer.nrl.navy.mil/index.php?p=news/SWAN-kreutz
Der Fall Lovejoy:
www.oculum.de/newsletter/astro/100/50/3/153.nu3ar.asp#2
Erste Analyse Lovejoys:
arxiv.org/abs/1203.1808
 
 
Tipp der Redaktion
interstellarum 81, Kometen aktuell:
Lovejoys Südhimmel-Show
www.interstellarum.de/ausgabe.asp?Nummer=81
 
 

Tausende von winzigen Kometen aus der Kreutz-Gruppe – alles Bruchstücke eines vor Jahrhunderten zerfallenen großen Körpers und daher auf ähnlichen Bahnen – sind in den vergangenen Jahrzehnten dicht neben der Sonne beobachtet worden: Erst kurz vorher waren sie überhaupt aktiv und hell genug, um von den Kameras spezieller Sonnensatelliten entdeckt zu werden, und Tage wenn nicht Stunden später verschwanden die Kometen allesamt auch schon auf Nimmerwiedersehen, zerstört von der Sonnenhitze. Bis Ende letzten Jahres der Komet Lovejoy auftauchte und gleich doppelt aus dem Rahmen fiel: Entdeckt hatte ihn ein Amateurastronomen, lange bevor er in Reichweite der Sonnensatelliten kam, und der Kometenkern überstand irgendwie die extreme Sonnennähe, um in den folgenden Tagen einen neuen und brillianten Staubschweif zu entwickeln. Am 8. März ist nun ein weiterer Kreutz-Komet entdeckt worden, der wiederum erheblich aus dem Rahmen fällt: Gefunden hat ihn erneut ein Amateurastronom (diesmal Vladimir Bezugly aus der Ukraine), und zwar auf den ultravioletten Bildern des ganzen Himmels, die das Instrument SWAN auf dem Satelliten SOHO liefert. Auch eine offizielle Bezeichnung hat der Komet nun erhalten: C/2012 E2 (SWAN).

Etliche andere Kometen wurden bereits auf SWAN-Bildern gesichtet oder sogar entdeckt – aber kein einziger der rund 1900 Kreutz-Kometen seit Inbetriebnahme des Instruments hatte sich ihm je gezeigt, insbesondere auch Lovejoy nicht. Andererseits gelang keine Sichtung des neuen Kometen SWAN vom Erdboden aus: Erlebte er womöglich einen gewaltigen (Gas-)Ausbruch, der ihn bevorzugt für die Lyman-Alpha-Kamera von SWAN sichtbar machte? Als der Komet schließlich Mitte März in die Gesichtsfelder der Sonnensatelliten gelangte, erwies es sich zwar als einer der hellsten Kreutz-Kometen, die diese je beobachtet hatten, sah aber ansonsten in keiner Weise ungewöhnlich aus. Ein Überleben der Sonnennähe erschien daher höchst unwahrscheinlich, und in der Tat scheint nichts vom Kometen auf der anderen Seite der Sonne wieder hervor gekommen zu sein. Selbst der große Lovejoy war wohl nur knapp davon gekommen: Sein Kern scheint sich ungefähr im Perihel weitgehend zerlegt zu haben, was auch die große Staubfreisetzung und seinen prächtigen Schweif erklären würde. Nach einer ersten Analyse der Kräfte, die auf den Kern wirkten, hat die Gegenreaktion auf seine abströmenden Gase maßgeblich dabei geholfen, sein Material bis zuletzt zusammenzuhalten.

Daniel Fischer

 
 
LINKS ZUM ARTIKEL
Sammlung zur Polarlichtvorhersage:
www.high-iso.de/solar.php
Aktuelle H-alpha-Bilder der Sonne:
halpha.nso.edu
Sonne aktuell:
www.sonneaktuell.de
 
 

Erstmals war die aktive Region AR 11430 am 3. März 2012 dicht am Ostrand als etwas wulstiger, aber langgezogener Strich zu sehen gewesen. Bereits am kommenden Tag offenbarte sich ihre Größe auf der Sonnenoberfläche – sie hatte eine erstaunlich geringe Längenausdehnung, weswegen man sie, auch im Vergleich zur zeitgleich im Süden stehenden AR 11428, nur als D-Gruppe nach Waldmeier klassifizieren konnte. Dafür war sie aber sehr kompakt strukturiert und hochaktiv. Am ersten Tag ihrer Sichtbarkeit konnte um 19:48 UT ein lang andauernder C1.9-Röntgenflare beobachtet werden, der mit einem »Tenflare« – einem Ausbruch im Bereich des 10cm-Radioflusses der Sonne, verbunden war. Dies war aufgrund der Position nahe des östlichen Sonnenrandes nicht erdgerichtet und relativ harmlos. Dem folgte am 4. März ein M2/1N-Flare mit Koronalem Massenauswurf samt Tenflare. Je näher die Fleckengruppe dem Zentralmeridian der Sonne kam, den sie am 9. März passierte, desto mehr stiegen die Erwartungen an das Auftauchen von Polarlichtern über (Nord-)Deutschland. Am 5. März um 5:09 MEZ wurde ein X1/2b-Flare mit einem großen Koronalen Massenauswurf registriert. Aber auch dieser vermochte noch nicht, das Erdmagnetfeld zu stören. Dafür dauerte er 147 Minuten an und ließ den solaren Radioflussindex auf 12000sfu (solar flux unit) hochschnellen: eine schon sehr heftige Eruption.

Größere Version
Sonnenfleckengruppe AR 11429 im Weißlicht am 9.3.2012, 16:11 MEZ, 3"-Refraktor mit Solar Continuum Filter bei 6000mm, 1/320s. [Erich Kopowski]

Der erste Flare, dessen Ausstoß erdgerichtet war, entstand am 7. März um 1:28 MEZ mit einem lang andauernden X5/3B-Flare. Ca. eine Stunde später produzierte die Region 11430 ein X1/Sf-Flare und für den 8. März wurde eine offizielle Polarlichtwarnung ausgesprochen. Schon am 7. März hatten Beobachter in Kanada und den nördlichen US-Bundesstaaten grünlich-rötliche Polarlichter beobachtet und fotografiert, die ihren Ursprung in den zahlreichen M-Flares der AR 11429 hatten. Am 8. März um 11:45 MEZ registrierte dann der im Lagrangepunkt L1, 1,5 Mio. km vor der Erde in Richtung Sonne stehende ACE (Advanced Composition Explorer)-Satellit das Eintreffen der Schockfront des Koronalen Massenauswurfs, die 20 Minuten später das Erdmagnetfeld erreichte. Doch wer am Abend des 8. März voller Vorfreude den Himmel beobachtete wurde bitter enttäuscht: Polarlichter wurden im deutschen Sprachraum nicht gesichtet. Es war nicht einfach, die Ursache aus den zahlreichen Satellitendaten herauszulesen (sie lieferten teilweise wegen des Sonnensturms falsche oder gar keine Daten), doch dann wurde schnell klar: das, was da am Mittag des 8. März eintraf, war nicht der Hauptsturm, da keine erhöhte Aktivität im Erdmagnetfeld gemessen wurde. Und während man in den frühen Morgenstunden des 9. März noch rätselte, ob dem Koronalen Massenauswurf möglicherweise eine magnetische Komponente fehlte, kam es kurz nach 4 Uhr zu einem Impakt, der in Kanada und den nördlichen USA Polarlichter aufleuchten ließ. Erst zu diesem Zeitpunkt stimmten Geschwindigkeit der Sonnenwindteilchen, Dichte und Ausrichtung des Magnetfeldes überein. Für Beobachter in Europa kam das alles viel zu spät.

Damit hatte die Fleckengruppe den Höhepunkt ihrer Aktivität auch schon erreicht, wenngleich auch ihre Ausdehnung immer mehr zunahm. Ein wenig Hoffnung versprachen noch ein M6-Flare vom 9. März und ein lang anhaltender M8.4-Flare vom 10. März. Beide waren mit Koronalen Massenauswürfen verbunden, was immerhin eine gewisse Wahrscheinlichkeit für Polarlichter in sich barg. Keiner der beiden Stürme führte letztlich zu Polarlichtsichtungen: Ein Impakt der Stärke, die nötig gewesen wäre, wurde nicht registriert, weil der Teilchenstrom eine zu geringe Dichte aufwies. Nachfolgende Ausbrüche blieben ohne Bedeutung, da sich die Fleckengruppe schon zu sehr dem Westrand der Sonne angenähert hatte. Der Teilchenstrom ging am Erdmagnetfeld vorbei. Die Häufung von Fehlschlägen bei den Prognosen zur Sichtbarkeit von Polarlichtern offenbart deren prinzipielle Schwierigkeit, alle in der Natur vorkommenden Faktoren richtig einzubeziehen und man muss sich auch fragen, ob die verwendeten Modelle wirklich alle so zutreffend sind, wie man bislang angenommen hat.

Manfred Holl

 
 
LINKS ZUM ARTIKEL
Aktuelle Ereignisse:
www.interstellarum.de/aktuelleereignisse.asp
First Light:
www.interstellarum.de/firstlight.asp
 

Am 27. März um 9:25 MESZ erreicht Venus ihre größte östliche Elongation und steht gegen 22 Uhr im deutschen Sprachraum ca. 15° bis 20° hoch im Westen. Am diesem Abend bildet sie zusammen mit der Mondsichel (23% beleuchtet) oberhalb und Jupiter unterhalb ein langgestrecktes fast gleichschenkliges Dreieck: ein reizvolles Motiv für Astrofotografen. Noch ohne störendes Mondlicht kann man, in den Tagen zuvor, versuchen nach Ende der astronomischen Dämmerung den eigenen Schatten zu erkennen, den die –4m,5 helle Venus erzeugt.

Bilder, auch anderer aktueller Ereignisse, können Sie über unsere Uploadseiten einsenden. Auch bei nicht hundertprozentig gelungenen Aufnahmen können Sie sich Tipps von unserem Experten Stefan Seip geben lassen, indem Sie Ihre Ergebnisse in unserer Rubrik »First Light« einreichen.

Hans-Georg Purucker

 

Eine noch nummernlose helle Supernova des Typs Ib ist am 14. März im Rahmen der CRTS Supernova Hunt als Abfallprodukt des eigentlich Asteroiden jagenden Catalina Sky Survey in der Virgo-Galaxie NGC 4790 entdeckt worden, deren Anblick sie derzeit mit etwa 13,m5 völlig dominiert – und die Helligkeit scheint noch (etwas) zu steigen!

Die Supernova sitzt nahe des Galaxienkerns bei R. A. 12h 54min 52,18s, Dekl. –10° 14' 50,2" und erschien auf Archivbildern des Catalina Sky Survey vom 4. März nur 18m hell, während an der Stelle im Februar gar nichts zu sehen war. Ein erstes Spektrum vom 15. März ähnelt stark einer Sternexplosion des Typs Ib nahe dem Maximum.

Daniel Fischer

 

 

 
MELDUNGEN AUS DER FORSCHUNG
 
LINKS ZUM ARTIKEL
Originalarbeit:
arxiv.org/abs/1202.5472
SDSS-Pressemitteilung:
www.sdss3.org/press/20120227.fireworks.php
Der Fall SNR 0509-67.5:
www.oculum.de/newsletter/astro/100/50/4/154.ex0sa.asp#6
 
 
Größere Version
Eine Auswahl der 4000 Weißen Zwerge aus der Umgebung der Sonne, die im Sloan Digital Sky Survey zu finden sind: Auf ihren Bildern erscheinen sie alle nur als bläuliche Punkte - aber ihre Subspektren verraten, dass 15 davon in Wirklichkeit Doppelsysteme sind. [Carles Badenes, SDSS-III-Team]

Es gibt in der Milchstraße genügend enge Paare aus Weißen Zwergen, die später einmal verschmelzen und als Supernovae des Typs Ia enden könnten, um die in anderen Galaxien beobachtete Rate dieser Supernovae zu erklären: Für diesen »doppelt entarteten« Mechanismus dieser kosmologisch so bedeutsamen Sternexplosionen gibt es damit ein weiteres wichtiges Argument – das zugleich ein besonders bemerkenswertes Abfallprodukt des Sloan Digital Sky Survey (SDSS) ist. Bei dieser gewaltigen Himmelsdurchmusterung ging es um ferne Galaxien, die quasi am Fließband spektroskopiert wurden, aber nebenher auch Sterne im Vordergrund unserer Milchstraße. Was kaum einer wusste: Aus technischen Gründen wurden zu mehreren verschiedenen Zeitpunkten Spektren derselben Quelle aufgenommen, die dann zu einem optimalen Spektrum vereinigt wurden. Die Einzelspektren wurden lange nicht publiziert und liegen auch in keinem astronomenfreundlichen Format vor. Nun ist aber genau dieser schwierige Datensatz herangezogen worden, um eine Zählung enger Doppelsysteme aus zwei Weißen Zwergen durchzuführen.

Die Bahnperioden dieser Doppelsterne sind so kurz, dass sich die Radialgeschwindigkeit der Sterne zwischen den Aufnahmen der Einzelspektren deutlich verändert: Genau dieser Effekt konnte jetzt aus den alten SDSS-Daten isoliert werden. Über 4000 Weiße Zwerge in 1000Lj Umkreis der Sonne wurden schließlich lokalisiert, von denen es mindestens zwei Spekten zu unterschiedlichen Zeitpunkten gab: Bei genau 15 davon handelt es sich eindeutig um Doppelsysteme! Der Rest war eine systematische Hochrechung, sowohl der Gesamtzahl solcher Weißzwerg-Paare in der Milchstraße wie auch ihres zu erwartenden Schicksals. Demnach sollte es in der Galaxis im Schnitt etwa einmal pro Jahrhundert zu einer Verschmelzung eines solchen Paares und damit zu einer Typ-Ia-Supernova kommen. Dies wiederum passt von der Größenordnung zu der tatsächlich in anderen, vergleichbaren Galaxien beobachteten Rate dieser Art Sternexplosionen. Der alternative »einfach entartete« Typ-Ia-Supernova-Mechanismus mit nur einem Weißen Zwerg und einem normalen Stern als Massenspender braucht also zumindest keine große Rolle zu spielen. Eine Erkenntnis, die gerade auch bei der Untersuchung des Supernovarests SNR 0509-67.5 gewonnen worden war, der auch nur doppelt entartet entstanden sein kann.

Daniel Fischer

 
 
LINKS ZUM ARTIKEL
Orginalarbeit:
arxiv.org/abs/1201.5197
 
 

Unter dem Sammelbegriff der Kosmischen Strahlung versteht man im Allgemeinen eine hochenergetische Teilchenstrahlung solaren, galaktischen oder extragalaktischen Ursprungs, die sich unter anderem mittels ihrer unterschiedlich hoch ausgeprägten Energien gut voneinander unterscheiden lässt. Der Teilbereich der ultrahohen energetischen Strahlung zeichnet sich durch geladene Teilchen aus, die mit Energien von wenigstens 1019 Elektronvolt (eV) auf die Erdatmosphäre treffen. Damit bewegen sich die Protonen, Alpha-Teilchen und schweren Atomkerne in Energiebereichen, die selbst mit den leistungsstärksten Ringbeschleunigern nicht ansatzweise erzielt werden können. Die Beobachtung solcher Hochenergieereignisse ist recht selten, seit 2008 wurden nur etwa 5000 »Einschläge« der ultraschnellen Teilchen registriert. Und das auch nur mittels indirekter Beobachtung, denn bei ihrem Auftreffen auf die Atmosphäre lösen die Partikelteilchen Schauer von Sekundärteilchen aus. Diese Sekundärteilchen werden unter Zuhilfenahme von Wassertanks und Myonendetektoren am Erdboden aufgelöst, so dass es unter Umständen gelingt, auf das Originalteilchen zu schließen. Darüber hinaus beobachten Teleskope die Lichtblitze, die die Schauer in der Atmosphäre begleiten. Die Quelle dieser Teilchen allerdings bleibt ein gewisses Rätsel. Vor drei Jahren wiesen die Spekulationen mehrheitlich in Richtung Aktiver Galaktische Kerne, also riesiger Schwarze Löcher. Aktuell werden Aktive Galaktische Kerne als Ursprungsort nur noch bei etwa 40% der Ereignisse angenommen.

Pulsare, die extrem dichten Sternleichen, die nach Supernovae massereicher Sterne zurückbleiben, werden mittlerweile als aussichtsreiche Kandidaten betrachtet. Neben vielen weiteren Fragen war bei diesem Szenario indes ungeklärt, ob die Partikel grundsätzlich in der Lage sind, die dichte Trümmerumgebung, die sich nach der Supernovaexplosion um den Neutronenstern bildet, zu passieren. Offensichtlich schafft es aber doch eine Handvoll unter ihnen und ungeachtet ihrer Natur ist in diesem Zusammenhang zwischenzeitlich wenigstens ein Zeitrahmen erarbeitet, bis zu dem sie sich aus dem Umfeld des Pulsars gelöst haben müssen: Innerhalb des ersten Jahres nach der Supernovaexplosion. Wie Modellrechnungen zeigen, rotiert der tote Stern zu diesem Zeitpunkt noch schnell genug, um die Partikel durch den Einfluss seines starken elektromagnetischen Feldes auf das geforderte Energieniveau zu heben. Andererseits haben sich die Überreste der Supernovaexplosion weit genug in den Raum ausgedünnt, um für die geladenen Teilchen beim Verlassen des Einflussbereichs des Pulsars nicht mehr hinderlich zu wirken. Diese Hypothese erklärt gleichzeitig auch, warum im ultra-hochenergetischen Spektrum der kosmischen Strahlung schwere Elemente wie Eisenkerne vorkommen, während die kosmische Strahlung niedriger Energie vornehmlich aus Protonen zu bestehen scheint. Geladene Partikel wie Eisenatome werden in den Krusten der Pulsare vermutet. Da jeder Eisenkern 26 Protonen enthält, wirkt das elektromagnetische Feld des Pulsars auf jedes einzelne dieser Protonen und beschleunigt den Kern somit wesentlich effizienter, als dies bei einem einzelnen positiv geladenen Teilchen, also einem Proton, der Fall ist.

Lars-C. Depka

 
 
LINKS ZUM ARTIKEL
Artikel zum Erfolg:
www.bbc.co.uk/news/science-environment-16869022
 

Rund 25 Jahre nach dem Baubeginn auf dem Cerro Paranal ist auch der letzte große Meilenstein für das Very Large Telescope erreicht: Ohne dass die ESO darüber Aufhebens machte, gelang es kürzlich zum ersten Mal, alle vier 8-Meter-Teleskope zu einem optischen Interferometer zu vereinigen – ein Experiment, das ein Jahr zuvor noch gescheitert war. Die »Unit Telescopes«, wie die großen vier heißen, können nun zuweilen ein enorm lichtstarkes virtuelles Teleskop mit einem effektivem Durchmesser von 130m bilden: Solch eine vollständige »Zusammenschaltung« war in den 1980er Jahren ein wichtiges Verkaufsargument für das VLT gewesen (das wegen der Gesamtfläche der Spiegel gerne als »16m-Teleskop« angepriesen wurde), später aber fast in Vergessenheit geraten.

Daniel Fischer

 

Das von der Erde reflektierte Sonnenlicht sorgt für den Erdschein auf der »dunklen« Seite des Mondes und kann dort gewissermaßen aufintegriert spektroskopiert werden: Genau dies ist bei zwei unterschiedlichen Rotationsstellungen der Erde mit dem Very Large Telescope geschehen, als Simulation von Spektraluntersuchungen an erdähnlichen Exoplaneten, die eines Tages möglich werden sollten. Konkret wurde Spektropolarimetrie eingesetzt, die es erlauben wird, das reflektierte – und dadurch linear polarisierte – Licht eines Planeten von dem unpolarisierten des Sterns zu trennen. Die Ergebnisse waren zwar vage, aber durch den Vergleich mit simulierten Spektren ließen sich immerhin an einem der Tage ziemlich klare Hinweise auf Vegetation finden. Und der Nachweis von Wolken und Ozeanen war sogar recht eindeutig: Experiment im Prinzip gelungen.

Daniel Fischer

 

 

 
NACHRICHTEN AUS DER ASTRO-SZENE
 
LINKS ZUM ARTIKEL
Alle Termine für Sternfreunde:
www.interstellarum.de/termine.asp
 
 

Termine vom 16.3.–27.3.2012

Datum Veranstaltung Ansprechpartner
16.3. – 18.3. 4. Deep Sky Meeting (DSM), 72534 Hayingen-Indelhausen, Landgasthof Hirsch Hans-Jürgen Merk, Kleinstafflangen 13, 88400 Stafflangen, 07351/74054, hajuem@web.de, deepskymeeting.astromerk.de
16.3. – 18.3. 31. Seminar des Arbeitskreis Meteore, Jugendherberge, 06618 Naumburg/Saale ina.rendtel@meteoros.de, www.meteoros.de/akm/seminar12.html
17.3. 36. Würzburger Frühjahrstagung der VdS, 97082 Würzburg Vereinigung der Sternfreunde e.V., Postfach 1169, 64629 Heppenheim, 06252/787154, Eberhard@Bredner.eu, www.sternfreunde.de
22.3. – 25.3. 10. Sternfreundetreffen im Harz (SFTH), Todtenrode bei 38889 Altenbrak Astronomische Gesellschaft Magdeburg e.V., Jens Briesemeister, An der Lake 48a, 39114 Magdeburg, Jens.Briesemeister@E-Technik.Uni-Magdeburg.de, www.astronomie-magdeburg.de
23.3. – 25.3. 10. Winter-Teleskoptreffen (WTT), Berghotel Langis, CH-6063 Glaubenberg Niklaus J. Imfeld und Eduard von Bergen, 0041(0)41/6611234, verein@aoasky.ch, www.aoasky.ch/wtt
24.3. Messier-Nacht an der Sternwarte Schneeberg, 08289 Schneeberg Herr Georgi, Kulturhaus Aue, 03771/23761, sternwarteschneeberg@t-online.de, www.sternwarte-schneeberg.de
24.3. Bundesweiter Astronomietag in Deutschland: »Die lange Nacht der Planeten« www.astronomietag.de
30.3. – 1.4. Deep-Sky-Treffen 2012, Hotel Sonnenblick, 36179 Bebra Jens Bohle, Frankenstr. 6, 32120 Hiddenhausen, astronomie@jens-bohle.de, deepsky.fg-vds.de/dst
Größere Version
Eindeutiger geht's nicht: Der grelle blaue Lichtpunkt auf dieser Aufnahme der nächtlichen Erde vom ISS-Astronauten Don Pettit wurde von texanischen Amateurastronomen produziert; die Stadt ist San Antonio. [NASA und San Antonio Astronomy Association (SAAA)]

Zwei starke Scheinwerfer mit je 800 Millionen Lumen Lichtstrom und ein blauer Laser mit einem Watt Leistung, mehrere entschlossene texanische Amateurastronomen und drei Wochen Vorbereitung für die Koordination: Das Ergebnis sind die ersten Lichtsignale vom Erdboden, die zu einem bewohnten Raumschiff im Orbit geschickt und dort eindeutig gesehen und dokumentiert wurden. Im Zweisekundentakt ließen die Sternfreunde zweier texanischer Volkssternwarten das Licht blinken, indem sie Sperrholzplatten vor die Scheinwerfer hielten, während die Strahlen manuell auf die am nächtlichen Himmel im Sonnenlicht ziehende ISS nachgeführt wurden – und oben schauten zwei Besatzungsmitglieder aus der Cupola der Station in Richtung San Antonio. Der blinkende Lichtpunkt vom Lozano-Observatorium außerhalb der Stadt war überraschend einfach zu sehen, heller als ein Stern der nullten Größe: Für den erfahrenen Erd-Nacht-Fotografen Don Pettit war es ein Leichtes, ihn auch im Bild festzuhalten. Und erstaunlicherweise sah Petitt in den Dunkelphasen der Scheinwerfer auch den kontinuierlich eingeschalteten Laser, dessen scharfer Strahl durch Montage auf einem Teleskop ausgerichtet und nachgeführt wurde. Nennenswerte Kosten hat das erstaunliche Experiment am 3. März kaum verursacht: Die Scheinwerfer waren natürlich nur geliehen, da sie für den amateurastronomischen Alltag wenig nützen. Die größte Schwierigkeit war die Koordination zwischen den Amateurastronomen und der ISS-Crew: Zwar hatte einer der Amateure Pettits E-Mail-Adresse im Orbit, aber ein schneller Austausch von Nachrichten war trotzdem nicht möglich, weil die elektronische Post nur einige Male am Tag zugestellt wird. Besondere Vorsichtsmaßnahmen waren überdies nötig, damit keine Flugzeuge in den Laserstrahl gerieten.

Daniel Fischer

 
 
LINKS ZUM ARTIKEL
Celestron Nightscape CCD-Kamera:
www.celestron-deutschland.de/product.php?CatID=284&ProdID=1074
 
Größere Version
Die Nightscape CCD-Kamera von Celestron ist eine Farb-Kamera mit geregelter Kühlung [Baader-Planetarium].

Die Firma Celestron hat eine neue CCD-Farbkamera entwickelt und stellt diese aktuell vor. Herzstück ist der 10,7 Megapixel KAI-10100-Sensor der Firma Kodak mit einer Diagonalen von 22,5mm und einer Auflösung von 3760×2840 Pixel bei einer Pixelgröße von 4,75µm × 4,75µm. Die Kamera kann mit 2×2- und 4×4-Binning betrieben werden und damit an die gewünschte Auflösung und an das Öffnungsverhältnis der Aufnahmeoptik angepasst werden. Der Hersteller bewirbt den Sensor mit einer gleichmäßig über das Spektrum verteilten Empfindlichkeit, so dass farbtreue Bilder ohne den Einsatz von Filtern möglich sein sollen. Ein mehrfach vergütetes optisches Fenster aus Schott-B270-Glas schützt den Sensor und blockiert zugleich unerwünschtes IR-Licht. Eine thermoelektrische Kühlung mit variabler Ventilatorsteuerung soll eine Kühlung bis 20°C unter Umgebungstemperatur ermöglichen und damit das thermische Rauschen reduzieren. Ein interner mechanischer Verschluss erlaubt Belichtungszeiten von 1/1000s bis 24 Stunden, Sub-framing auf Halbbild und Viertelbild ist möglich. Die Speicherzeit für ein Bild in voller Auflösung beträgt nach Herstellerangaben 11s oder weniger, wobei ein Zwischenspeicher es erlaubt weiter zu fotografieren, während die aufgenommenen Bilder an den PC per USB-2.0-Anschluss übertragen werden.

Mit der im Lieferumfang enthaltenen Celestron AstroFX-Software können alle Einstellungen der Kamera geregelt werden, von den Temperatur- und Belichtungseinstellungen bis hin zum computerunterstützten Fokussieren. Weiterhin können die aufgenommenen Bilder weiterbearbeitet werden (z.B. Dunkelbildabzug, Überlagerung, Schärfung). Die Software läuft auf Windows basierten Plattformen ab XP, auf moderner Software auch im 64-bit-Modus. Weiterhin ist die Kamera kompatibel zu AstroFX, MaximDL und ASCOM-Standard. Die Stromversorgung erfolgt per 12V-Anschluss, das Gewicht der Kamera wird mit 0,9kg angegeben. Der Preis für Kamera, Software und Anschlusskabel beträgt 1775€.

Frank Gasparini

 
 
LINKS ZUM ARTIKEL
100 Stunden Himmelsbeobachtung:
www.hs.uni-hamburg.de/DE/Oef/Ver/100h_vor_Ort.html
Sternwarte Bergedorf:
www.sternwarte-hh.de
Förderverein der Sternwarte Hamburg-Bergedorf:
www.blweg.de/astrofhs.html
 

Anlässlich ihres 100jährigen Bestehens veranstaltet die Sternwarte Hamburg-Bergedorf vom 29. März bis 1. April 2012, jeweils von 14 bis 23 Uhr, öffentliche Beobachtungstage und -abende. Je nach Wettersituation kann an allen Abenden am Lippert-Teleskop (auch tagsüber bei der Sonnenbeobachtung), am Großen Refraktor und dem Oskar-Lühning-Teleskop beobachtet werden. Außerdem gibt es Erläuterungen zur Funktionsweise des 2m-Radioteleskops. Auf der Freifläche vor dem Sonnenbau stehen Sternfreunde des Fördervereins der Sternwarte mit ihren privaten Teleskopen für Besucherinnen und Besucher bereit, außerdem hat auch das Besucherzentrum mit Café in dieser Zeit geöffnet. Wer nicht nach Bergedorf kommen kann, für den besteht die Möglichkeit vom 29. März, 12 Uhr bis Montag, 2. April, 16 Uhr durchgehend live via Internet bei den Beobachtungen und einzelnen Beobachtungsstationen – unabhängig vom Wetter – dabei zu sein.

Manfred Holl

 
 
LINKS ZUM ARTIKEL
Mercator Ausstellung:
www.stadtmuseum-duisburg.de/index.htm
 

Am 5. März 2012 hat sich zum 500. Mal der Geburtstag von Gerard De Kremer gejährt, besser bekannt unter seinem latinisierten Namen Gerardus Mercator. Nach dem Studium an der Universität zu Löwen widmete er sich dem Globenbau. 1552 kam er als Professor für Kosmografie an das Akademische Gymnasium in Duisburg, aus dem später die Universität hervorging. Hier schuf er seine großen Werke, allen voran 1569 seine große Weltkarte » ad usum navigantium«. Dabei kam erstmals die Mercator-Projektion zur Anwendung, die als winkeltreue Abbildung der Erdoberfläche besonders für die Seefahrt von Bedeutung war und ist und auch heute im Vermessungswesen (Gauß-Krüger, UTM) und für bestimmte Sternkarten Anwendung findet.

Die Atlanten und Globen Mercators gehören zu den kostbarsten Werken der Kartografie. Zum Mercator-Jubiläum hat das Kultur- und Stadthistorische Museum Duisburg die dafür eingerichtete Schatzkammer umgebaut und in neuem Glanz eröffnet. Die Neupräsentation der Duisburger Sammlung konzentriert sich auf die eigenen Bestände und beleuchtet sie unter dem Leitmotiv »Der blaue Planet – unsere Erde aus dem All betrachtet« in einem aktuellen Kontext.

Frank Gasparini

 
 
LINKS ZUM ARTIKEL
KOMPLETTES ASTRONOMISCHES FERNSEHPROGRAMM:
www.manfredholl.de/tvguide.htm
 

Das Astronomische Fernsehprogramm vom 16.3.–27.3.2012 (Auswahl)

Datum Uhrzeit Sender Titel der Sendung Dauer Wiederholung
17.3. 6:45 SWR Italien - Das Labor für Physik in der Via Panisper: Enrico Fermi und seine Kollegen 30min.
7:45 SWR Türkei – Aufbruch zu den Sternen: Das Nationale Observatorium in Antalya 30min.
15:15 arte Neues aus Stonehenge 50min.
19.3. 1:00 ZDF info ZDF History: APOLLO 13 – Die wahre Geschichte 40min. 23.3.: 20:15, 24.3.: 0:40
1:40 ZDF info Das geheime Wissen der V2 45min.
1:50 ZDF Leschs Kosmos: Die Wirkung des Nichts: Placebo 15min. 22.3.: ZDF neo: 0:45
2:25 ZDF info Die letzten Tage einer Legende: Juri Gagarin 45min. 25.3.: 16:15, 26.3.: 3:15
3:10 ZDF info ZDF History: Katastrophen der Raumfahrt 45min. 22.3.: 20:15, 23.3.: 0:30, 6:30, 24.3.: 1:25, 26.3.: 7:30
21.3. 14:30 MDR Lexi TV: Raketen – Explosive Technologie 60min. 22.3.: 6:20
22:45 BR-alpha Alpha Centauri: Was ist Entropie? 15min. 22.3.: 1:45, 10:15
22.3. 7:30 ZDF info missing link – Die unglaublichsten Verbindungen: Planetensystem 30min. 26.3.: 5:00
23.3. 20:55 ZDF info Der Raketenmann – Wernher von Braun und der Traum vom Mond 90min. 25.3.: 14:47, 26.3.: 1:45, 6:00
24.3. 13:15 ZDF info info retro: Schwarze Löcher – Bestien im All (von 1986) 45min. 26.3.: 5:00
26.3. 0:55 ZDF Leschs Kosmos: Die Große Leere 15min. 22.3.: ZDF neo: 0:45, 29.3.: 1:35
3:50 Phoenix Tage, die die Welt bewegten: Prozess gegen Galilei / Juri Gagarin, der erste Mann im All 55min.
8:25 arte x:enius: Der Lauf der Zeit – wie wurde die Zeitmessung immer präziser 30min. 27.3.: 13:00
27.3. 14:30 ZDF info Mission Mars - Mäner im Härtetest 45min.
28.3. 14:30 ZDF info Mission Mars – Isoliert in der Kapsel 45min.
22:45 BR-alpha Alpha Centauri: Was sind Quarks? 15min. 29.3.: 1:45, 10:15
30.3. 1:35 Phoenix Tage, die die Welt bewegten: u.a.: Explosion der CHALLENGER 50min.

Manfred Holl

 

 
MITTEILUNGEN DER REDAKTION
 
LINKS ZUM ARTIKEL
DAS NEUE ABONNEMENT:
www.interstellarum.de/jahresabo.asp
BESTELLEN IM ONLINESHOP:
www.interstellarum.de/onlineshop.asp
AKTUELLE AUSGABE:
www.interstellarum.de/aktuell.asp
UNSER HEFTARCHIV:
www.interstellarum.de/archiv.asp
 

interstellarum 81 (April/Mai 2012) ist ab dem 16.3. am Kiosk und in unserem Shop erhältlich. Sie lesen dort unter anderem:

• Welten aus Eis und Methan: Enceladus und Titan
• Komenten: Lovejoys Südhimmel-Show
• Deep-Sky: Galaxien-Safari am Frühlingshimmel
• Mond: Am Rand des Ozeans
• Technik: Himmelsmechanik einer Goto-Montierung
• Kamera-Test: Die Coole aus den Staaten

 

Hinweis

Verschaffen Sie sich schon jetzt einen ersten Eindruck vom neuen Heft und nutzen Sie einfach die Blätterfunktion.

 

Das neue Datenpaket des interstellarum Himmelskalenders begleitend zur Heftausgabe 81 verzögert sich aufgrund technischer Probleme seitens unseres Dienstleisters.

Der interstellarum Himmelskalender kann bereits kostenlos inklusive der Gratis-Ausgaben 79 und 80 heruntergeladen werden. Datenpakete für weitere Ausgaben erscheinen sechmal im Jahr und kosten einzeln 1,59€, als Abo (6 Ausgaben) 8,99€. Für interstellarum-Abonnenten sind alle Ausgaben gratis.

Freuen Sie sich auf:
• Texte, Videos, Animationen
• Aktuelle Himmelsereignisse
• Sonne, Planeten, Kometen aktuell
• Beobachtungstipps

 
 
LINKS ZUM ARTIKEL
OdS-Galerie:
www.interstellarum.de/ ods-galerie.asp
Fotos einsenden:
www.interstellarum.de/ ods.asp
Zeichnungen und Beschreibungen einsenden:
www.interstellarum.de/ ods.asp?Maske=2
 

Die Objekte der Saison (OdS) laufen als Beobachtungsprojekt zum Mitmachen für alle Leser ununterbrochen seit interstellarum 1 (1994). Dabei werden immer zwei Deep-Sky-Objekte ein Jahr im Voraus vorgestellt. In Heft Nr. 76 wurden die Kugelsternhaufen M 80 und M 62 ausgewählt. Ihre Astrofotos und Zeichnungen und Ihre Beobachtungsberichte als Text – vom kleinen Fernglas bis zum großen Teleskop – können Sie über unsere Eingabemasken direkt an uns senden.

Der Einsendeschluss für Heft 82 für beide Objekte – die bereits wieder am Morgenhimmel zu beobachten sind – ist am 20. März. Machen Sie mit – wir freuen uns über jeden neuen Teilnehmer!

Größere Version

 
Hier können Sie Ihre Ergebnisse einsenden:

Zeichnungen und Beobachtungsbeschreibungen: www.interstellarum.de/ods.asp?Maske=2

Fotos: www.interstellarum.de/ods.asp

M 80 in der OdS-Galerie:
www.interstellarum.de/ods-galerie.asp?Direktlink=M 80

M 62 in der OdS-Galerie:
www.interstellarum.de/ods-galerie.asp?Direktlink=M 62