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Sonne. Helligkeit -26 ,m7, Durchmesser 31' 27,59" (4.7.2016 11:10 MESZ, Sonnenbild: 4.7.2016 8:00 MESZ)
Mond. Helligkeit -0 ,m1, Durchmesser 32' 34,46" (4.7.2016 11:10 MESZ)
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INHALTSVERZEICHNIS Ausgabe 112 vom 11.6.2010
 
AKTUELLE EREIGNISSE
 
NACHRICHTEN AUS DER ASTRO-SZENE
 
MELDUNGEN AUS DER FORSCHUNG
 
MITTEILUNGEN AUS DER REDAKTION
 
 
AKTUELLE EREIGNISSE
 

Wichtige Astronomische Ereignisse vom 11.6.–25.6.2010

12.6. 13:14:39 MESZ Neumond
19.6. 00:23:14 MESZ Ceres in Opposition
19.6. 06:29:34 MESZ Mond Erstes Viertel
20.6. 18:24:00 MESZ Venus bei M 44, Venus 25' nördlich
21.6. 13:28:29 MESZ Sommeranfang
25.6. 20:54:56 MESZ Pluto in Opposition
Zeiten bezogen auf die Mitte des deutschen Sprachraums (Nürnberg)
 

Komet McNaught kann nach Mitternacht im Sternbild Perseus tief am nordöstlichen Horizont aufgefunden werden und ist mittlerweile im Fernglas einfach zu sehen. Am 11. Juni steht er ca. 2° vom Offenen Sternhaufen M 34 entfernt, den er am Tag zuvor passierte. Am 15. und 16. Juni nähert er sich bis auf 1,13AE der Erde. Aktuelle Helligkeitsschätzungen liegen bei 5. bis 6. Größenklasse. Wenn der momentane Trend anhält, wird er Ende Juni eine Helligkeit von 2m–3m erreichen, allerdings stört dann der Mond wieder die Beobachtung und der Horizontabstand wird immer geringer. Da dieser Komet das erste Mal im inneren Sonnensystem beobachtet wird, sind die Helligkeitsprognosen allerdings noch unsicher, unvorhergesehene Ereignisse sind möglich. So wurde z.B. am 26. Mai ein Abriss des Plasmaschweifs beobachtet.

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Die Beobachtung in den kommenden Wochen wird allerdings nicht ganz einfach. Im Norden des deutschen Sprachgebietes endet gegen 2 Uhr bereits die nautische Dämmerung, im Süden steht der Komet dichter am Horizont. Am 21. und 22. Juni kann Kapella (Sternbild Fuhrmann) als Aufsuchhilfe benutzt werden. Am 2. Juli erreicht McNaught sein Perihel in 0,4AE Sonnenentfernung und gelangt danach rasch in südlichere Gefilde und kann nur noch von der Südhemisphäre der Erde aus beobachtet werden.

Hans-Georg Purucker

 
 
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Wesleys Seite zum Impakt:
jupiter.samba.org/jupiter/20100603-203129-impact/index.html
Gos Jupiter-Seite:
jupiter.cstoneind.com
Der Impakt von 2009:
www.oculum.de/newsletter/astro/ 100/10/1/111.te1xl.asp#5
 

Es war 20:31:29 Uhr Weltzeit am 3. Juni, aber schon der Morgen des 4. Juni in Australien und Ostasien: Die beiden führenden Jupiterbeobachter in diesem geographischen Längenbereich, Anthony Wesley in Murrumbateman, nördlich der australischen Hauptstadt Canberra, und Christopher Go auf der Philippinen-Insel Cebu, waren wieder einmal damit beschäftigt, Videosequenzen des Planeten aufzunehmen, um später scharfe Farbbilder daraus zu gewinnen. Während Go die Kamera blind laufen ließ, hatte Wesley ein Auge auf das wabernde Live-Bild seines 37cm-Newtons, der gerade den Rotkanal aufnahm. Und so wurde er es, der wieder als erster auf diesem Planeten etwas von einem Einschlag auf dem Jupiter mitbekam: Im Juli 2009 war ihm, vor allen anderen, ein markanter dunkler Fleck aufgefallen, der nur durch den Sturz eines Kleinkörpers in die Jupiterwolken zu erklären gewesen war, diesmal sah er den Impakt ganz direkt, als hellen Lichtpunkt im – momentan weiterhin verschwundenen – Südäquatorband, der etwa zwei Sekunden lang aufglühte. Kein Phänomen Jupiters selbst ist bekannt, das solch eine Lichterscheinung hervorrufen konnte – aber was war mit einem Artefakt der Technik oder etwas anderem irgendwo zwischen Teleskop und Planet? Wesley schlug augenblicklich Alarm, und ihm hört man natürlich zu: Go überprüfte sofort seine eigene Aufzeichnung – und da war genau zur selben Zeit (als er mit seinem C11 gerade im Blauen aufgenommen hatte) am selben Ort derselbe Blitz! Angesichts des Abstands zwischen Australien und den Philippinen musste er sich auf dem Jupiter selbst abgespielt haben.

Hochgradig prozessierte Darstellung des Impakts vom 3. Juni 2010 aus dem australischen Video: Der farbige Jupiter und der Blitz wurden separat verarbeitet und wieder zusammen gefügt. [Anthony Wesley]

Der Einschlag hatte sich bereits weit jenseits des Zentralmeridians ereignet, und Wesley konnte die Stelle noch etwas verfolgen, bevor sie hinter dem Horizont verschwand: Keine weiteren Blitze, aber auch keine dunkle Wolke waren zu entdecken. Seither ist der Ort – 16° Süd, 343° im Rotationssystem II – jeden Tag rund um die Welt intensiv beobachtet worden: Auch die besten Amateuraufnahmen zeigen hier absolut nichts Ungewöhnliches, und von mehreren Großteleskopen, die darauf gerichtet waren, das Hubble Space Telescope inklusive, hat man zumindest nichts Positives vernommen. Noch gibt es auch keine Vermutungen zur Größe oder Natur des eingeschlagenen Objekts: Vermutlich war es aber deutlich kleiner als der mutmaßliche Asteroid von 2009 und die größeren Kometentrümmer von 1994, so dass es nur zu einer Explosion in der oberen Atmosphäre kam und keine Jupitergase in größerer Tiefe chemischen Reaktionen ausgesetzt waren. Genau diese sind es aber, die zu dem – im Sichtbaren – dunkelbraunen Belag führen, der sich nach größeren Einschlägen rasch auf der Hochatmosphäre niederlässt. Interessanterweise haben 1994 die kleineren Bruchstücke des Kometen Shoemaker-Levy 9 kaum bleibende Spuren hinterlassen: eine offensichtliche Parallele zum Impakt von 2010. Wenig bekannt ist, dass es am 26. Juli 1983 schon einmal auf dem Jupiter geblitzt zu haben scheint: Damals wurden – mit einer Röhren-Videokamera, die keine heißen Pixel oder Blitzer durch Kosmische Strahlung kennt – der Jupiter und seine Monde gefilmt, und der Mond Io war eine Integration lang doppelt so hell wie sonst erschienen. Ein Impaktblitz auf der Planetenrückseite, der ihn anstrahlte, wurde zehn Jahre später als wahrscheinlichste Erklärung publiziert. Diese Notiz in Nature hatte – mangels unabhängiger Bestätigung – kaum jemand ernst genommen. Bis zum 3. Juni 2010 ...

Daniel Fischer

 
 
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BAV:
www.bav-astro.de
AAVSO:
www.aavso.org
Eigene Aufsuchkarte erstellen:
www.aavso.org/observing/charts/ vsp
 
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R Draconis ist ein ziemlich gewöhnlicher Mirastern: die Helligkeit schwankt zwischen 6 ,m7 und 13 ,m2 mit einer durchschnittlichen Periode von 245,6 Tagen (ca. 8 Monate). Normalerweise braucht der Stern etwas mehr als 3 Monate für den Helligkeitsanstieg vom Minimum zum Maximum und knapp 5 Monate für den Abstieg. Im Mittel wird der Stern im Maximum 7 ,m6 hell und im Minimum 12 ,m4 schwach – ein Unterschied um den Faktor 100 in der visuellen Helligkeit! Um den 22.6. erreicht R Dra sein Maximum und ist dann in einem Fernglas beobachtbar. Durch die Lage am nördlichen Sternhimmel bei 16h 32,7min +66° 45' ist R Dra das ganze Jahr über sichtbar. Ein Fernrohr mit 15cm Durchmesser erlaubt bequeme Helligkeitsschätzungen über den gesamten Lichtwechsel des Sterns, auch bei aufgehelltem Himmel am Stadtrand.

R Dra ist wie alle Mirasterne ein Roter Riese und vom Spektraltyp M6e (e bedeutet, dass Emissionslinien im Spektrum erkennbar sind). Mirasterne sind entwickelte Objekte ähnlich unserer Sonne nahe dem Ende ihres Sternlebens. Die letzten Phasen ihres Leuchtens sind durch Massenverlust und rasche Weiterentwicklung gekennzeichnet. Langzeitlichtkurven helfen beim Verständnis der im Stern ablaufenden Entwicklungsprozesse. Die Genauigkeit der visuellen Helligkeitsschätzungen (etwa 0 ,m1) ist für viele Zwecke ausreichend. Ein Ergebnis: die Periode von R Dra hat sich in den letzten 100 Jahren nicht geändert. Beobachtungen nehmen BAV und AAVSO gerne entgegen.

Wolfgang Vollmann

 
 
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Detaillierter Bericht:
www.starkenburg-sternwarte.de/ asteroiden/besondere/ 2010KO10flyby.htm
 

Das war eine besondere Herausforderung für die Amateurastronomie: Nur einen Tag nach seiner Entdeckung sollte der Kleinplanet 2010 KO10 in 165000km Entfernung an der Erde vorbei eilen, mit einer enormen Winkelgeschwindigkeit des 14m schwachen Lichtpunkts am Himmel von bis zu 9" pro Sekunde. Die geometrischen Bedingungen für Deutschland und auch das Wetter in der Nacht zum 24. Mai waren indes so günstig, dass sich einige Sternfreunde auf das Wagnis einließen – und die Kleinplaneten-Experten der Starkenburg-Sternwarte in Heppenheim waren erfolgreich: Zahlreiche Bilder und Positionsmessungen mit einem 45cm-Teleskop gelangen.

Daniel Fischer

 
 
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Statement des JPL:
neo.jpl.nasa.gov/news/ news168.html
Analyse der Bahn:
transientsky.wordpress.com/2010/ 05/27/2010-kq-is-probably-not-an-asteroid
Beobachtungen des Las Cumbres Observatoriums (LCOGT):
lcogt.net/en/blog/egomez/man-made-object-spotted-ftn
 

Zwar hat er mit 2010 KQ eine ordentliche vorläufige Kleinplanetennummer, doch der am 16. Mai von der Catalina Sky Survey in Arizona entdeckte Körper ist aller Wahrscheinlichkeit nach kein himmlischer: Seine Bahn ist der der Erde viel zu ähnlich und damit schon in kurzer Zeit instabil, und Spektren passen zu keinem bekannten Asteroidentyp. Vielmehr dürfte es sich bei dem wenige Meter großen Objekt um die Oberstufe einer Rakete handeln, die um das Jahr 1975 einen Satelliten auf einen sehr hohen Erdorbit brachte oder Richtung Mond oder in den interplanetaren Raum schickte. Die besten Kandidaten sind der sowjetische Mondlander Luna 23 und die deutsche Sonnenforschungssonde Helios 1: Weitere Astrometrie von 2010 KQ wird vielleicht noch eine eindeutige Identifikation erlauben.

Daniel Fischer

 
 
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Bericht der BAA:
britastro.org/blog/?p=52
 

Zuletzt waren im Jahr 2007 mit 2007 OR10 and 2007 UK126 zwei große Objekte im Kuiper-Gürtel jenseits der Neptun-Bahn gefunden worden, aber da gibt es noch einiges zu entdecken: Am 21. und 23. Mai stießen Beobachter an der chilenischen Sternwarte Las Campanas nahe des Oppositionspunktes auf einen immerhin 20m hellen Himmelskörper, der sich kaum bewegte und damit weit entfernt sein musste. Erst eine weitere Beobachtung am 5. Juni erlaubte eine Bahnbestimmung und die Feststellung, dass 2010 KZ39 rund 45AE von der Erde entfernt war. Seine Helligkeit entspricht damit ein Durchmesser von rund 700km, mit einer Unsicherheit von einigen 100km.

Daniel Fischer

 

 

 
MELDUNGEN AUS DER FORSCHUNG
 
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ESO-Presemitteilung:
www.eso.org/public/news/ eso1024
Ein Transit 1981?
de.arxiv.org/abs/0903.1101
Die ursprüngliche Entdeckung:
www.oculum.de/newsletter/astro/ 000/70/3/73.mn8zd.htm#6
 
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Der erste direkte Blick auf die Bahn eines Exoplaneten wird mit dieser Montage aus echten Aufnahmen visualisiert: Dargestellt sind der Planet von Beta Pictoris 2003 (links) und 2009, wie ihn NACO am Very Large Telescope sah, den Stern (abgedeckt aber markiert durch einen Punkt) und die staubige Scheibe um ihn (ein älteres Bild), die der Planet verbiegt. [ESO/A.-M. Lagrange]

Und schon wieder ein Meilenstein bei der Erforschung von Planeten fremder Sterne: Vor zwei Jahren war die Sichtung eines Lichtpünktchens dicht neben Beta Pictoris aus dem Jahre 2003 publiziert worden – und 2009 ist eben dieses Objekt auf der anderen Seite des Sterns wieder gefunden worden. Alles passt zusammen: Es handelt sich tatsächlich um einen Planeten, der gemäß seines infraroten Glühens und Modellrechnungen 9±3 Jupitermassen hat, eine Kreisbahn mit einem mittleren Abstand vom Stern von 8 – 13AE und eine Umlaufperiode von 17 bis 35 Jahren. Die Existenz solch eines massereichen Planeten bei einem nur 8 bis 20 Mio. Jahre alten Stern zeigt, wie schnell deren Bildung ablaufen kann. Verschiedene Szenarien dafür – Akkretion um einen festen Kern oder Instabilität der zirkumstellaren Scheibe – kann man allerdings nicht unterscheiden. Der Planet hat jedenfalls die richtige Lage und Masse, um zumindest die wichtigste bekannte Verbiegung der Staubscheibe zu erklären, die Stern und Planet umgibt – und aufgrund derer schon lange ein Planet postuliert worden war.

Sein erster Nachweis war zwar schon 2003 mit der IR-Kamera nebst Adaptiver Optik NAOS-CONICA alias NACO am Very Large Telescope gelungen, aber noch hätte es sich bei dem Objekt dicht neben Beta Pictoris auch um einen Hintergrundstern handeln können. Auf Bildern vom Januar und Februar 2009 war der Lichtpunkt jedoch verschwunden, schon mal ein gutes Zeichen, und dann im Oktober bis Dezember 2009 wieder da, nunmehr auf der anderen Seite des Sterns (siehe Abb.). Die nur wenigen Positionen bzw. Nicht-Sichtungen sind der Grund für die noch etwas ungenauen Angaben zur Bahn. Doch möglicherweise gibt es sogar noch einen früheren Nachweis des Planeten, bereits aus dem Jahre 1981: Damals hatte die Helligkeit von Beta Pictoris stark geschwankt, was auf einen Durchgang eines Planeten vor seinem Scheibchen zurück zu führen sein könnte. Der nun direkt nachgewiesene Planet könnte im Prinzip für solch einen Durchgang verantwortlich gewesen sein, zwar nur bei ganz speziellen Bahnelementen, die aber mit den NACO-Positionen verträglich wären.

Daniel Fischer

 
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Homepage in den USA:
www.sofia.usra.edu
Homepage beim DLR:
www.dlr.de/desktopdefault.aspx/ tabid-4220
Das deutsche SOFIA-Institut:
www.dsi.uni-stuttgart.de
 

Wie schon kurz gemeldet, hat in der Nacht zum 26. Mai der erste Flug des Stratosphären-Observatoriums für Infrarotastronomie (SOFIA) der NASA mit dem deutschen 2,5m-Teleskop und der Testkamera FORCAST der Cornell University an Bord stattgefunden: »First Light« nach zwei Jahrzehnten Vorbereitung und Kosten, die im Laufe der Zeit von 250 auf über 900 Mio. $ angeschwollen waren, zzgl. noch 80 Mio. € für den deutschen Anteil. Es war eben doch nicht so einfach, in einen ausrangierten Jumbojet aus der Zivilluftfahrt seitlich ein großes Loch zu schneiden, ein nicht gerade kleines Teleskop hinein zu stellen und Infrarotastronomie oberhalb von 99% des irdischen Wasserdampfs zu betreiben. Doch Simulationen, Windtunnelexperimente und jahrelange vorsichtige Flugtests – die noch mehrere Jahre weiter gehen werden – haben es nun möglich gemacht: Präzision der Teleskopausrichtung wie Bildstabilität entsprachen während des First-Light-Fluges in bis zu 11km Höhe den Vorgaben oder übertrafen sie sogar. Dass die Luftströmung an der großen Tür vorbei trotz 800km/h kaum Turbulenzen mit sich bringt, hatten bereits frühere Testflüge gezeigt, insbesondere einer am 30. April: Damals war zwar der Spiegel noch eingepackt gewesen, aber zwei Nachführteleskope hatten β Leo, β Ori und den Saturn im Blick gehalten. Ab Oktober dürften nun die ersten längeren wissenschaftlichen Einsätze der Kamera FORCAST folgen, und bald sollte auch das erste der beiden deutschen SOFIA-Instrumente zum Einsatz kommen: GREAT aus Bonn. Insgesamt sind acht weitere Instrumente schon in Vorbereitung.

Noch lange muss sich die Forschung aber SOFIA mit weiteren Flugtests teilen, während ihr Anteil am Zeitbudget kontinuierlich steigen wird: Erst 2014 wird die fliegende Sternwarte ganz der Astronomie gehören, mit bis zu 160 Flügen, die je 100000$ bis 150000$ kosten und 6 bis 8 Stunden dauern, für rund 800 Stunden Beobachtungen pro Jahr. Und das voraussichtlich zwei Jahrzehnte lang, während immer wieder neue Instrumente dazu kommen. Schon FORCAST ergänzt mit einem Spektralbereich von 5µm–40µm das für langwelligeres Infrarot zuständige Weltraumteleskop Herschel. Seine Aufnahme des Planeten Jupiter zeigt z.B. schön, wie die Wolken des Nordäquatorbandes (unten) relativ transparent sind, so dass der Blick auf das warme Innere des Planeten fällt. Dort, wo das SEB verschwand, ist dies hingegen nicht mehr der Fall: Das passt zu der Vermutung, dass sich eine Schicht Zirren über dem Band gebildet hat, die nun den infraroten wie sichtbaren Blick gleichermaßen versperren. Neben Jupiter hat SOFIA bei gegen Ende des First-Light-Fluges auch noch die Galaxie M 82 beobachten und durch den Staub, der hier den Blick im Sichtbaren versperrt, direkt ins »Herz« der Sternentstehung blicken können. »SOFIA vereinigt die Effektivität von satellitengestützten Teleskopen mit der vergleichsweise leichten Wartung von erdgebundenen Sternwarten«, freut sich der Projektleiter beim DLR: »SOFIA ist vergleichbar einem Weltraumobservatorium, das jeden Morgen nach Hause kommt.« Doch die Begeisterung ist nicht ungetrübt, vor allem wegen mehrjähriger Verzögerungen des Projekts: Eine Gruppe aus Garching z.B. wird sich gleich nach der Ablieferung ihres Instruments FIFI-LS zurückziehen, weil sie mit Herschel mehr anfangen kann.

Daniel Fischer

 
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Texas-State-Pressemitteilung:
www.txstate.edu/news/news_ releases/news_archive/2010/ 06/YearOfMeteors060110.html
 
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Auch im Gemälde »The Meteor of 1860« von Frederic Church ist das seltene Himmelsspektakel einer »Meteor-Prozession« vom 20. Juli 1860 festgehalten, das damals in den USA gewaltiges Aufsehen erregt hatte, seitdem aber völlig in Vergessenheit geriet. [Texas State University; mit freundlicher Genehmigung Judith Filenbaum Hernstadt]

Zeitungen und Zeitschriften berichteten ausführlich, Maler und Dichter wurden inspiriert, und wohl kein einzelner Meteor ist derart ausführlich dokumentiert worden – und doch ist ein himmlisches Spektakel über dem Osten der USA, das vor 150 Jahren am 20. Juli 1860 weithin beobachtet worden war, seither wieder völlig in Vergessenheit geraten. Erst als sich ein Physikprofessor der Texas State University kürzlich fragte, was der Poet Walt Whitman in seinem astronomiereichen Gedicht »Year of Meteors (1859-60)« wohl mit einer »strange huge meteor procession« gemeint haben könnte, wurden die damaligen Vorgänge Schritt für Schritt wieder sichtbar.

Unter einer »Meteor-Prozession« ist demnach ein bisher nur 1783, 1860 und 1913 dokumentiertes Phänomen zu verstehen, bei dem ein Meteoroid die Erdatmosphäre nur streift und dann wieder in den Weltraum verschwindet – aber während seines atmosphärisch-leuchtenden Fluges in mehrere Fragmente zerbricht, die dann hintereinander auf derselben Bahn über den Himmel ziehen. Erdstreifende Meteore sind überdies besonders langsam, so dass diese »Prozession« bis zu einer halben Minute dauern kann anstatt der üblichen paar Sekunden: Das macht sie zu einem atemberaubenden Erlebnis. Wie der schon öfters in solcher »Astro-Forensik« tätige Donald Olson und Mitarbeiter bald heraus fanden, war die von Whitman beschriebene Meteor-Prozession auch vom bekannten Landschaftsmaler Frederic Church festgehalten worden, der sie wohl – wie Whitman – aus dem Staat New York heraus selbst gesehen hatte. Weitere ähnliche Darstellungen sind auch in damaligen Zeitungen zu finden, die auch hunderte von Augenzeugenberichten abdruckten. Pünktlich zum 150. Jahrestag des »größten Meteors aller Zeiten«, wie damals der Scientific American geschwärmt hatte, kann nun daran erinnert werden.

Daniel Fischer

 
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Berkeley-Pressemitteilung:
www.berkeley.edu/news/media/ releases/2010/05/24_sungrazing_ comet.shtml
 

Kometen mit extrem geringer Periheldistanz, die in die Sonne stürzen und nie wieder auftauchen, sind schon viele beobachtet worden, aber immer konnten sie nur bis an die große Koronografenblende von Satellitenteleskopen heran verfolgt werden. Anders bei einem dem Untergang geweihten Kometen, den am 12. März die beiden STEREO-Satelliten und auch SOHO verfolgt hatten: Seine dreidimensionale Bahn war dadurch so gut bekannt, dass er auch mit einem Sonnenteleskop auf dem Mauna Loa dicht über dem Sonnenrand wieder gefunden werden konnte – als er bereits die innere Korona erreicht hatte und gerade in die Chromosphäre der Sonne eindrang. Offenbar enthielt dieser Komet mehr schwere Elemente als andere, so dass er erst bei einer Temperatur von 100000K endgültig verdampfte.

Daniel Fischer

 
 
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STScI Release:
hubblesite.org/newscenter/archive/ releases/2010/17/full
 

Und zwar buchstäblich: Die gemeinsame Auswertung von Messungen der Radialgeschwindigkeit und leichter Bewegungen des Sterns in der Himmelsebene – dank ultragenauer Astrometrie mit den Fine Guidance Sensors des Hubble Space Telescope – hat jetzt gezeigt, dass zwei der drei (oder vier) Planeten des Sterns Bahnebenen haben, die um 30°–35° gegeneinander geneigt sind. Vermutlich entstand diese Konfiguration, als ein weiterer Planet aus dem System gekickt wurde, und auch sie ist beinahe instabil. Im Rahmen der Analyse hat sich weiterhin ergeben, dass die relativen Massen der Planeten bisher falsch eingeschätzt wurden: Insbesondere ist einer von ihnen mit 14 Jupitermassen vermutlich ein Brauner Zwerg mit ein wenig Kernfusion, wie man zwischen zwei richtigen Planeten mit 1 bzw. 10 Jupitermassen nicht vermuten sollte. Und wieder stellt sich die Frage, wie »normal« unser eigenes, weitgehend auf eine Ebene beschränktes, Planetensystem eigentlich ist ...

Daniel Fischer

 
 
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Originalarbeit:
arxiv.org/abs/1005.4050
 

Die Umlaufperioden von Exoplaneten um ihre Sterne werden in der Regel durch Serien von Messungen der Radialgeschwindigkeit des Sterns etabliert, die jeweils auf Daten einer einzelnen Sternwarte basieren: Dadurch sind die Messpunkte ungleichmäßig in der Zeit verteilt und werden von einem Tages-Rhythmus dominiert. Eine Analyse zeigt nun, das dies bedenklich leicht zu sogenannten Aliasing-Effekten führen und falsche Bahnperioden vorgaukeln kann: Zum Beispiel stellt sich nun heraus, dass der Planet von HD 156668 eine Periode von 1,3 statt 4,6 Tagen und eine (Minimal-)Masse von 3 Erdmassen hat. Und 55 Cnc e hat eine Minimalmasse, die dem 8-fachen der Erde entspricht und eine Periode von gerade einmal 17,7 (statt 68) Stunden – das kürzeste »Jahr« aller bekannten Exoplaneten.

Daniel Fischer

 

 
NACHRICHTEN AUS DER ASTRO-SZENE
 

Termine vom 11.6.–25.6.2010

18.–20.6. 5. Sächsisches Sommernachtsteleskoptreffen (STT), Jugendherberge Strehla Sternwarte Riesa e.V., Stefan Schwager, 0173/8076841, SternwarteRiesa@web.de, www.sternenfreunde-riesa.de/jahresplan10.php
 
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Informationen zu Film und Aufführungen:
dasauge3d.wordpress.com
 

Am Samstag, dem 19. Juni, gibt es um 17:00 Uhr in zahlreichen Städten Deutschlands und Österreichs gleichzeitig die seltene Gelegenheit, einen außergewöhnlichen Dokumentarfilm zu betrachten: Es ist der erste in Deutschland produzierte überhaupt, der mit 3D-Technik gedreht wurde, und der erste weltweit, bei dem bodengebundene Astronomie ganz im Mittelpunkt steht. »Das Auge 3D« von Nikolai Vialkowitsch vermittelt Blicke auf das Very Large Telescope der Europäischen Südsternwarte, die Menschen, die damit zu tun haben, und die extreme Wüstenlandschaft der Atacama mit einer überwätigenden Eindringlichkeit, ohne dabei jedoch mit 3D-Effekten zu protzen oder sich dem hysterischen Stil »moderner« TV-Wissenschaftsdokus hinzugeben.

Im Gegenteil: Mit einer bedächtigen Erzähltechnik, die dem Zuschauer Zeit lässt, in die moderate Tiefe der scharfen Bilder einzutauchen, werden die Protagonisten – Mensch wie Technik – vorgestellt und geradezu ein Gefühl des Dabeiseins vermittelt. Und dank der vollen Kino-Auflösung wird auch der Astronomie-Kenner noch manch unbekanntes Detail an den berühmten Teleskopen (inklusive der Hilfstelekope und des gewaltigen VLT-Interferometers im Untergrund) entdecken. Eigentlich wollte Vialkowitsch, der das kühne Filmprojekt 2009 im Rahmen des Internationalen Jahres der Astronomie realisieren konnte, einem Astronomen bei der konkreten Arbeit hautnah über die Schulter schauen, doch angesichts des – auch monetären – Werts jeder Minute Beobachtungszeit war das nicht möglich. Stattdessen begleitet die Kamera einen ESO-Astronomen bei einem Standort-Test für das European Extremely Large Telescope auf einen Nachbarberg des Cerro Paranal, bis auf einen wackligen Messturm hinauf. Und auch die Nacht über der Atacama kommt nicht zu kurz: Prächtige Zeitraffersequenzen des Sternenhimmels über der mondbeschienenen Steinwüste runden das überaus gelungene 45-Minuten-Werk ab, das trotz des aktuellen 3D-Booms noch viel zu selten den Weg in die Kinos findet. Die »Massenaufführung« am 19. Juni sollte sich daher kein Astronomie-Fan entgehen lassen.

Daniel Fischer

 
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Bildergalerie zur ATT:
gallery.astrotreff.eu/ATT2010
 

Nun ist sie wieder vorbei, die jährliche Astromesse in der Ruhr-Metropole und obwohl deutlich schlechter besucht als in den vergangenen Jahren, war sie wieder DER Anziehungspunkt für viele Sternfreundinnen und Sternfreunde, die sich über ihr Hobby, neue Anschaffungen, neue Teleskopentwicklungen und vieles mehr informieren wollten. Dabei waren alle Händler vertreten, die in der Szene Rang und Namen haben und es wäre unmöglich, hier alle aufzuführen. Selbstredend war natürlich auch der Oculum-Verlag mit einem eigenen Stand vertreten.
 

Für viele der angereisten Astro-Begeisterten stand aber nicht nur der Kauf von Ausrüstungen oder Zubehör im Vordergrund, sondern vielmehr die Kommunikation mit anderen Sternfreunden, aber auch mit Händlern. Die geringere Besucherzahl bot nämlich ausreichend Gelegenheit, sich intensiv beraten zu lassen. Überdies waren in den Nebengängen wieder diverse Astrovereine vertreten, die auf ihre Arbeit aufmerksam machten. Nicht zu vergessen, die vor der Gesamtschule Bockmühle aufgebauten Sonnenfernrohre, mit denen man an diesem Tag die Sonne im H-alpha-Licht beobachten und die verschiedenen Filter und ihre Qualität begutachten konnte.
 

Und dann waren da noch die auf der ATT üblichen Fachvorträge und die diesjährige SONNE-Tagung, die in einem Nebenraum stattfand, sich überwiegend der Anfängerbetreuung widmete und über den Tag verteilt immerhin 40 verschiedene Leute anlockte. So bot die ATT wieder einmal ein buntes Spektrum an Möglichkeiten zwischen Kauf, Beratung und Treffen mit alten Bekannten.

 
 

Manfred Holl

 

 
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Swarovski-Pressemitteilung:
www.swarovskioptik.at/de/presse mitteilungen/el-42-swarovision
interstellarum-Fernglas-Umfrage:
www.interstellarum.de/ umfrage.asp
 
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Verspricht Fernglasbeobachtung in allerhöchster Qualität, das Swarovision EL 8,5×42 [Foto: ICS]

Schon seit Oktober 2009 von Swarovski angekündigt, ist es jetzt im Handel verfügbar: Das neue Swarovision EL 42, das in zwei Versionen mit 8,5-fach und 10-fach-Vergrößerung erhältlich ist. Rein äußerlich ist vom Vorgängermodell der ergonomische Durchgriff zwischen den Optikgehäusen übernommen, jedoch sind die Tuben etwas schlanker geworden. Innerlich wartet das Glas mit zahlreichen Neuerungen auf. Durch den Einsatz von Bildebnungslinsen vor den Okularen soll ein nahezu ebenes Bild ohne störende Verzeichnungen erzeugt werden, das selbst feinste Strukturen und kleinste Details bis in den Randbereich gestochen scharf auflöst. In Kombination mit fluoridhaltigen HD-Sondergläsern in den Objektiven werden laut Hersteller Farbsäume nochmals reduziert und eine kontrastreiche Abbildung mit präzisen Konturen garantiert.

Die weiter entwickelte Vergütungstechnologie soll zudem für eine neutrale Farbwiedergabe bei herausragender Bildhelligkeit sorgen. Die SWAROCLEAN Beschichtung der Objektiv- und Okularlinsen erleichtert die Reinigung der optischen Oberflächen, da Schmutz weniger anhaftet (Lotusblüten-Effekt). Die Mechanik erlaubt eine Nahfokussierung von 1,5m, so dass das Glas auch zur Insektenbeobachtung im Nahbereich eingesetzt werden kann. Der Augenabstand der Okulare beträgt 20mm, so dass laut Hersteller auch Brillenträger das Gesichtsfeld voll einsehen können. Die Fehlsichtigkeitskorrektur beträgt bis zu sechs Dioptrien (EL 8,5×42) bzw. acht Dioptrien (EL 10×42), unterschiedliche Sehstärken zwischen den Augen können mit ±5 Dioptrien korrigiert werden. Das gummierte Magnesium-Gehäuse macht das Fernglas ca. 800g leicht und robust für den rauen Einsatz, dem auch Nässe nichts anhaben kann, da es bis 4m Wassertiefe wasserdicht ist. Im Lieferumfang enthalten sind eine wasserabweisende Funktionstasche, ein verstellbarer Lifttrageriemen, Schutzkappen für Okulare und Objektive, sowie ein Snap-Shot-Adapter, mit dem digitale Kompaktkameras angeschlossen werden können. Bei allen genannten Superlativen sind die Preise entsprechend: die Gläser werden im Handel zwischen ca. 2000€ und 2200€ angeboten.

Frank Gasparini

 
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Hersteller des Concenter MK II-Justierokulars:
www.spheretec.de
 

Das Concenter ist ein Justierokular, das zur Kollimation von Newton-Teleskopen verwendet wird, und durch seine leichte Handhabung und die Sicherheit der Justierergebnisse besticht (siehe interstellarum 54). Die Firma Spheretec stellt nun die Weiterentwicklung des Okulars vor, das Concenter MK II. Laut Hersteller wurde dessen Fokuslage verbessert und eine Möglichkeit geschaffen die innere Kreisscheibe zu beleuchten ohne in den Tubus greifen zu müssen. Ein seitlicher Lichteinlass am Gehäuse erlaubt den Einsatz von kleinen LED-Lampen, mit denen die Kreisscheibe mittig angestrahlt wird. Damit werden die konzentrischen Ringe auf der Scheibe auch bei Dunkelheit sichtbar und die Justage laut Hersteller erheblich erleichtert. Der Preis beträgt 59€.

Frank Gasparini

 
 
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Pressemitteilung der Leibniz-Gesellschaft:
www.idw-online.de/pages/de/news372711
 

Wissenschaftler der renommierten Leibniz-Gesellschaft, die aus so unterschiedlichen Fachrichtungen wie Natur-, Sozial- und Ingenieurswissenschaften kommen, wollen zusammen mit Kollegen der FU Berlin und des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung die Auswirkungen der Lichtverschmutzung auf Mensch, Tier und Umwelt erforschen. Dabei sollen sowohl die negativen Folgen aufgrund zunehmender Beleuchtung in der Nacht, als auch soziale Aspekte wie das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung wissenschaftlich untersucht und Lösungsansätze für diese Problematik erarbeitet werden. Gefördert wird das Projekt durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) durch die Bereitstellung von Fördergeldern in Höhe von 3 Mio. Euro.

Manfred Holl

 
 
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KOMPLETTES ASTRONOMISCHES FERNSEHPROGRAMM:
www.manfredholl.de/tvguide.htm
 

Das Astronomische Fernsehprogramm vom 11.6.–25.6.2010 (Auswahl)

Datum Uhrzeit Sender Titel der Sendung Dauer Wiederholung
14.6. 01:55 MESZ ZDF Leschs Kosmos: Der springende Planet 15min 17.6. ZDFneo, 23:45
15.6. 19:00 MESZ BR-alpha Alpha Centauri: Wie kann man mit Lichtgeschwindigkeit reisen? 15min 16.6. 9:30
16.6. 22:45 MESZ BR-alpha Alpha Centauri: Wie misst man Entfernungen im All? (2) 15min 17.6. 1:45, 8:15
23:45 MESZ HR Mission Columbus Europas Labor im All 45min
17.6. 00:45 MESZ Phoenix Faszination Universum, mehrere Sendungen 390min 25.6. 00:45
21.6. 01:25 MESZ ZDF Leschs Kosmos: Die Botschaft im Schatten 15min 24.6. ZDFneo, 23:45
22.6. 19:00 MESZ BR-alpha Alpha Centauri: Was ist die Planck-Welt? 15min
23.6. 03:00 MESZ Phoenix Geheimnisvolles Polarlicht 45min
22:45 MESZ BR-alpha Alpha Centauri: Gibt es einen 10. Planeten? 15min 24.6. 1:45, 8:15

Manfred Holl

 

 
MITTEILUNGEN DER REDAKTION
 
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Leser-Ergebnisse:
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Die Objekte der Saison in interstellarum laden Sie herzlich ein, sich mit eigenen Beobachtungen an diesem größten Beobachtungsprojekt in deutscher Sprache zu beteiligen! Der Kugelsternhaufen M 4 im Skorpion und der Planetarische Nebel NGC 6369 im Schlangenträger sind die Ziele für Juni und Juli.

Fotos und Zeichnungen bzw. wörtliche Beschreibungen – ganz gleich ob Experten-Ergebnisse oder Anfänger-Resultate – können direkt auf den interstellarum-Server geladen werden. Alle eingehenden Ergebnisse werden in der Online-Präsentation auf interstellarum.de gezeigt. Eine Auswahl schafft es zusätzlich in das Juni-Heft des kommenden Jahres.

Machen Sie mit – wir freuen uns über jeden neuen Teilnehmer!

 
 
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Kaufhausteleskop-Portal:
www.teleskop-1x1.de
Buch zur Webseite:
www.oculum.de/oculum/titel.asp?Nr=47
 

Kaufhaus-, Billig- oder China-Teleskope: Egal wie man sie nennt, die preiswerten Geräte aus Fernost sind die meistverkauften astronomischen Instrumente. Jedoch verzweifeln viele Einsteiger regelmäßig an den mechanischen Unzulänglichkeiten von Tchibo-Newton und Lidl-Refraktor.

Die neue Einsteiger-Plattform teleskop-1×1 stellt alle gängigen Modelle mit Stärken und Schwächen vor, erklärt einsteigergerecht die Benutzung, und führt mit realistischer Erwartungshaltung zu den ersten astronomischen Zielen.

Parallel zur Internetseite ist im Handel ein Buch erhältlich, das alle Inhalte der Webseite plus Zusatzmaterial enthält – für günstige 9,90 Euro, die sich jeder Einsteiger leisten kann.