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INHALTSVERZEICHNIS Ausgabe <% Response.Write Nummer %> vom <% Response.Write Beginn %>
 
AKTUELLE EREIGNISSE
 
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MITTEILUNGEN AUS DER REDAKTION
 
 
AKTUELLE EREIGNISSE
 

Wichtige Astronomische Ereignisse vom <% Response.Write BeginnOhneJahr %>–<% Response.Write Ende %>

19.2. 21:41 MEZ Neptun in Konjunktion
21.2. 23:35 MEZ Neumond
22.2. 17:45 MEZ Neulicht möglich
1.3. 2:22 MEZ Mond Erstes Viertel
1.3. 9:07 MEZ Hebe in Opposition
Zeiten bezogen auf die Mitte des deutschen Sprachraums (Nürnberg)
 
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Garradd-Bilder:
kometen.fg-vds.de/pix/2009P1.htm
Garradd-Bilder aus den Niederlanden:
astropix.nl/images/2009P1/2009P1.html
Lovejoy am 12. Februar:
i727.photobucket.com/albums/ww271/Rob_Kau/C2011W312Feb201211-05UTtext.jpg
 
 
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Aufsuchkarte: Garradd im Februar/März 2012

Die letzten visuellen Helligkeitsschätzungen des Kometen C/2009 P1 (Garradd) liegen weiter um 6,m5, mit einem Komadurchmesser von 5' bis 10': zwar ein leichtes Feldstecherobjekt aber ansonsten visuell wenig beeindruckend – denn die »drei« Schweife des Kometen sind zu lichtschwach und kommen erst auf lang belichteten Fotos voll zur Geltung. In Wirklichkeit handelt es sich natürlich nur um zwei Schweife: einen filigranen Plasmaschweif, der fast gerade von der Sonne fortweist und in letzter Zeit etwas schwächer geworden zu sein scheint – und einen Staubschweif, der aufgrund der Sichtgeometrie und Kometenbahn aus Erdsicht um 180° aufgefächert ist. Die kleineren Staubteilchen erscheinen auf der sonnenabgewandten Seite, während größere, die weniger stark auf den Strahlungsdruck des Sonnenlichts reagieren, fast in der Kometenbahn geblieben sind und nun als »Gegenschweif« auf der den anderen beiden Schweifen gegenüberliegenden Seite zu sehen sind. Dass es sich dabei um einen durchgehenden breiten Staubschweif handelt, wäre nur von oben zu erkennen.

Die Sicht- und Fotobedingungen für Komet Garradd sind jetzt ideal: Der Komet ist im deutschen Sprachraum zirkumpolar geworden und steht kommendes Wochenende von 19:30 MEZ bis 5:30 MEZ am komplett dunklen und mondlosen Himmel in Draco, anfangs 18°, zu Mitternacht 35° und vor der Morgendämmerung 80° hoch. Von Nacht zu Nacht steigert sich die Höhe am Himmel noch etwas, und erst ab dem ca. 26. Februar beginnt der Mond wieder zu stören. Noch bis zum 4. März verbleibt aber ein kurzes mond- und dämmerungsfreies Fenster zwischen 4:00 MEZ und 5:00 MEZ erhalten, mit Komet Garradd in maximaler Höhe von rund 75° – und schon ab dem 10. März gibt es neues dunkles Fenster gleich am Abend: Dann steht der Komet bereits 50° bis 60° hoch und dürfte in der Helligkeit nur wenige zehntel Größenklassen zurückgegangen sein. Wer über einen besonders dunklen Himmel nach Süden verfügt, könnte übrigens in den kommenden Tagen auch eine kleine Chance haben, den Kometen C/2011 W3 (Lovejoy) fotografisch nachzuweisen: Dieser bewegt sich jetzt nach langem Aufenthalt nahe des Himmelssüdpols flott nach Norden und durchquert das Sternbild Lepus südlich des Orion – zum Ende der Abenddämmerung steht er knapp 20° hoch und sinkt dann rasch Richtung Horizont. Er ist zwar extrem schwach geworden (schwächer als ca. 14m), aber unter (australischen) Idealbedingungen gelang am 12. Februar noch der Nachweis eines 7° langen Staubschweifs.

Daniel Fischer

 
 
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Rinners Homepage:
www.astrosurf.com/rinner
Bruenjes' Entdeckungsbericht:
www.moonglow.net/ccd/comet
Infos zu Komet Bruenjes:
www.aerith.net/comet/catalog/2012C2/2012C2.html
 

Binnen drei Tagen sind Amateurastronomen wieder zwei Kometen ins Netz gegangen: Ein am 7. Februar von der – schon letztes Jahr erfolgreichen – Französin Claudine Rinner mit einem Teleskop in Marokko entdeckter vermeintlicher Kleinplanet hat sich inzwischen als Komet herausgestellt – und der amerikanische Astrofotograf Fred Bruenjes wurde am 10. Februar mit eigener Ausrüstung fündig. Claudine Rinners schwacher Komet C/2012 CH17 ist dabei nach der Morocco Oukaimeden Sky Survey »MOSS« getauft worden, wohl weil das 50cm-Teleskop von einer marokkanischen Universität betrieben wird. C/2012 C2 (Bruenjes) heißt dagegen nach seinem Entdecker, der sein eigenes 36cm-SCT in Missouri eingesetzt hatte: Auf seinen CCD-Aufnahmen erschien der Komet nur 15m hell, in den letzten Tagen wurde er aber visuell mit 11,m5 beobachtet. Bruenjes ist die nächsten Tage nach Ende der Abenddämmerung rund 35° hoch in den Fischen zu finden, wo er langsam schwächer werden sollte.

Daniel Fischer

 

 

 
MELDUNGEN AUS DER FORSCHUNG
 
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Originalarbeit:
www.agu.org/pubs/crossref/2012/2011GL050253.shtml
 
 

Der kleine Jupitertrabant Io übt einen größeren Einfluss auf seinen Mutterplaneten aus, als bislang vermutet. Dimension und Format der mächtigen Auroras des Gasriesen hängen nicht unwesentlich von seiner vulkanischen Aktivität ab. Polarlichter auf der Erde sind die leuchtenden Vorhänge, die durch das Eindringen elektrisch geladener Teilchen in die oberen Atmosphärenschichten entstehen, die dort Moleküle zum Leuchten anregen.

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Eruptionswolke des Vulkans Tvashtar, beobachtet während ihres Vorbeifluges von der Sonde New Horizons. [NASA/Johns Hopkins University Applied Physics Laboratory/Southwest Research Institute]

Bei uns ist dieses Phänomen am ehesten nach erhöhter Sonnenwindaktivität gut zu beobachten, auf Jupiter hingegen existiert eine Art Dauerausgabe der Polarlichter. Um jeden seiner Pole ist ein permanent glimmender Auroraring zu sehen, dessen Existenz ganz wesentlich auf Io zurückzuführen ist. Soviel war schon bekannt: Die elektrisch geladenen Partikel, durch die die oberen Atmosphärenschichten zum Leuchten angeregt werden, haben in erheblichen Umfang ihren Ursprung in den Eruptionen des Vulkanmondes, die bis zu einer Tonne Schwefel je Sekunde ausstoßen können. Variationen in der Ringausdehnung allerdings wurden bis dato dem unterschiedlich stark auftretenden Sonnenwind zugeschrieben. Wie sich jetzt zeigt, erreicht gleichwohl auch Io eine signifikante Geltung im Hinblick auf die unterschiedlich starke Ausprägung und Ausdehnung des Nord- bzw. Südlichts von Jupiter. Hubble-Aufnahmen aus der Zeit von Februar bis Juni 2007 zeigen ein kontinuierliches Anwachsen der ovalen Aurorastruktur. Ein besonders augenscheinliches Anwachsen fiel in zeitlichem Zusammenhang mit einem immensen Ausbruch des Vulkans Tvashtar, dessen Eruptionswolke sich bis zu 330km Höhe über Io erstreckte. Gut dokumentiert wurde dieser Augenblick während des Vorbeifluges der Sonde New Horizons, die sich augenblicklich auf ihrem weiten Weg zum Pluto in den Außenbereich des Sonnensystems befindet. Der durch den Ausbruch erhöhte Plasmazustrom brach geradezu in das planetare Magnetfeld ein und bewirke so die verstärkte Auroraaktivität. Diese Erkenntnis bedeutet freilich nicht einen kompletten Ausschluss des Faktors Sonnenwind auf die Polarlichter des Jupiters. Allerdings scheint sich sein Einfluss im Wesentlichen auf zeitlich kurzskalige Ereignisse von ein bis zwei Tagen auszuwirken. Im Hinblick auf mittel- und langfristige Aktivitätsentwicklungen hat sich demgegenüber Io spektakulär auf der Bühne des Geschehens eingefunden, auch wenn aktuell noch unverstanden ist, wie die elektrisch geladenen Partikel entlang Jupiters Magnetfeldlinien beschleunigt werden.

Lars-C. Depka

 
 
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Eine Originalarbeit:
arxiv.org/abs/1112.2154
Pressemitteilung der MPG:
www.mpg.de/5022676/Zwerggalaxie
UCLA-Pressemitteilung:
newsroom.ucla.edu/portal/ucla/team-of-astronomers-including-228330.aspx
 
 

Eine bislang unbekannte Variante der hierarchischen Galaxienbildung im Universum haben gleichzeitig zwei Arbeitsgruppen nachweisen können: Die dank starker Sternbildung auffällige Zwerggalaxie NGC 4449 ist gerade dabei, eine noch kleinere und wesentlich unscheinbarere Zwerggalaxie zu absorbieren. Dass da ein diffuses Wölkchen in der Nähe von NGC 4449 sitzt, war schon seit 2007 bekannt, aber erst spezielle Beobachtungen haben die Zusammenhänge aufgeklärt. Erstaunlicherweise rekrutierten beide Forscherteams jeweils Amateurastronomen, um besondere tiefe Aufnahmen der Umgebung von NGC 4449 zu machen: Der University of California in Los Angeles half ein 71cm-Spiegel der kalifornischen Amateursternwarte Polaris, dem MPI für Astronomie in Heidelberg der 50cm-Spiegel des Blackbird Observatory, das 2010 von New Mexico ebenfalls nach Kalifornien verlegt worden war. Lang belichtete Galaxienaufnahmen mit größerem Gesichtsfeld unter dunklem Himmel sind ideal, um extrem lichtschwache »Sternströme« in der Umgebung der hellen Sternsysteme nachzuweisen, und so gelang es beiden Arbeitsgruppen nun, die Rolle der vermeintlichen Wolke bei NGC 4449 (die überdies mit dem 8,2m-Subaru-Teleskop auf Hawaii in ihre Einzelsterne aufgelöst werden konnte) aufzuzeigen: Sie ist durch einen Ausläufer mit der größeren Galaxie verbunden, wird also bereits von ihr »angegriffen«.

Das Verhältnis der Helligkeiten und damit auch der Sternmassen zwischen NGC 4449 und dem Begleiter beträgt ungefähr 50:1, das indirekt bestimmte Massenverhältnis aber nur 10:1 bis 5:1, d.h. der unscheinbare Begleiter ist reich an Dunkler Materie und beeinflusst die auffälligere Galaxie erheblich. Wenn er einmal mit ihr verschmolzen sein wird, sollte sich die Masse ihres Halos glatt verdoppelt haben. Man spricht hierbei von einem »stealth merger« (dt. etwa »heimlicher Verschmelzer«), weil zunächst kaum etwas zu sehen ist – aber am Ende könnte z.B. die Sternbildungsrate der größeren Galaxie deutlich angeregt worden sein. Das schrittweise Wachstum von Galaxien bis in die Gegenwart durch die Aufnahme von immer neuen kleinen »Halos« aus Dunkler Materie ist eine wesentliche Vorhersage des Standardmodells der modernen Kosmologie (Lambda-CDM-Modell): Nur wenn sich in den Halos auch Sterne befinden, sind diese überhaupt zu sehen. Die Beobachtungen an NGC 4449 – von der Absoluthelligkeit her ein Verwandter der Großen Magellanschen Wolke aber mit viel stärkerer Sternbildungsrate – sind nun ein weiterer Mosaikstein zur Verifizierung dieses Szenarios. Wie häufig solch eine Konstellation im nahen Universum vorkommt, ist schwer abzuschätzen: Der Nachweis in diesen Fall war jedenfalls ziemlich mühsam, so könnte noch manches ähnliche System auf seine Entdeckung warten.

Daniel Fischer

 
 
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Veröffentlichung von HARPS:
arxiv.org/abs/1202.2467
Arbeit der Konkurrenzgruppe:
arxiv.org/abs/1202.0446
Zwischenstand der Debatte:
ksjtracker.mit.edu/2012/02/09/the-super-earth-in-the-news-same-one-in-a-paper-last-year-who-found-it-first
 

Die Messungen der Radialgeschwindigkeit des M-Zwergsterns Gliese 667C – wie das »C« andeutet, Teil eines Dreifachsystems – stammen vom Spektrographen HARPS am 3,6m-Teleskop der ESO und sie sind frei verfügbar: Sowohl die HARPS-Betreiber wie eine konkurrierende unabhängige Gruppe von Exoplaneten-Jägern sind darin auf das Signal mehrerer Planeten gestoßen – nach Recherchen von interstellarum unabhängig voneinander. Während die HARPS-Gruppe letztes Jahr nur eine kurze und allgemein übersehene Notiz über den interessantesten Planeten Cc in einer 77-Seiten-Arbeit unterbrachte, veröffentlichten die Konkurrenten nun eine detaillierte Analyse, die – auch dank etlicher Pressemitteilungen dazu – einiges Aufsehen erregte: Schließlich befindet sich der Planet mit einer Minimalmasse von nur 4,5 Erden und 28 Tagen Umlaufszeit mitten in der habitablen Zone des Sterns. Neun Tage später legte das HARPS-Team seinerseits eine viel detailliertere Veröffentlichung vor, und beide Seiten beharren gegenüber interstellarum darauf, als die »eigentlichen« Entdecker von Gliese 667Cc anerkannt zu werden.

Daniel Fischer

 

Das mutmaßliche supermassive Schwarze Loch im Zentrum der Milchstraße, Sgr A*, ist zwar eines der ruhigeren Sorte, aber es macht sich doch fast täglich im Infrarot- wie Röntgenbereich mit Flares bemerkbar, bei denen die Helligkeit einige Stunden lang um bis zu einen Faktor 100 ansteigt: Hineinstürzende Sterne können dafür nicht verantwortlich sein, denn dazu sollte es nur alle 100000 Jahre einmal kommen, mit wochenlangem und wesentlich stärkerem Aufleuchten als Folge. Was aber passen könnte, wären Kleinplaneten von gut 10km Durchmesser, die Sgr A* bis auf eine Astronomische Einheit nahekommen und dabei zerbrechen. Rechnet man kühn von der Größenverteilung bei Sternen in der Nachbarschaft der Sonne hoch und konstruiert eine Art »Super-Oort-Wolke« rund um Sgr A* aus Kleinplaneten und Kometen, die vorbeiziehenden Sternen entrissen wurden, dann könnte das quantitativ passen. Alle paar Jahrhunderte könnte auch ein ausgewachsener Planet in Sgr A* stürzen: Ein größeres Aufflammen vor rund 300 Jahren, von dem heute noch Spuren zeugen, könnte so zu erklären sein.

Daniel Fischer

 

 

 
NACHRICHTEN AUS DER ASTRO-SZENE
 
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Alle Termine für Sternfreunde:
www.interstellarum.de/termine.asp
 
 

Termine vom <% Response.Write BeginnOhneJahr %>–<% Response.Write Ende %>

25.2. 12. Astronomie Treff Hückelhoven (ATH), Aula Gymnasium, 41836 Hückelhoven Robert Lebek, Charles-Lindbergh-Str. 78, 41849 Wassenberg, 02452/976144, astroag@freenet.de
 
 
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Sternenpark Schwäbische Alb:
www.sternenpark-schwaebische-alb.de
 
 
Tipp der Redaktion
interstellarum 80, Hauptartikel:
Sternlicht unter Schutz
www.interstellarum.de/ausgabe.asp?Nummer=80
 

In Deutschland gibt es 15 Biosphärenreservate, die nach dem jeweiligen Landesrecht gesichert und zugleich von der UNESCO anerkannt sind. Eines von ihnen ist das Biosphärenreservat Schwäbische Alb mit einer UNESCO-Anerkennung seit 2009. Herzstück dieses Schutzgebietes ist der ehemalige Truppenübungsplatz Münsingen. Er wurde 1895 auf dem Gutsbezirk Münsingen eingerichtet und bis 2005 ausschließlich militärisch genutzt bzw. sein Gelände durch traditionelle Schafhaltung offengehalten. Mit ca. 7000ha stellt dieses Gelände heute eine der größten unzerschnittenen Flächen Baden-Württembergs mit besonders artenreichem Floren- und Fauneninventar dar.

Seit November 2011 bemüht sich ein von Matthias Engel, Carsten Przygoda, Till Credner und Hans-Jürgen Merk initiiertes Projekt mit dem Namen »Sternenpark Schwäbische Alb« das Potenzial dieses von Lichtverschmutzung noch weitgehend verschonten Gebietes zu erhalten bzw. noch weiter zu verbessern. Naturfreunde, Hobbyastronomen und alle interessierten Menschen sollen dann in dieser Gegend wieder einen annähernd ursprünglichen Sternhimmel erleben können. In einem ersten Schritt soll nun das Projekt bekannt gemacht und zum Thema Lichtverschmutzung und deren Auswirkung auf die Umwelt informiert werden. Wichtig ist es zunächst, die Bürger der umliegenden Gemeinden für das Thema Lichtverschmutzung zu sensibilisieren und den Wert der Dunkelheit und des Sternhimmels wieder ins Bewusstsein zu rufen. Aktuell findet dazu im Biosphärenzentrum Schwäbische Alb in Münsingen-Auingen vom 5.2. bis 29.2.2012 die Ausstellung »Faszination Astromomie – Der prachtvolle Sternhimmel über der Schwäbischen Alb und der richtige Umgang mit Licht« statt. In dieser in Zusammenarbeit mit den regionalen NABU-Ortsgruppen organisierten Ausstellung werden das Projekt vorgestellt, sinnvolle Beleuchtungskonzepte erläutert und faszinierende Sternhimmelfotos von der Schwäbischen Alb gezeigt. Im Rahmenprogramm finden u.a. Vorträge und eine Nachtwanderung mit Sternbeobachtung statt. Längerfristig ist auf der Schwäbischen Alb ein international anerkannter "»Dark-Sky-Park« angestrebt, ein Schutzgebiet also, wie sie auch schon in USA, Kanada, Großbritannien und Ungarn zu finden sind.

Frank Gasparini

 
Ein Modell mit 17,3mm Brennweite ergänzt die Delos-Okularserie von Tele Vue. [ICS]

Nach der Einführung der neuen Delos-Okulare durch Tele Vue im vergangenen Jahr, gesellt sich zu den beiden bisherigen 6mm- und 10mm-Modellen nun ein drittes Okular mit 17,3mm Brennweite. Die Vorgaben bei der Entwicklung waren laut Tele Vue klar definiert: Ein Okular mit 72° Gesichtsfeld und 20mm Augenabstand, das mit seinem Transmission- und Kontrastverhalten einen Referenzstandard für die visuelle Beobachtung setzen soll. In die optische Konstruktion sind laut Hersteller die Erfahrungen aus der Ethos-Okularserie eingeflossen.

Mit den Delos-Okularen sollen besonders Brillenträger angesprochen werden, die das volle Gesichtsfeld auch mit Sehhilfe überblicken können wollen. Das neue Okular mit 17,3mm Brennweite weist ein Steckmaß von 1¼" auf, die Feldblende beträgt 21,2mm. Das Gewicht wird mit 410g angegeben. Wie bei den Vorgängermodellen lässt sich eine weiche Gummiaugenmuschel stufenlos verschieben und an jeder Stelle arretieren. Das Okular ist für März 2012 angekündigt, die Markteinführung auf dem deutschen Markt ist aktuell nicht bekannt. Als Preis werden gegenwärtig 349€ genannt.

Frank Gasparini

 

Der Verkauf von Pentax an Hoya führte 2009 zu massiven Einschnitten in der Astronomie-Produktpalette des japanischen Traditionsunternehmens. Mit Spannung wurde daher erwartet, wie sich der erneute Verkauf von Pentax an die Firma Ricoh im vergangenen Jahr auswirken wird. Wie nun durch die deutsche Distribution von Pentax zu erfahren war, wird die verbliebene Produktauswahl weiter eingeschränkt. Davon betroffen sind die XO-Okulare und die XW-Okulare mit 2"-Steckdurchmesser, also die Modelle mit 30mm und 40mm Brennweite. Begründungen für die Einstellungen wurden keine gegeben, ob es Nachfolgeprodukte geben wird, ist derzeit nicht bekannt. Weiterhin wurde mitgeteilt, dass der komplette Restbestand der XO-Okulare und der Großteil der XW-30- und XW-40-Okulare durch die deutsche Distribution übernommen wurde und der europäische Markt damit nach Schätzungen noch 12–24 Monate beliefert werden kann.

Frank Gasparini

 
 
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KOMPLETTES ASTRONOMISCHES FERNSEHPROGRAMM:
www.manfredholl.de/tvguide.htm
 

Das Astronomische Fernsehprogramm vom <% Response.Write BeginnOhneJahr %>–<% Response.Write Ende %> (Auswahl)

Datum Uhrzeit Sender Titel der Sendung Dauer Wiederholung
19.2. 6:00 ZDF neo Leschs Kosmos: Die heimlichen Herrscher – und wie alles anfing 15min.
20.2. 1:35 ZDF Leschs Kosmos: Von Machos und Weicheiern 15min.
21.2. 7:30 SWR Forschung unter großem Namen: Die Max-Planck-Institute in München 30min.
22.2. 22:45 BR-alpha Alpha Centauri: Gibt es Löcher im Weltall? 15min. 23.2.: 1:45, 10:15
23.2. 3:15 ZDF neo Der Geheimcode von Stonehenge 45min. 25.2.: 13:05
24.2. 5:00 BR Alpha Centauri 15min.
25.2. 5:00 BR Alpha Centauri 15min.
20:15 Phoenix Kometen auf Erdkurs 45min.
21:00 ZDF info ZDF History: Katastrophen der Raumfahrt 45min.
26.2. 9:02 Phoenix Sternstunden: Das Schicksal des Universums 45min.
9:45 Phoenix Sternstunden: Suche nach neuen Sonnensystemen 45min.
10:32 ZDF info Asteroiden auf Erdkurs 40min.
11:15 ZDF info Fremdes Leben im All 45min.
16:25 ZDF info Armageddon – Der Einschlag (1) 45min. 29.2.: 1:20
17:10 ZDF info Armageddon – Der Einschlag (2) 45min. 29.2.: 2:05
21:40 ZDF info Die letzten Tage einer Legende: Juri Gagarin 45min.
27.2. 1:20 ZDF Leschs Kosmos: HAARP: Geheime Wissenschaft – Geheimwissenschaft? 15min. 28.2.: ZDF neo: 2:00
28.2. 23:00 ZDF Abenteuer Forschung: Asyl im Universum 30min.
29.2. 20:15 ZDF kultur Kopf der Woche: Stephen Hawking – Eine kurze Geschichte der Zeit 90min. 1.3.: 2:55, 8:35
22:45 BR-alpha Alpha Centauri: Was ist Cygnus X1?? 15min. 1.3.: 1:45, 10:15
23:25 ZDF kultur Kopf der Woche: Stephen Hawking – Expedition Weltall (1): Die Zeit des Aufbruchs 45min.
1.3. 0:25 ZDF kultur Kopf der Woche: Stephen Hawking – Expedition Weltall (2): Die Zeit der Finsternis 45min. 1.3.: 11:40
2.3. 5:00 BR Alpha Centauri 15min.

Manfred Holl

 

 
MITTEILUNGEN DER REDAKTION
 
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ausführliche Stellenbeschreibung:
www.oculum.de/stellen/stellen.html
 

Für unser Büro in Erlangen suchen wir zur unbefristeten Festanstellung:

Leitung Marketing & PR

Der Oculum-Verlag ist als einziger deutschsprachiger Verlag ausschließlich auf Titel für Astronomie spezialisiert. Neben der zweimonatlich erscheinenden Zeitschrift interstellarum gehören zahlreiche erfolgreiche Ratgeber, Atlanten und Software zum Verlagsprogramm.

Für unser Büro in Erlangen suchen wir zur unbefristeten Festanstellung in Teilzeit eine(n) Leiter(in) Marketing & PR. Sie führen die Marketingabteilung, planen und setzen Marketingmaßnahmen um und unterziehen diese einer Erfolgskontrolle. Sie halten den Kontakt zu den wichtigen Handelspartnern des Verlages, leiten den Anzeigenverkauf und bauen den Kontakt zur Presse/Öffentlichkeit aus.

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