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AKTUELLE EREIGNISSE
 

Wichtige Astronomische Ereignisse vom <% Response.Write BeginnOhneJahr %>–<% Response.Write Ende %>

10.12. 13:47 MEZ Totale Mondfinsternis
10.12. 15:36 MEZ Vollmond
14.12. 22:08 MEZ Mond bedeckt α Cnc 4,m3
18.12. 1:48 MEZ Mond Letztes Viertel
22.12. 6:30 MEZ Winteranfang
23.12. 4:35 MEZ Merkur in größter westlicher Elongation, 21,8°
23.12. 3:18 MEZ Mond bei Merkur, Mond 3° 9' südlich
Zeiten bezogen auf die Mitte des deutschen Sprachraums (Nürnberg)
 
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Übersichtsdiagramm (PDF):
eclipse.gsfc.nasa.gov/LEplot/LEplot2001/LE2011Dec10T.pdf
Live-Bilder:
events.slooh.com
 
 
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Totale Mondfinsternis am 10.12.2011 [interstellarum, Gasparini]

Die zweite totale Mondfinsternis des Jahres 2011 können die Beobachter am 10. Dezember erleben – zumindest theoretisch. Praktisch beginnt die Totalität zu einem Zeitpunkt, zu dem die Sonne etwa 15° über und der Mond entsprechend noch 15° unter dem Horizont steht. Der Mond geht je nach Beobachtungsort erst gegen 16:00 MEZ über dem Nordost-Horizont auf und ist dabei schon wieder teilweise aus dem Kernschatten herausgetreten, denn bereits 15:58 MEZ ist das Ende der Totalität erreicht. Einzig und allein Beobachter im äußersten Nordosten Deutschlands haben zumindest eine theoretische Chance, den komplett verfinsterten Mond in einer Höhe von rund 1° über dem Horizont zu sehen, wenn sie eine freie Horizontsicht und erstklassige Durchsicht an ihrem Beobachtungsort haben. Bis 17:19 MEZ bleibt dann allerdings noch Zeit, um zumindest die partielle Phase zu beobachten. Der Mond steigt dann immerhin rund 5° bis 10° über den Osthorizont.

Sollte diese Finsternis wegen der fehlenden Horizontsicht, des falschen Beobachtungsortes oder des doch unbeständigen Wetters zu dieser Jahreszeit verfehlt werden, so müssen wir uns bis zur nächsten totalen Mondfinsternis noch geraume Zeit gedulden: Erst am 28. September 2015 streift der Erdschatten wieder komplett über den Mond und kann dann auch in Mitteleuropa unter etwas besseren Bedingungen (Totalität vor Monduntergang) beobachtet werden.

Daten zur Mondfinsternis vom 10.12.2011

Ort Mondaufgang (oberer Mondrand mit Refraktion) Ende Totalität 15:57 MEZ: Höhe Mondmitte über Horizont Ende partielle Phase 17:18 MEZ: Höhe über Horizont
Bonn 16:26 MEZ –4,1° 6,0°
Hamburg 15:59 MEZ –0,8° 9,0°
Nürnberg 16:16 MEZ –3,0° 7,8°
Potsdam 15:53 MEZ –0,2° 10,1°
Wien 16:00 MEZ –1,0° 10,5°
Zürich 16:36 MEZ –5,6° 5,4°

André Knöfel

 
 
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Die Bahn des Kometen C/2011 W3 (Lovejoy) in der Nähe des Perihels, aus der Sicht der Erde wie auch des Satelliten SOHO mit seinen Koronographen, der sich nahe der Linie Erde - Sonne in relativer Erdnähe befindet: Der Komet wird hinter der Sonne verschwinden – ob er dann wieder auftaucht und in welchem Zustand, lässt sich nicht vorhersagen. [William Thompson, STEREO Science Center Chief Observer, NASA-GSFC)]

Zum ersten Mal seit 1970 ist ein »sonnenstreifender« Komet der Kreutz-Familie nicht erst Stunden vor dem Perihel von einem Sonnensatelliten, sondern schon Wochen davor vom Erdboden aus entdeckt worden – und dies von einem australischen Amateurastronomen, der sich schon immer für die Kreutz-Kometen interessierte und auch ein Pionier der Kometenentdeckungen mit dem SOHO-Satelliten war. Terry Lovejoy in Australien war bereits am 27. November bei seiner fotografischen Kometensuche mit einem 8"-SCT und Weitwinkelkamera auf den Kometen gestoßen, hatte den diffusen Klecks aber zunächst für einen Reflex in der Optik gehalten und erst später gemerkt, dass es sich wohl um ein echtes Objekt handelte, das sich schnell am Himmel bewegte. Zwei Nächte später konnte er es wiederfinden, was wiederum zwei Nächte darauf auch anderen Beobachtern gelang, die er alarmiert hatte. Zunächst noch als »TLc001« landete der Fund auf der internationalen Webseite für zu bestätigende Entdeckungen und sah schon nach einem Kreutz-Kometen aus: Die Aufregung in der Kometenszene war von Anfang an enorm, erst recht als der Komet am 2. Dezember als C/2011 W3 offiziell wurde – und feststand, dass ein bekannter Amateurastronom der alleinige Entdecker gewesen war.

Die Bahnberechnung für den Kometen Lovejoy – derzeit etwa 10m hell und nur von der Südhemisphäre aus zu sehen – ist bereits recht stabil: Sein Perihel wird C/2011 W3 demnach am 16. Dezember gegen 0:51 MEZ erreichen, in 0,00564AE oder 844040km Abstand vom Sonnenzentrum bzw. 148000km über der Photosphäre. Zumindest für den Satelliten SOHO dürfte ein spannendes Schauspiel garantiert sein, wenn Lovejoy früh am 14. Dezember in das Gesichtsfeld des Koronographen LASCO C3 eintritt. Wie hell der eher kleine Komet dann geworden sein wird, ob er schon vor Erreichen des Perihel zu zerfallen beginnt oder sich aber – heiß und hoch aktiv – danach wieder von der Sonne entfernt und hell wieder am Himmel erscheint, traut sich derzeit niemand vorauszusagen: Eine leicht negative scheinbare Helligkeit kurz vor dem Perihel (und vermutlich unbeobachtbar vom Erdboden aus) erwarten immerhin einige Kometenkenner. Und Optimisten verweisen auf die empirische Tatsache, dass durchweg alle vom Boden aus entdeckten Kreutz-Kometen spektakuläre Himmelserscheinungen wurden, wie zuletzt 1965 der Komet Ikeya-Seki. Gegen ein Überleben und eine Himmelsshow spricht allerdings der visuelle Anblick Lovejoys Anfang Dezember: Ihm fehlt völlig die kompakte helle zentrale Koma-Kondensation, die die großen Kreutz-Kometen im Fernrohr stets auszeichnete.

Daniel Fischer

 
 
Tipp der Redaktion
interstellarum 79, Hauptartikel:
Merkur: Meister der Extreme
www.interstellarum.de/ausgabe.asp?Nummer=79
 
 

Die dritte Morgensichtbarkeit von Merkur im Jahr 2011 kann, gute Horizontsicht vorausgesetzt, bereits ab diesem Wochenende beobachtet werden. Die größte westliche Elongation mit 21,8° erreicht Merkur dann am 23. Dezember. Dabei geht der sonnennächste Planet gut zwei Stunden vor der Sonne auf. Seine Helligkeit erreicht Mitte Dezember 0,m2 und steigert sich auf –0,m4 zum Zeitpunkt der größten Elongation. Durch die Neigung der Ekliptik im Dezember steigt Merkur allerdings nur wenig über den Südost-Horizont.

So kann Merkur am 23. Dezember zum Beginn der bürgerlichen Dämmerung (Sonne 6° unter dem Horizont) in Norddeutschland etwa 8° und in der Schweiz und Österreich etwa 10° über dem Horizont gesichtet werden. Selbst bei klarem Himmel wird so wahrscheinlich ein Fernglas nötig sein, um den innersten Planeten zu erspähen. Knapp 4° unterhalb von Merkur kann man auch versuchen die ganz schmale abnehmende Mondsichel zu erspähen. Sie ist nur noch zu 3% erleuchtet.

André Knöfel

 

Derzeit besteht aller Grund zu Jubelstimmung unter den Kometen jagenden Amateurastronomen. Neben Terry Lovejoy mit der Entdeckung von Komet C/2011 W3 (siehe oben) wurde auch die französische Amateurastronomin Claudine Rinner aus dem elsässischen Ottmarsheim fündig. Der Standort des 20"-f/3-Newtons, mit dem die CCD-Aufnahme der Entdeckung gelang, ist jedoch nicht in Frankreich, sondern in Marokko am 2750m hoch gelegenen MOSS (Morocco Oukaimeden Sky Survey) im Atlas-Gebirge. Dies ist damit der erste Kometenfund in Afrika seit sehr langer Zeit. Der Komet mit einer Helligkeit von 17,m6 zeigt auf der ersten Aufnahme einen kleinen Schweif von 1' Länge. Die Endeckung wurde am 29.11.2011 offiziell von der IAU bestätigt. Nach derzeitiger Kenntnis der Ephemeriden wird der Komet sein Helligkeitsmaximum um Weihnachten mit voraussichtlich 17,m0 erreichen.

Frank Gasparini

 

 

 
MELDUNGEN AUS DER FORSCHUNG
 
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Studie zur Mondionosphäre:
www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0032063311001693
 

Eine Welt förmlich ohne Atmosphäre besitzt dennoch eine Ionosphäre. Seit nunmehr Jahrzehnten schon steht diese Feststellung ohne befriedigende Begründung fast schon im wahrsten Wortsinne im Raum. Die Idee eines atmosphärenlosen Körpers mit gleichzeitiger Ionosphäre ergibt zunächst einmal auch gar keinen Sinn. Und dennoch, der Erdmond verfügt über so eine Schicht, in der sich vornehmlich Ionen und freie Elektronen befinden. Die Ionosphäre der Erde entsteht durch solare Strahlungseinflüsse, sowohl in elektromagnetischer Form, was insbesondere auf Ultraviolett- und Röntgenstrahlung zutrifft, als auch als Teilchenstrahlung, was hauptsächlich Elektronen und Protonen betrifft. Durch ihren Einfluss werden Elektronen im Bereich der Meso- bzw. Thermopause von den dortigen Atomen gelöst. Es entstehen so positive Ionen und freie Elektronen, was zu einem elektrisch leitenden Bereich der Atmosphäre führt. Beim Erdmond indes müssen alternative Umstände die Ausbildung einer beobachtbaren Ionosphäre ermöglichen, denn er verfügt über keine Atmosphäre im klassischen Sinne.

Seine Exosphäre erhält er durch kleinere Mengen Gas, das sich durch radioaktiven Zerfall bildet und aus dem Mondinneren ausgast. Zweite Quelle sind die Atome, die der Sonnenwind von der Oberfläche sprengt. Die Mond-Ionosphäre hingegen verdankt ihre Existenz dem reichlich vorhandenen Regolith. Kleine Regolithpartikel umschwirren ständig in großen Mengen den Mond und sind so unter anderem auch der solaren UV-Strahlung ausgesetzt. Ultraviolettes Licht lädt den Mondstaub zehnmal stärker auf als bislang vermutet worden war. Und, ebenfalls anders als spekuliert, entwickeln »große« Teilchen mit einem Durchmesser von ein bis zwei Mikrometern eine stärkere Ladung als kleine, etwa 0,5µm große Partikel. Darüber hinaus wird der Mondstaub durch die elektromagnetische Strahlung ionisiert. Dieses Zusammenspiel lässt die Ionosphäre des Mondes auch ohne gleichzeitige Anwesenheit eine Atmosphäre entstehen. Inwieweit der abgeschwächte Sonnenwind in einem solaren Minimum weiterhin die Bildung einer Mondionosphäre zulässt, ist unbekannt. Insofern nimmt der Erdmond nach jetzigem Wissen eine Sonderstellung ein. Denn es ist kein weiterer Himmelskörper bekannt, bei dessen Ionosphäre physikalisch verwitterte Lockersedimente einen Großteil der Rolle des Atmosphärengases übernehmen.

Lars-C. Depka

 
 
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Die bisherige Ausbeute des Kepler-Satelliten: Funde von Planetenkandidaten bis Juni 2010, Februar 2011 und Dezember 2011, aufgetragen gegen ihre Gleichgewichtstemperatur (in Kelvin; x-Achse) und ihren Durchmesser (in Erddurchmessern; y-Achse). In grün ist die, unter Berücksichtigung des Treibhauseffekts, neu berechnete habitable Zone markiert, in der nunmehr 48 Kandidaten liegen – manche nur wenig größer als die ebenfalls eingezeichnete Erde. [Batalha]

Seit der letzten Zwischenbilanz im Februar hat sich die Zahl der Kandidaten für extrasolare Planeten, die der NASA-Satellit Kepler gefunden hat und von denen mindestens 90% auch tatsächlich Planeten sein dürften, nahezu verdoppelt: Es sind bereits 2326 Stück, viele davon in Mehrfachsystemen, und der Anteil der kleineren und schwieriger zu findenden hat erwartungsgemäß weiter zugelegt. 207 der Planeten haben ungefähr Erdgröße, 680 zählen zu den im Sonnensystem unbekannten Supererden mit wenigen Erddurchmessern, 1181 ähneln der Größe nach Neptun, 203 dem Jupiter, und 55 sind noch größer. Von den über 2000 Planetenkandidaten liegen 48 in der sogenannten habitablen Zone, in die der Temperatur nach flüssiges Wasser auf der Oberfläche möglich wäre: Das sind weniger als die im Februar genannten 54. Der Grund ist, dass nunmehr ein typischer Treibhauseffekt berücksichtigt wird, der die Oberflächentemperatur bei gegebener Sonneneinstrahlung deutlich nach oben treibt. Als Gleichgewichtstemperatur (die die Planet ohne Atmosphäre annehmen würde) wird nun 185 bis 303 statt zuvor 223 bis 373 Kelvin verlangt: Dadurch sind viele zu sternnahe Planetenkandidaten wieder aus der habitablen Zone herausgerutscht.

Rund zehn »erdähnliche« Planetenkandidaten Keplers mit Durchmessern unter zwei Erden liegen nun aber in der habitablen Zone, zwar noch keine zweite Erde aber doch eine Anzahl interessanter Welten. Und eine weitere Kepler-Welt – mit 2,4 Erddurchmessern den im Sonnensystem beispiellosen Supererden zugehörig – kann sich rühmen, der erste bewohnbare Planet eines sonnenähnlichen Sterns zu sein: Kepler-22b mit 290 Tagen Umlaufszeit um einen G-Stern mit etwas weniger als einer Sonnenleuchtkraft hat eine Gleichgewichtstemperatur von 262K, die nur 7° über den 255K der Erde liegt. Leider ist die Masse dieses Planeten noch unbekannt, da bisher keine Radialgeschwindigkeit gemessen werden konnte (was vielleicht kommenden Sommer nachgeholt wird): Deswegen sind keine Aussagen zu seiner Dichte möglich. Sie muss aber in jedem Fall zwischen der der Erde und derjenigen Neptuns liegen, eine felsige Welt mit sehr viel Wasser würde zum Beispiel passen. Und das Ganze bei rund 22°C Oberflächentemperatur: für die Kepler-Forscher schon fast eine paradiesische Welt, wie auch immer sie aussehen mag. In 600Lj Entfernung entzieht sie sich leider detaillierteren Studien.

Daniel Fischer

 
 
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Aktuelle Veröffentlichung:
www.space.com/13660-solar-activity-cycle-grand-minimum.html
Rätsel des Sonnen-Dynamos:
arxiv.org/abs/1111.5352
Vorboten des Maunder-Minimums:
www.oculum.de/newsletter/astro/100/30/2/132.ae9is.asp#3
 
 
Tipp der Redaktion
Die Sonne – Eine Einführung für Hobby-Astronomen:
von Jürgen Banisch
www.oculum.de/oculum/titel.asp?Nr=37
 
 
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Das große Auf und Ab der Sonnenaktivität seit Einführung des Fernrohres: Noch im selben Jahrhundert begann das letzte große (Maunder-)Minimum, während das 20. Jahrhundert das letzte »Große Maximum« (oder »Grand Maximum«) brachte. [nach Nandy]

Ein führender Sonnenforscher hat kapituliert: Sami Solanki vom MPI für Sonnensystemforschung hat zusammen mit einer Kollegin das Auf und Ab der Sonnenaktivität in den vergangen 11000 Jahren unter die statistische Lupe genommen – und keinerlei eindeutige Zusammenhänge zwischen dem, was gerade war, und dem, was die nächsten Jahrzehnte bringen werden, vorgefunden. (Die lange vorteleskopische Zeit wurde dabei durch kosmogene Isotope in Sedimenten rekonstruiert.) Der Dynamo im Inneren der Sonne, der für den Auf- und Abbau des Magnetfeldes und damit der Sonnenaktivität sorgt, erweist sich als ein so kompliziertes System, das in den langfristigen Schwankungen der maximalen Aktivität kein Muster mit Prognosekraft erscheint. Wohl kommt es immer wieder zu großen Minima – wie zuletzt vor 300 Jahren mit dem jahrzehntelang fast fleckenlosen Maunder-Minimum – und auch großen Maxima: In den vergangenen 70 Jahren (die praktischerweise mit dem Zeitalter der Raumfahrt und damit auch intensiver Sonnenforschung mit allen Mitteln zusammenfielen) waren mehrere Aktivitätsmaxima in Folge höher als der Durchschnitt, mit dem 19. Zyklus in den 1950er Jahren als herausragendem Ereignis.

Das lange, tiefe Minimum der Sonnenaktivität, das dann in den vergangenen Jahren für viel Verwirrung sorgte, fiel einfach nur deshalb auf, weil es das zu Lebzeiten der heutigen Forscher nie gegeben hatte: Im 19. Jahrhundert war dergleichen dagegen normal. Und aus dem offensichtlichen Ende des »Großen Maximums« (das ungewöhnlich lange gewährt hatte) folgt für die nächsten Jahrzehnte … nichts Greifbares! Nur 8% beträgt beim Blick auf die vergangenen 11000 Jahre die Wahrscheinlichkeit, dass es in den nächsten 40 Jahren zu einem neuen »Großen Minimum« kommt, in den nächsten 200 Jahren liegt sie immerhin bei 40% – 50%. Aber andererseits sind jedem zweiten »Großen Maximum« der Vergangenheit ein oder mehrere weitere große Maxima gefolgt, bis es wieder zu einem großen Minimum kam. Auch die Abstände zwischen den großen Minima sind völlig regellos verteilt: Der Median-Wert liegt zwar bei 240 Jahren (und ist nach dem Maunder-Minimum bereits überschritten), aber es kann auch schon mal 1420 Jahre dauern. Solankis Fazit: Die Wahrscheinlichkeit, dass uns in den nächsten 30 Jahren ein neues Maunder-Minimum ereilt, liegt unter 10% – es ist genau so wahrscheinlich, dass als nächstes ein solches großes Minimum oder aber wieder ein »Großes Maximum« kommt.

Daniel Fischer

 

In zwei Galaxien in 321 bzw. 336 Mio. Lichtjahren Entfernung – jeweils die hellsten eines Galaxienhaufens – sitzen jeweils supermassive Schwarze Löcher mit 9,7 Milliarden Sonnenmassen: Sie übertreffen den langjährigen Rekordhalter in Messier 87 mit seinen 6,3 Mrd. Sonnenmassen erheblich. Die enormen Massen (in einem Fall nur eine Untergrenze; es könnten bis zu 27 Mrd. Sonnenmassen sein) folgen jeweils aus der rasanten Sternbewegung in ihrer unmittelbaren Umgebung, die mit Großteleskopen spektroskopisch gemessen wurde: Sie halten sich nicht an etablierte »Gesetze«, die eine gute Korrelation zwischen der Masse des zentralen Schwarzen Lochs und mehreren anderen leicht messbaren Parametern einer Galaxie wie etwa ihrer Leuchtkraft beschreiben und am oberen Ende der Skala offenbar nicht mehr gelten. Die besonders massereichen Schwarzen Löcher in den zentralen Haufengalaxien passen aber zu der Vermutung, dass diese die heute ruhigen Spätstadien der hellsten Quasare im jungen Kosmos sind: Dort werden auch Schwarze Löcher von rund 10 Mrd. Sonnenmassen vermutet, die sich der direkten Messung aber entziehen.

Daniel Fischer

 
 
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Originalarbeit:
arxiv.org/abs/1111.0157
ESO-Mitteilung:
www.eso.org/public/germany/news/eso1147
UCSB-Mitteilung:
www.ia.ucsb.edu/pa/display.aspx?pkey=2605
 

Die Oberfläche des O-Sterns VFTS102 im Tarantelnebel der Großen Magellanschen Wolke bewegt sich am Äquator mit 500km/s, vielleicht sogar bis zu 600km/s: eine solche Geschwindigkeit wurde bei einem riesigen Stern – mit 100000 Sonnenleuchtkräften und 25 Sonnenmassen – noch nie gemessen; noch etwas schneller, und er würde zerrissen. Der Stern wurde vermutlich aus dem Sternentstehungsgebiet 30 Doradus herausgeworfen – und scheint mit einem nahen Röntgenpulsar samt Supernovaüberrest früher ein Binärsystem gebildet zu haben. Sowohl die schnelle Rotation des O-Sterns wie auch seine Relativgeschwindigkeit sprechen für ein Szenario mit erst Massenübertragung von einem noch massereicheren Partner (die den Stern »aufzog«) und der Supernova-Explosion des Begleiters, die das System auseinander riss.

Daniel Fischer

 
 
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Originalarbeit:
arxiv.org/abs/1111.5699
 

Bisher sind nur eine Handvoll Kometen bekannt, die sich mitten im Hauptgürtel zwischen Mars und Jupiter auf Bahnen bewegen, die von den anderen Kleinplaneten nicht zu unterscheiden sind – und doch legen sie sich ein- oder auch mehrfach kometengleiche Staubschweife zu. Klassische Kometenkerne mit freiliegendem Eis könnten im Hauptgürtel nicht lange bestehen – wohl aber Eis aus der Frühzeit des Sonnensystems, das unter einer schützenden Staubschicht Jahrmilliarden überdauern konnte. Bis ein anderer Körper einschlug und einen Krater mit frischem Eis am Boden schuf, das nun in der Sonne sublimiert und Staub mitreißt: Dieses Szenario kann nach neuen detaillierten Modellrechnungen die Funktion aller Hauptgürtelkometen erklären. Im konkreten Fall von P/2005 U1 (Read) wäre z.B. ein 170m großer Krater nötig, um seine Aktivität zu verstehen: Die Impaktrate im Hauptgürtel passt grob zur kleinen Zahl der schon bekannten Fälle. Eine große Zahl von Kleinplaneten mit getarnten Eisvorräten wartet demnach aber noch auf ihre Erweckung.

Daniel Fischer

 

 

 
NACHRICHTEN AUS DER ASTRO-SZENE
 

Termine vom <% Response.Write BeginnOhneJahr %>–<% Response.Write Ende %>

Für den aktuellen Newsletterzeitraum sind uns keine Termine bekannt
 
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Das neue 16"-MF-Dobson ist mit und ohne Optik in verschiedenen Farbvarianten erhältlich.

Das Angebot an Dobson-Teleskopen aus Kleinserienproduktion erlebt derzeit einen bemerkenswerten Aufschwung. Die Entwickler und Anbieter dieser Geräte sind i.d.R. in der ATM-Szene verwurzelt mit entsprechender Erfahrung im Teleskopbau. All diese Geräte zeichnen sich in unterschiedlichem Maß durch typische Merkmale von ATM-Geräten aus (flach bauender Okularauszug, exzentrische Spinne, Laterallagerung des Hauptspiegels) bei meist geringem bis moderatem Gewicht und heben sich damit deutlich von den meisten Großserien-Dobson ab.

Ein neuer Anbieter im genannten Marktsegment ist Michael Fitschen alias MF-Dobson mit einem einzigen Gerät: einem 16"-Dobson-Teleskop. Es handelt sich dabei um eine klassische 8-Stangen-Gittertubus-Konstruktion mit flacher Spiegelbox und oberem Tubus in Doppelring-Bauweise. Als Material kommen vorwiegend Birke-Multiplex-Sperrholz und Aluminium zum Einsatz. Die Fangspiegelspinne ist exzentrisch konstruiert, was für die Stabilität vorteilhaft ist. Der serienmäßig verbaute Hauptspiegel (16" f/4,5) von GSO mit 45mm Randdicke ruht auf einer 6-Punkt-Spiegelzelle. Die Kollimation erfolgt über zwei Justierschrauben, die von der Vorderseite der Spiegelbox zu erreichen sind. Das Aluminiumgestänge wird an Spiegelbox und oberem Tubus mit Schnellspanneinrichtungen fixiert, auch die Höhenräder sind werkzeuglos mit Sterngriffen zu montieren. Zur Komplettausstattung gehören ein HC-2-Okularauszug von KineOptics, ein Rigel-Quickfinder und ein Moonlite-Filterschieber mit Platz für drei 2"-Filter. Das Gesamtgewicht wird mit ca. 30kg angegeben. Der Kunde hat die Möglichkeit, bei der Bestellung einen Farbwunsch anzugeben. Der Preis in dieser Konfiguration beträgt 2549€. Darüber hinaus ist das Gerät in der genannten Ausstattung ohne Optik für 1449€ erhältlich, damit vorhandene Spiegel eingesetzt werden können. Für eigene Zubehöradaptionen ist das Dobson-Teleskop ohne Optik, Okularauszug, Sucher und Filterschieber für 1049€ zu erwerben.

Frank Gasparini

 
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Bresser Montana

Mit »Everest« und »Montana« stellt die Firma Bresser gleich zwei neue Fernglasserien vor. Die Everest-Serie besteht aus vier Dachkant-Modellen in den Größen 8×42, 10×42, 8×28 und 10×28. In allen Gläsern sind phasenvergütete Barium-Kronglas-Prismen (BaK-4) verbaut. Weitere gemeinsame Merkmale sind die Stickstoff-Füllung des Fernglas-Körpers, die das Beschlagen von Innen verhindert. Die Gläser sind laut Hersteller mit der Abdichtung auch druckwasserdicht bis ein Meter Wassertiefe; das Eindringen von Schmutz in das Geräteinnere soll damit verhindert werden. Ein zentraler Fokussiertrieb an der Brücke dient zum Scharfstellen. Hier fallen die äußeren Unterschiede besonders auf: während die kleineren 28er-Modelle eine zentrale Brücke aufweisen, sind die 42er-Gläser mit einer Doppelbrücke versehen. Alle Gläser sind mit verstellbaren »TwistUp«-Augenmuscheln und Stativanschlussgewinde (kleines Fotogewinde) ausgerüstet. Die Preise liegen zwischen 155€ und 498€. Zum Lieferumfang gehören jeweils Bedienungsanleitung, Trageriemen und Tasche.

Die Montana Serie beinhaltet sowohl Porro-Modelle als auch Dachkant-Gläser. Bei den Porro-Gläsern (8×42, 10×42, 7×50 und 10×50) hebt der Hersteller eine neuartige Mehrschichtvergütung sämtlicher Glaskomponenten zur Minimierung störender Reflexe hervor. Der Fokus wird an einem gummiarmierten Rad an der zentralen Brücke eingestellt, das sich auch arretieren lässt. An der Vorderseite der Mittelachse ist außerdem ein Stativgewinde angebracht. Zum Lieferumfang der 269€ bis 298€ teuren Gläser gehört jeweils eine Echtledertasche. Die Gehäuse der Dachkant Pocket-Modelle 8×25 und 10×25 sind aus Aluminium gefertigt, die der größeren 8,5×45- und 10,5×45-Ferngläser aus Magnesium. Gemeinsam ist allen Modellen die Phasenvergütung der Prismen, bei den 45er-Gläsern werden darüber hinaus auch ED-Glaskomponenten im optischen System verbaut. Alle Ferngläser sind mit einstellbaren Augenmuscheln ausgestattet, die größeren Gläser besitzen ebenfalls ein Stativanschlussgewinde. Die Preise liegen zwischen 485€ und 998€, jeweils mit Echtledertasche und Trageriemen.

Frank Gasparini

 
 
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Ohlsens Bild & Methode:
www.pbase.com/rolfolsen/image/139722640/original
Planet von Beta Pic:
www.oculum.de/newsletter/astro/100/10/2/112.cs5nk.asp#7
 

Es war die astronomische Sensation des Jahres 1984 gewesen: Mit den besten damaligen Teleskopen war es zum ersten Mal gelungen, eine Staubscheibe um einen anderen Stern direkt abzubilden, bei Beta Pictoris am Südhimmel, wo wir sie fast genau von der Seite sehen. Jetzt ist es dem Amateur Rolf Wahl Ohlsen mit einem 25cm-Teleskop gelungen, das Kunststück zu wiederholen: nicht mit einer aufwändigen Koronographenblende wie damals, um das Licht des Sterns selbst zu unterdrücken, sondern indem er sehr sorgfältig ein Bild des Sterns Alpha Pictoris subtrahierte. Zwei helle Fortsätze im richtigen Positionswinkel blieben übrig: die erste Amateuraufnahme einer Komponente eines fremden Planetensystems, denn Beta Pictoris besitzt neben dieser Trümmerscheibe (»debris disk«) auch mindestens einen Planeten. Aber um den abzubilden, braucht es dann doch etwas mehr Technik.

Daniel Fischer

 
 
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Plattenarchiv:
plate-archive.hs.uni-hamburg.de/index.php/de
 

Das insgesamt rund 35000 Aufnahmen umfassende Plattenarchiv der Sternwarte Hamburg-Bergedorf ist jetzt zu etwa 10% online abrufbar. Bislang in kühlen Räumen gelagert, wurden Platten in einem aufwändigen Verfahren seit 2010 systematisch eingescannt und am 1.12.2011 – genau 100 Jahre nach der ersten Aufnahme – der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Sie umfassen einen Zeitraum vom 1.12.1911 bis zum Ende des 20. Jahrhunderts (inkl. des Hamburg-Quasar-Survey (HQS) und Hamburg-ESO-Survey (HES) und wurden digitalisiert dem jeweiligen Aufnahmeinstrument der Sternwarte mit Zusatzinformationen zugeordnet. Das Projekt soll sowohl die aktuelle Forschung (Vergleiche mit früheren Aufnahmen) und die Wissenschaftsgeschichte (die Platten decken ein Jahrhundert astronomischer Forschung in Hamburg ab) bereichern als auch die Amateurastronomen ansprechen, die ihre aktuellen Aufnahmen mit historischen Bildern vergleichen können. Auf die Veröffentlichung weiterer historischer Aufnahmen darf man gespannt sein.

Manfred Holl

 
 
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Pressemitteilung:
www.hochschulverband.de/cms1/pressemitteilung+M56276718e55.html
 

Harald Lesch ist den meisten Bundesbürgern als kongenialer Moderator von TV-Sendungen wie Alpha Centauri, Leschs Kosmos oder Abenteuer Forschung bekannt, seit 1995 ist er aber auch Professor für Theoretische Astrophysik am Institut für Astronomie und Astrophysik der Ludwig-Maximilians-Universität München und seit 2002 Lehrbeauftragter Professor für Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie (SJ) in München. Wie es in der Begründung des vom Deutschen Hochschulverband und der ZEIT-Verlags Gerd Bucerius GmbH & Co.KG gestifteten und mit 10000 Euro dotierten Preises heißt, ist »Kollege Lesch ein Sympathieträger und Botschafter für die Wissenschaft und die Faszination, die von ihr ausgeht. Es gelingt ihm mühelos, Brücken zwischen Geistes- und Naturwissenschaften zu schlagen und Einsichten in Zusammenhänge der Welt zu vermitteln.« Er erhält die Auszeichnung für sein vielseitiges TV-Schaffen und wird den Preis am 19. März 2012 in Hannover bei der 4. Gala der deutschen Wissenschaft überreicht bekommen.

Manfred Holl

 
 
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KOMPLETTES ASTRONOMISCHES FERNSEHPROGRAMM:
www.manfredholl.de/tvguide.htm
 

Das Astronomische Fernsehprogramm vom <% Response.Write BeginnOhneJahr %>–<% Response.Write Ende %> (Auswahl)

Datum Uhrzeit Sender Titel der Sendung Dauer Wiederholung
12.12. 1:10 Phoenix Sternstunden – Die Zukunft der Milchstraße 45min.
1:20 ZDF Leschs Kosmos: Der größte Ofen der Welt: ITER 15min. 13.12.: ZDF neo: 1:50
13.12. 9:30 HR Meilensteine der Naturwissenschaft und Technik: Das Weltbild des Nikolaus Kopernikus 15min.
13:45 BR-alpha Die Erde – unser Planet (1): Kontinente auf Wanderschaft 15min. 14.12.: 8:30
14:00 BR-alpha Die Erde – unser Planet (2): Von der Sonne verwöhnt 15min. 14.12.: 8:45
14.12. 0:45 Phoenix Die Sonne 45min.
1:30 Phoenix Der Mond 45min.
2:15 Phoenix Allein im All? 45min.
22:45 BR-alpha Alpha Centauri: Tanzen schwarze Löcher? 15min. 15:12.: 1:45, 8:15
15.12. 4:30 Phoenix Wie der Satellit die Welt veränderte 45min.
19.12. 1:20 ZDF Leschs Kosmos: Der Stern von Bethlehem und die Stabilität der Welt 15min. 20.12.: ZDF neo: 1:45
21.12. 16:20 Phoenix Stonehenge – Sternenkult der Steinzeit 45min.
19:15 Phoenix Jagd nach dem Himmelsfeuer (Polarlichter) 45min. 22.12.: 6:45
20:15 Phoenix Der Raketenmann – Wernher von Braun und der Traum vom Mond 90min. 22.12.: 7:30
21:45 Phoenix Die ersten Raumfahrer 45min. 22.12.: 5:15
22:30 Phoenix APOLLO 13 – Die wahre Geschichte 40min.
22:45 BR-alpha Alpha Centauri: Was war der Äther? 15min. 22:12.: 1:45, 8:15
22.12. 2:00 Phoenix Meilensteine der Naturwissenschaft und Technik: Galileo Galilei – Die Erforschung der Milchstraße 15min. 22.12.: 6:30
4:30 Phoenix Blick in die Sterne – Die Entdeckung des Universums 45min.

Manfred Holl

 

 
MITTEILUNGEN DER REDAKTION
 
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20 Touren über den gesamten Mond zeigen die schönsten Mondformationen für kleine und mittlere Teleskope. Alle sehenswerten Mondregionen sind abgedeckt, gleichzeitig werden auch Geheimtipps und schwierigere Ziele gezeigt, Außerdem wird ausführlich über Ausrüstung, Formationen und Orientierung bei der Mondbeobachtung informiert. Beobachtungsvorbereitung und -techniken sowie Tipps zu Praxis und Dokumentation perfektionieren Ihren Mondspaziergang. Ab 16.12.2011 für nur 24,90€ im Buchhandel!

20 Mondtouren für Hobby-Astronomen

Lambert Spix, Frank Gasparini

224 Seiten, Softcover, 24cm × 17cm, durchgehend farbig

Dezember 2011

ISBN: 978-3-938469-54-5

 

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Seit dem 21.10.2011 ist interstellarum Themenheft »Teleskope & Ferngläser« am Kiosk und in unserem Shop erhältlich.

Unsere Sonderausgabe mit Tests und Marktübersicht ist die bei weitem beliebteste interstellarum-Ausgabe geworden – ein jährliches Hardware-Update, das viele Sternfreunde nicht mehr missen möchten. In diesem Heft finden Sie zwei große Tests und Vorstellungen von 70 Neuheiten auf dem Astro-Markt: Vom Teleskop über Montierungen und Okularen bis zum optischen oder fotografischen Zubehör. Diese von uns für Sie aufbereitete Übersicht ist einmalig in der Szene.

Praxis-Check – das ist unsere Antwort auf Ihre Anregung. In der Leserumfrage zu Beginn des Jahres hatten viele von Ihnen angemahnt, Neuheiten nicht nur nach den Informationen der Händler, sondern aus eigener Anschauung vorzustellen. Alle 70 Neuheiten zu testen, überfordert die Möglichkeiten unserer Redaktion. Aber für 12 besonders interessante Novitäten haben wir Ihre Idee in die Tat umgesetzt: Erfahrene Autoren und Redakteure wie Stefan Seip, Frank Gasparini, Thomas Rattei und Stephan Gröhn haben Kurztests durchgeführt. Diese sind nicht so ausführlich und detailliert, wie Sie das von unseren Produktvergleichen kennen, zeigen aber kurz und knapp, wie sich die Produkte in der Praxis schlagen: So als ob Sie selbst einige Nächte damit beobachten konnten.

Lesen Sie unter anderem:
Große Umfrage Astrofotografie
Praxistest: Canon EOS 1000D und 550D
Zwei Apochromaten für die Astrofotografie im Vergleich: Takahashi FSQ-106ED und Tele Vue NP101is
Fernrohfinder.de: Jetzt mit neuen Funktionen
55 Neuheiten und 12 Praxis-Checks: Teleskope, Montierungen, Ferngläser, Okulare sowie Zubehör
Weihnachtsschnäppchen, Astromarkt, Kleinanzeigen, Händler- und Herstellerverzeichnis

 

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Abonnenten unserer Zeitschrift bekamen in Ausgabe 79 ein besonderes Dankeschön in Posterform beigelegt. Aber auch Nicht-Abonnenten können dieses nun über unseren Zeitschriftenshop bestellen.

Das einzigartige Astro-Poster vermittelt Daten für die astronomische Beobachtung des gesamten Jahres 2012 auf einen Blick im imposanten DIN A1-Format. So können Sie für jeden Tag die Auf- und Untergangszeiten für Sonne, Mond und Planeten ablesen und bekommen die Größenverhältnisse der Planeten zueinander sowie deren Phasen und die des Mondes angezeigt. Komplettiert wird dieses Diagramm durch Dämmerungszeiten, den Wechsel zwischen Mondschein und Deep-Sky-Fenster und die Markierung besonders wichtiger Ereignisse des Jahres 2012. Diese werden durch Texte und Grafiken noch einmal genauer beschrieben.

Für jeden Monat gibt es außerdem eine Ansicht des gesamten Himmels zur besten Beobachtungszeit. Erklärungen zu allen Elementen des Posters lassen eventuelle Unklarheiten gar nicht erst aufkommen.