Ausgabe 77
23. Januar 2009
Aktuelle Ereignisse
Wichtige Astronomische Ereignisse vom 23.1. — 6.2.2009
24.1. 06:44:17 MEZ Jupiter in Konjunktion
24.1. 21:00:00 MEZ θ2 Ori B (BM Ori) im Minimum
26.1. 08:55:21 MEZ Neumond
26.1. 08:58:38 MEZ Ringförmige Sonnenfinsternis (in Mitteleuropa unbeobachtbar)
30.1. 09:36:00 MEZ Mond passiert Venus 1° 37' nördlich
2.2. 06:19:48 MEZ Saturnmond Mimas verfinstert Tethys
3.2. 00:13:11 MEZ Mond Erstes Viertel
6.2. 20:45:22 MEZ Mond bedeckt ε Gem 3,2m
Zeiten bezogen auf die Mitte des deutschen Sprachraums (Nürnberg).

Komet Lulin jetzt am Morgenhimmel

Nachdem sich der Mond vom Morgenhimmel zurückgezogen hat, beginnt jetzt die erste wirklich gute Beobachtungsphase für den interessantesten Kometen der nächsten Monate: C/2007 N3 (Lulin) wurde im Juli 2007 in Kooperation zwischen Astronomen aus China und Taiwan als sternförmiges Objekt 19. Größe entdeckt. Bis zum Herbst 2008 hatte der Komet bereits eine Helligkeit von etwa 10,0m erreicht, im November stand er dann in Konjunktion mit der Sonne. Zu Weihnachten wurde Lulin wieder sichtbar und durchlief am 10. Januar 2009 sein Perihel in 1,21AE Entfernung. Am 24. Februar erreicht er in nur 0,41AE Abstand (61 Mio km) seine Erdnähe und könnte eine maximale Helligkeit von rund 4,0m und einen Komadurchmesser von etwa 30' erreichen. Die beste Zeit des Kometen kommt ab Mitte Februar, wenn er auf seinem Weg entlang der Ekliptik mit hoher Winkelgeschwindigkeit durch die Sternbilder Jungfrau, Löwe und Krebs laufen wird. Dabei ergeben sich reizvolle Begegnungen mit Spika, Saturn und Regulus, während Lulin ideal am Nachthimmel zu beobachten sein wird. Noch bewegt sich C/2007 N3 relativ langsam durch das Sternbild Waage, geradewegs auf den Doppelstern α Lib zu, an dem er am 6. Februar nördlich vorbeiziehen wird. Der Sonnenabstand beträgt rund 66°, nimmt aber kontinuierlich zu. Die Helligkeit liegt bei 7,0m — sie wird stetig ansteigen und könnte bis zum Monatsende schon unter 6,5m liegen. Die beste Beobachtungszeit ist derzeit zwischen 4 und 6 Uhr MEZ vor Beginn der Morgendämmerung, sobald der Schweifstern ausreichend hoch über den Südost-Horizont gestiegen ist. Ein Fernglas oder ein kleines Teleskop reichen für eine erfolgreiche Beobachtung dabei ohne weiteres aus.

Mit einer Neigung von 178,4° ist die Bahn des Kometen kaum gegen die Erdbahn geneigt — das bringt mehrere interessante Besonderheiten mit sich: Zum einen bewegt sich der Komet rückläufig fast genau entlang der Ekliptik und kann dabei Planeten oder dem Mond begegnen. So gibt es ein Treffen mit Saturn am 23. Februar und eine enge Begegnung mit dem Mond am 7. März. Zum anderen ermöglicht die geringe Neigung zur Erdbahn das Sichtbarwerden eines Gegenschweifes. Durch den seitlichen Blick auf die Kometenbahn kann man somit Staub, den der Komet auf seiner Bahn hinter sich lässt, als schmales Band scheinbar vor dem Kometen sehen. Auf aktuellen Aufnahmen zeigt Lulin auch schon zwei gegenüberliegende Schweife: Der Gasschweif weist wie üblich von der Sonne weg, während der Staubschweif in diesem Fall zur Sonne hin zeigt. Durch die besondere Bahngeometrie wird dieser Gegenschweif in den nächsten Wochen sogar noch ausgeprägter werden. Der Gasschweif wird sich hingegen verkürzen und bis zur Opposition am 26. Februar hinter dem Kometen verschwinden.

Burkhard Leitner

Aufsuchkarten und Bilder: www.kometarium.com
Aktuelle Beobachtungen und Bilder: kometen.fg-vds.de
Spaceweather Fotogalerie: www.spaceweather.com/comets/gallery_lulin.htm
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Feuerkugel über der Ostsee

Am 17.1.2009 kurz nach 20 Uhr nahmen Beobachter rund um die westliche Ostsee und Norddeutschland sogar hinter Wolken ein zweimaliges Aufblitzen (erst ein sehr helles und kurz danach ein zweites, schwächeres) wahr. Viele deuteten dies als ein Wetterphänomen wie bei einem Wintergewitter und wussten zunächst nicht, dass sie Zeuge des spektakulärsten Meteoritenniederganges der letzten Jahre in Mitteleuropa wurden. Beobachter aus den Niederlanden, der Rheinebene, Norddeutschland, Polen und vor allem Dänemark und Schweden, die deutlich bessere Sichtbedingungen hatten, berichteten von einer hellen, von blau bis rosa reichenden farbigen Leuchterscheinung, die schnell über den Himmel zog. Andere wiederum sahen grün-gelbliche Leuchtspuren. Nicht wenige Beobachter berichteten in deutschsprachigen Astronomie- und Wetterforen auch von akustischen Begleiterscheinungen, wie Donnergrollen oder einem Überschallknall.

Die von Anton Norup Sörensen aus verschiedenen Sichtungen des Meteors erstellte Karte macht deutlich, wie problematisch sich eine Suche nach den Meteoriten wird: Ein einheitliches Muster ist nicht zu erkennen und mehrere Streufelder sind möglich und auch, dass der oder die Steine in die Ostsee gefallen sind. [Anton Norup Sörensen]

Das Vorkommnis blieb zunächst rätselhaft. Erst das Video einer Überwachungskamera aus dem südlichen Schweden brachte Licht ins Dunkel. Die von Roger Svensson und seinem Bruder Marcus Wilborgsson privat betriebene Kamera hatte das Ereignis im Garten ihres Bauernhofes in Svensköp, einige Kilometer südlich von Linderöd zwischen Hörby und Kristianstad in Südschweden aufgezeichnet. Schon kurz nach dem Einspielen des Videos im schwedischen Web wurde klar, was hier passiert ist: Ein Meteorit von bei Redaktionsschluss noch unbekannter Art und Größe war in Blickrichtung Westnordwest niedergegangen. Auch das vielfach zitierte zweimalige Aufleuchten ist auf dem Video zu sehen. Im Gegensatz zu den meisten Sichtungen war jedoch hier die zweite das hellere. Daher ist nicht ganz klar, was es wirklich zeigt. Die gefilmten Leuchterscheinungen könnten sowohl vom Meteor verursacht worden sein, oder auch Reflexionen der Wolkendecke darstellen. Auch ist noch unklar, was da eigentlich vom Himmel gefallen ist: Eine mögliche Fragmentierung des Objekts (auch nach dem Aufleuchten!) könnte auf einen der sehr häufig vorkommenden Steinmeteorite hindeuten. Ebenfalls ist unklar, wo der oder die Steine auf den Boden oder ins Meer gelangt sind. Eine interessante Karte der Leuchtspuren (s. Abb.) hat Anton Norup Sorensen von den dänischen Meteorbeobachtern aus verschiedenen Meldungen einzelner Foren, vor allem aus Dänemark, erstellt. Wie er gegenüber dem interstellarum-Newsletter jedoch ausführte, handelt es sich keineswegs um eine genaue Analyse aller Sichtungen, sondern um eine Zusammenfassung der Augenzeugenberichte, die allesamt sehr widersprüchlich sind. So ergab eine Analyse anderer Sichtungen einen deutlich nördlicheren Bahnverlauf als bisher angenommen. Beide machen sie eines deutlich: Die Suche nach dem Streufeld wird nicht einfach sein und es ist keineswegs ausgeschlossen, dass der Meteorit einfach in die Ostsee gefallen ist, obwohl derzeit einiges auf die dänische Insel Lolland als Treffergebiet hindeutet. Aber auch die Insel Fehmarn, die Hohwachter Bucht und die Gegend um Bad Doberan sind derzeit noch im Rennen.

Manfred Holl

Das Video vom Meteorfall: sydsvenskan.se/webbtv/article406633/Trolig-meteor-los-upp-himlen.html?context=webbtv
Seite der dänischen Feuerkugelzentrale: www.ildkugle.dk
Bahnverlauf laut Spaceweather.com: www.spaceweather.com/glossary/fireballreports_17jan09.htm
Berichte aus verschiedenen Ländern: lunarmeteoritehunters.blogspot.com/2009/01/fireball-over-holland-and-sweden.html
Pressemitteilung des DLR: www.dlr.de/desktopdefault.aspx/tabid-11/129_read-15388

Trapezsterne im Minimum am 24. und 25. Januar

Zwei der vier Trapezsterne sind Bedeckungsveränderliche. Ihre Helligkeit sinkt im Minimum um 0,6m (B) bzw. 1,1m (A). [Stefan Binnewies]

Der Mehrfachstern bzw. Sternhaufen Trapez im Orionnebel (θ1 Ori) ist eines der meistbeobachteten Gebiete des Himmels. Zwei Sterne des Trapez-Systems sind bedeckungsveränderlich und zeigen im Fernrohr deutlichen Lichtwechsel: θ1 Ori A = V1016 Ori und θ1 Ori B = BM Ori. θ1 Ori B (BM Ori) ist der nördlichste und schwächste der vier hellen Trapezsterne. Er leuchtet normalerweise 8,0m hell. Alle 6,47 Tage wird der Stern um 0,6m schwächer. Das Lichtminimum dauert insgesamt 18 Stunden, währenddessen ist der Stern etwa sechs Stunden praktisch konstant im kleinsten Licht zu sehen. Am 24. Januar 2009 ist wieder ein gut sichtbares Minimum von BM Ori zu sehen: um 22:41 MEZ ist die Mitte erreicht — der Stern ist aber die ganze Nacht schwächer als normal zu sehen. Falls es bewölkt ist: weitere Minimumstermine sind der 6. Februar 21:16 sowie der 19. Februar um 19:52 MEZ. Die hellere Komponente des Doppelsternsystems BM Ori ist ein heißer B-Hauptreihenstern mit 6 Sonnenmassen — einer der Leuchtkraftriesen, die den Orionnebel mit ihrer kurzwelligen Strahlung zum Leuchten anregen. Ältere Untersuchungen zur Natur des verfinsternden Begleitsterns passten zu einem jungen A- oder F-Stern auf dem Weg zur Hauptreihe. Eine neue Arbeit über das Spektrum des Systems während des Hauptminimums zeigte den Begleiter vom Spektraltyp G, ähnlich unserer Sonne. θ1 Ori A (V1016 Ori) erreicht am 25. Januar um 14:56 MEZ ebenfalls eines seiner nur alle 65,43 Tage stattfindenen Hauptminima mit 7,8m. Da es aber nur 20 Stunden dauert, ist von Europa aus nur der Helligkeitsanstieg am Abend des 25. bis zur Normalhelligkeit von 6,7m zu beobachten.

Wolfgang Vollmann

Veränderliche im Orion-Nebel: www.bela1996.de/astronomy/orion-vars.html
Minimumstermine von BM Ori: www.as.up.krakow.pl/ephem/
Spektrum von BM Ori: cdsads.u-strasbg.fr/abs/2000AstL...26..390V
Mehr zu Theta-1 Ori: www.astro.uiuc.edu/~kaler/sow/theta1ori.html

Thetys verfinstert Mimas am 2. Februar

Die Kantenstellung der Saturnringe bietet nur wenige Möglichkeiten, gegenseitige Erscheinungen der Saturnmonde zu beobachten. Zu den wenigen von Mitteleuropa aus sichtbaren Ereignissen gehört ein Ereignis in den Morgenstunden des 2.2., wenn der Schatten des Mondes Mimas den Mond Tethys trifft. Da Mimas deutlich kleiner als Tethys ist, kommt es nicht zu einer vollständigen Verfinsterung — der Schatten wandert über das winzige Mondscheibchen und führt zu einem Helligkeitsabfall von ca. 0,3m. Das Ereignis beginnt um 6:19,8 MEZ und endet 6:25,6 MEZ. Während der Helligkeitsabfall schon mit kleineren Teleskopen verfolgbar ist, wird die Wanderung des Schattens nur mit sehr großen Geräten bei exzellentem Seeing zu sehen sein. Ronald Stoyan

Meldungen aus der Forschung

Methan auf dem Mars: alte Daten, bessere Analyse, keine Antworten

Eine »Analyse der Marsatmosphäre« hatte die NASA in einer Presseeinladung für den 15. Januar angekündigt, »die Leben oder geologische Aktivität möglich erscheinen lässt« — doch die Aufregung unter Fachjournalisten hielt sich in Grenzen: Die Liste der Sprecher machte klar, dass es wieder einmal um Spuren des Gases Methan in der Marsatmosphäre gehen würde, wie sie bereits seit fünf Jahren von drei unabhängigen Arbeitsgruppen in unterschiedlich überzeugender Weise präsentiert werden. Und genau so lange wird bereits darüber diskutiert, was die Quelle dieses flüchtigen Gases — so es denn vorhanden ist — sein mag: ein geologischer Prozess unter der Marsoberfläche, entweder irdischen verwandt oder exotisch? Oder war das Methan vielmehr das Werk von Bodenbakterien, in der Vergangenheit oder gar Gegenwart? Auch diesmal würde diese Frage so unbeantwortet bleiben wie zuvor, das wurde schon zu Beginn der Pressekonferenz deutlich — und auch in der zeitgleich verbreiteten wissenschaftlichen Arbeit tauchen Spekulationen über primitives Marsleben nur am Rande auf. Neu waren nicht einmal die Daten selbst: Es waren diejenigen aus dem Mars-Nordsommer 2003, die Michael Mumma und Mitarbeiter bereits 2004 vorgelegt hatten, diesmal ergänzt durch weitere Messungen von 2006 aus einer kühleren Jahreszeit. Doch die Analyse der spektralen Absorptionsspektren im nahen Infraroten mit zwei Teleskopen auf Hawaii war nun erstmals so weit fortgeschritten, dass sich die ausgedünnten Methandämpfe nicht nur klarer denn je abzeichneten, sondern auch räumlich eingrenzen ließen. Das war mit Messungen eines Instruments auf dem Marsorbiter Marsexpress nicht möglich gewesen, das seinerzeit — fast zeitgleich — die generelle Anwesenheit von Methan gezeigt hatte. Denn trotz des millionenfach größeren Abstandes gewinnen große Teleskope auf der Erde — die IRTF und Keck 2 — mit ihren aufwändigen Spektrometern gegenüber kleinerem Gerät im Orbit, das viel länger »belichten« muss und deswegen nicht scharf »sehen« kann.

Die Methan-Konzentration in der Marsatmosphäre zu einem Zeitpunkt im Nordsommer. Viel ist es nicht: Die Farbskala zeigt Teile pro Milliarde an. [NASA]

Die neuen teleskopischen Methankarten weisen zwar auf bevorzugte Regionen des Mars hin, die aufhorchen lassen, weil sie oft auch Spuren von Wasser in ferner Vergangenheit aufweisen, aber bestimmte Punkte, wo das Methan ausströmt (mit global gerade einmal einem Kilogramm pro Sekunde), kann man nicht ausmachen. Es ist noch nicht einmal klar, ob das Gas aus eng begrenzten Öffnungen stammt oder großflächig aus dem Boden austritt. Einzig aktiver Vulkanismus kann als sein Ursprung ausgeschlossen werden, denn dann würde auch Schwefeldioxid frei — und das sieht man nicht. Es bleiben eine Reihe geologischer Prozesse im Boden ebenso übrig wie Ausdünstungen von Bakterien, doch entscheiden lässt sich das mit heutiger Methodik absolut nicht. Mumma forderte auf der Pressekonferenz — ohne dass die anwesenden NASA-Manager darauf eingingen — eine neue Generation von Marsorbitern, um viel genauere Quellenkarten zu erstellen als sie selbst die besten irdischen Teleskope mit Adaptiver Optik zustande bringen. Erst dann mache es Sinn, gezielt bei solch einer Quelle zu landen. Ob es Sinn machen würde, den gerade um zwei Jahre auf 2011 verschobenen nächsten NASA-Marsrover MSL zumindest in die Nähe einer vielversprechenden Region zu schicken, wird immerhin diskutiert. Wenn die biologische Erklärung zutreffen sollte, wäre es immer noch ein Riesenproblem, einen konkreten Nachweis zu führen: Die Methanmengen in der Atmosphäre sind so gering, dass bereits ein hauchdünner Bakterienfilm in Klüften in großer Tiefe zu ihrer Erklärung ausreichen würde. So dürfte sich die Forschung noch lange auf die Überwachung der Methanschwaden in der Atmosphäre beschränken, die auch noch weitere Rätsel aufgeben. Der Vergleich der Messungen von 2003 und 2006 offenbarte nämlich eine starke Abnahme der Gaskonzentration in der Marsatmosphäre, die Abbau durch Sonneneinstrahlung alleine unmöglich erklären kann: Komplizierte chemische Prozesse, vermutlich beschleunigt durch Oberflächeneffekte auf aufgewirbelten Staubteilchen, müssen herangezogen werden — ganz egal, wie das Methan überhaupt in die Atmosphäre gelangt ist.

Daniel Fischer

Die Veröffentlichung: images.spaceref.com/news/2009/Mumma_et_al_Methane_Mars_wSOM_accepted2.pdf
Kritik an der NASA-PR und den Medien: blogs.discovery.com/space_disco/2009/01/mars-methane.html
Analyse des Medienechos: ksjtracker.mit.edu/?p=8369

Erster »heißer Neptun« durch Transit entdeckt

Die Rekorde bei den Entdeckungen von Exoplaneten purzeln weiter: Jetzt ist dem ungarisch-amerikanischen Suchprogramm HAT, bei dem tausende von Sternen auf Durchgänge von Planeten vor ihren Scheiben überwacht werden, mit HAT-P-11b ein Transitplanet von Neptun-Format ins Netz gegangen. Sowohl in Masse wie Durchmesser ist er nur etwas größer als der Gasplanet unseres Sonnensystems, mit 26 ±3 Erdmassen (Neptun: 18) und 4,7 ±2 Erddurchmessern (3,8). HAT-P-11b ist damit der kleinste dank Transits direkt vermessene Planet, und auch der Helligkeitsabfall von HAT-P-11 während seiner Transits ist mit 0,004 Größenklassen der geringste, der je sicher nachgewiesen werden konnte. Ein Umlauf um den Stern dauert 4,9 Tage, weshalb die HAT-Teleskope rasch eine Anzahl Durchgänge beobachten und in der Summe eine klare Lichtkurve produzieren konnten. Von diesem Planeten und seinem Stern wird man in Zukunft noch viel hören: Er liegt nämlich zufälligerweise in jenem Himmelsausschnitt, den der NASA-Satellit Kepler — Start derzeit für den 5. März geplant — permanent anschauen wird, um extrem genaue Lichtkurven aller Sterne im Feld zu gewinnen.

Photometrie des Sterns HAT-P-11 im z-Band: Die durchgezogene Kurve ist die Lichtkurve, aus dem sich die physikalischen Eigenschaften des Planeten ergeben. [Bakos et al.]

Das Ziel ist der Transit-Nachweis noch kleinerer und masseärmerer Planeten als sie selbst das derzeit beste Fotometer im Weltraum, der Satellit CoRoT, sehen würde. Während der langen Messreihe werden aber auch die Eigenschaften von HAT-P-11 und -11b mit beispielloser Genauigkeit bestimmt werden. Mindestens 3,5 Jahre soll der Satellit arbeiten: Dabei würden gut 250 Transits dieses Planeten erfasst, mit einer Minute Zeitauflösung und 0,0001 Größenklassen Genauigkeit! Ein anderer Super-Neptun mit Transits ist schon länger bekannt: GJ 436b wurde »klassisch« durch den Radialgeschwindigkeitseffekt auf seinen Stern entdeckt, und die Durchgänge fielen erst später auf. Dieser Planet ähnelt HAT-P-11b in vielen Eigenschaften: Modelle dieser Exoplaneten zwischen den Jupiter-verwandten Gasriesen und den Super-Erden lassen sich nun an zwei Exemplaren testen.

Daniel Fischer

Die Entdeckungs-Meldung: arxiv.org/abs/0901.0282
Presseveröffentlichung des CfA: www.cfa.harvard.edu/press/2009/pr200905.html
Die Kepler-Mission: kepler.nasa.gov

Sonneberger Fotoplatten entschlüsseln Novae

Nicht gerade nach moderner Astrophysik sieht die Sammlung historischer Fotoplatten der Sternwarte Sonneberg in Thüringen aus — aber dieses Archiv bietet zusammen mit demjenigen der Harvard-Universität die einmalige Chance, das Verhalten eruptiver Sterne viele Jahrzehnte in die Vergangenheit zurück zu verfolgen. [Ashley Pagnotta]

Die Arbeit war mühsam und hatte so gar nichts vom Glanz moderner astronomischer Instrumente auf spektakulären Sternwarten — aber am Ende dürfte dank der ausgiebigen Sichtung tausender historischer Fotoplatten in den USA und in Deutschland bis 1890 zurück der Beweis geglückt sein, dass Wiederkehrende Novae die Vorgänger jener Sternpaare sind, die grell aufleuchtend als Supernovae des Typs Ia untergehen. So manche Nova ist in Wirklichkeit eine der wiederkehrenden Art — und die Entdeckungseffizienz aller heutigen Nova-Suchprogramme lässt immer noch zu wünschen übrig. Die Supernovae des Typs Ia stehen wegen ihres Nutzens als extrem helle »Standardkerzen« im Mittelpunkt kosmologischer Entfernungsmessungen: Da erscheint es ratsam, alles Erdenkliche über den — keineswegs schon im Detail verstandenen — Mechanismus ihrer Explosionen zu lernen, aber auch jene Sternsysteme in Erfahrung zu bringen, die eines Tages dieses Schicksal erleiden. Die Wiederkehrenden oder Rekurrierenden Novae waren schon lange der führende Kandidat, hat man es doch dabei mit einem Weißen Zwerg zu tun, auf den von einem Begleiter ein Materiestrom fließt: Immer wieder kommt es zu thermonuklearen Explosionen auf der Oberfläche des Sterns, wenn sich genug Gas angesammelt hat. Die Durchmusterung von zwei astronomischen Plattensammlungen in den USA und einer ähnlich großen an der Sternwarte im thüringischen Sonneberg hat nun — zusammen mit gesammelten visuellen Beobachtungen vor allem von Amateurastronomen — die Hypothese erhärtet. Zum einen lässt sich nun hochrechnen, dass es tatsächlich genug Rekurrierende Novae in der Milchstraße gibt, etwa 10000 nämlich, um die (bei anderen Galaxien) beobachtete Rate der Typ-Ia-Supernovae zu erklären: Dieser finale Fall tritt ein, wenn sich so viel Materie auf dem Weißen Zwerg angesammelt hat, dass er nicht mehr stabil ist. Und die Analyse des Verhaltens mehrerer Rekurrierender Novae im Lauf von Jahrzehnten zeigt, dass sie bei ihren »kleinen« Explosionen weniger Materie in den Weltraum verlieren als zuvor auf sie geströmt war: Das erkennt man daran, dass die Umlaufperiode von Weißem Zwerg und Begleiter nach der Explosion unverändert ist. Die Sterne werden also tatsächlich langsam immer schwerer — und das Supernova-Schicksal ist der natürliche Endpunkt.

Daniel Fischer

Pressepaket zu dieser Arbeit: www.phys.lsu.edu/recurrentnova

Exoplaneten-Licht vom Erdboden aus

Wieder ein kleiner aber wichtiger Meilenstein in der Exoplaneten-Forschung: Bei zwei verschiedenen "heißen Jupiters" ist es mit unterschiedlichen Teleskopen gelungen, ihre thermische Emission nachzuweisen - und zwar nicht mit Weltraumteleskopen bei langen Wellen, die man bisher für diese Aufgabe benötigte, sondern im z'-Band bei 900nm mit VLT und Magellan bzw. im K-Band bei 2,2µm mit dem William Herschel Telescope. Gemessen wird jeweils der Rückgang der Gesamtstrahlung, wenn der Planet - OGLE-TR-56b bzw. TrES-3b - hinter seinem Stern verschwindet; die Differenz ist sein Beitrag. Der entscheidende Vorteil der Beobachtungen bei kürzeren Wellenlängen: Zwischen 1 und 3 µm locken besonders viele aufschlussreiche Spektrallinien. Daniel Fischer

OGLE-TR-56b: arxiv.org/abs/0901.1876
TrES-3b: arxiv.org/abs/0901.1878
Nachrichten aus der Astro-Szene

Das Jahr der Astronomie ist eröffnet

Bei der Auftaktveranstaltung in Berlin standen die meisten einmal gemeinsam auf der Bühne: die Ehrenamtlichen aus dem ganzen Bundesgebiet, die — ohne nennenswerte öffentliche Förderung — das IYA in Deutschland auf den Weg gebracht haben; mit Mikrofon der deutsche Koordinator Michael Geffert. [R. Arlt]

Die ersten Starparties zum IYA 2009 mit teilweise mehreren hundert Besuchern hat es schon gegeben, vor allem in klimamäßig begünstigten Ländern wie Indien, und derzeit jagt eine Auftaktveranstaltung die nächste. In Kiel und Jena war das Echo schon in der ersten Woche des Jahres groß, zum internationalen »Kick-Off« in Paris kamen rund 800 und zur deutschen Auftaktveranstaltung am 20. Januar in Berlin etwa 400 Gäste — darunter statt einem deutschen Astronauten überraschend sogar derer zwei. Das Internationale Jahr der Astronomie ist zu Jahresanfang ein erstaunlich großes Medienthema geworden, mit eher abstrakten Beiträgen zum 400-Jährigen Geburtstag des Teleskops in Radio, TV und den großen Zeitungen, aber auch sehr viel spezifischer Berichterstattung in den Lokalblättern. Das hat seinen Grund: Bereits jetzt enthält die zentrale Datenbank für Veranstaltungen auf der deutschen Homepage rund tausend Einträge, und fast stündlich kommen noch neue hinzu. Bundesweit dürfte es das Jahr hindurch zehntausende Ereignisse geben, die in der einen oder anderen Weise mit dem Astronomiejahr zusammenhängen, das erwartungsgemäß sehr dezentral funktioniert. Zwei schon jetzt umfangreiche »virtuelle« Seiten des IYA haben derweil zum 1. Januar einen pünktlichen Start hingelegt, das »Cosmic Diary«, bei dem 50 Astronomen in mehreren Sprachen — auch Deutsch — aus ihrem Alltag berichten, und die »365 Days of Astronomy«, ein täglicher Podcast in Englisch. Wir berichten weiter über interessante Veranstaltungen im gedruckten Heft und an dieser Stelle.

Daniel Fischer

IYA-Nachrichten aus aller Welt: www.phys.lsu.edu/recurrentnova
Der deutsche Terminkalender: www.astronomie2009.de/terminkalender/month
Das Cosmic Diary: www.cosmicdiary.org
365 Days of Astronomy: www.365daysofastronomy.org

Pentax stellt Produktion von Teleskopen ein

Wie durch Jürgen Thomaier, Distributor für Astroartikel der Pentax Europe GmbH, zu erfahren ist, hat Pentax beschlossen, ein Werk in Japan zu schließen und die Produktion nach Vietnam zu verlagern. Davon betroffen ist auch der Geschäftsbereich Astronomie. Aufgrund der firmeninternen Geheimhaltungspolitik werden Gründe und Details, die zu diesem Entschluss geführt haben, nicht öffentlich darlegt. Als Folge dieses Beschlusses ist die Produktion der größeren Teleskope, sowie des speziellen Zubehörs zwischenzeitlich bereits eingestellt worden. Davon betroffen sind alle Pentax Modelle (SDP- und SD-Serie, 100 SDUF II) mit Ausnahme des 75SDHF, der wenigstens kurz- bis mittelfristig weitergefertigt werden soll. Weiter in der Produktion verbleiben auch die Okulare der XW- und XF-Serie, die XO-Okulare hingegen werden nicht weiter hergestellt.

Nach Aussage von Herrn Thomaier wird eine Lizenzfertigung der schon eingestellten Artikel bei deutschen Herstellern angestrebt, was auch dazu genutzt werden soll, Produktaktualisierungen in der Mechanik umzusetzen, auf die Pentax in der Vergangenheit trotz jahrelanger diesbezüglicher Anfragen und Verbesserungsvorschläge nicht eingegangen sei. Obwohl entsprechende Kontakte zu leistungsfähigen Firmen bereits bestehen, ist jedoch ein nahtloser Übergang in eine Lizenzfertigung nicht zu erwarten. Um die Zeit bis zur Auslieferung von Lizenzbauten bestmöglich zu überbrücken, wurde von Herrn Thomaier nahezu der gesamte Lagerbestand aus Japan sichergestellt.

Frank Gasparini

Mitteilung von Jürgen Thomaier: www.telescopes-by-pentax-gmbh.com/einleitung.htm

Ritchey-Chrétien Teleskope von GSO

Das Ritchey-Chrétien-Teleskop ist eine Modifikation des Cassegrain und geht auf einen Entwurf des Franzosen Chrétien zurück, der mit dem Amerikaner Ritchey im Jahr 1923 das erste Gerät dieses Typs gebaut hat. RC-Systeme sind für ihre gute Abbildungsleistung, speziell für die Farbreinheit und Komafreiheit, bei gleichzeitig großen Gesichtsfeldern bekannt. Allerdings ist der Fertigungs- und Prüfaufwand für die beiden hyperbolischen Spiegel hoch, so dass RC-Systeme aufgrund der damit verbundenen Kosten im Amateurbereich bisher wenig anzutreffen sind. Um dieses Teleskopsystem auch dem Amateursektor stärker zugänglich zu machen, beauftragte die US-Firma Astro-Tech den Hersteller Guan Sheng Optical (GSO) mit der Produktion von RC-Teleskopen. Als Ergebnis stehen nun zwei Astrographen mit 8" bzw. 6" Öffnung zur Verfügung. Das optische Design ist als echtes RC-System, bestehend aus einem hyperbolischen Haupt- und einem hyperbolischen Fangspiegel ausgelegt, das ohne weitere Korrektoren auskommt. Das 8"-Gerät (203mm Öffnung) besitzt bei einem Öffnungsverhältnis f/9 eine Brennweite von 1827mm. Der Astrograph leuchtet das komplette Kleinbildformat von 24×36mm aus und ist damit natürlich auch für Vollformat-Chips geeignet. Für größere Chips empfiehlt der Hersteller die Verwendung einer Feldebnungslinse. Haupt- und Fangspiegel sind aus Quarzglas mit einer 99% Reflektionsschicht versehen und dielektrisch vergütet. Der Hauptspiegel wird mit einer Oberflächenqualität 1/12 Lambda oder besser beworben. Er ist in seiner Spiegelzelle im Tubus fixiert eingebaut. Die Justierung des Systems erfolgt nur über den Sekundärspiegel, montiert in einer metallenen Spiegelzelle.

Montiert sind die Zellen in einem Kohlefasertubus, der mit einem computeroptimierten System von Innenblenden zur Reduzierung von Streulicht ausgestattet ist. Ein kugelgelagerter Crayford-Okularauszug mit 1:10-Untersetzungsgetriebe soll laut Hersteller bis 5kg Zuladung shiftingfreies Fokussieren ermöglichen. Der Auszug nimmt 2"-, mit Reduzierung auch 1,25"-Zubehör auf, das schonend mit Messingringen geklemmt wird. Als weiteres Zubehör ist eine Prismenschiene mit GP- Standard montiert. Das Gewicht des Tubus beträgt 6,1kg, als Preis werden 1898€ genannt. Das kleinere Modell mit 6" Öffnung und 1370mm Brennweite (f/9) weist identische Eigenschaften bezüglich der Konstruktion und Ausstattung auf. Als wesentlicher Unterschied wird hier auf BK7-Glas als Spiegelmaterial zurückgegriffen. Das Teleskop ist wahlweise mit CKF-Tubus (998€) oder Metalltubus (898€) erhältlich.

Frank Gasparini

GSO-Teleskope: www.gs-telescope.com
TV-Hinweise (von Manfred Holl)
23.1. 22:45, BR-alpha Die 4 Elemente: Die Beziehung Sonne-Erde (15 min.), Wdh.: 24.1.: 1:45, 26.1.: 8:15
24.1. 6:15, ZDF doku Giganten: Einstein: Superstar der Wissenschaft (45 min.), Wdh.: 13:15
13:30, DiscovHD Ein Schimpanse im Weltall (50 min.)
18:40, DiscovCh Next World — Schnell ins All (45 min.), Wdh.: 3.2.: 14:30
25.1. 6:15, ZDF doku Max Planck: Die körnige Welt (30 min.), Wdh.: 13:15
20:00, BR-alpha Alpha Centauri: Kann man auf Licht segeln? (15 min.)
20:15, DiscovCh Ein großer Schritt für die Menschheit: Wettlauf im All (55 min.)
21:10, DiscovCh Expedition zum Mars (2) (50 min.)
26.1. 8:10, arte X:enius: Satelliten: Unverzichtbare Beobachter? (30 min.), Wdh.: 16:55
19:30, BR-alpha Meilensteine der Naturwissenschaft und Technik: Reise ans Ende der Welt — Teisserenc, Piccard und die Erdatmosphäre (15 min.)
22:15, Phoenix Das Inferno von Baikonur (45 min.), Wdh.: 27.1.: 8:15, 19:15
27.1. 6:15, ZDF doku Das größte Experiment der Welt: CERN (30 min.), Wdh.: 13:15, 21:15
28.1. 6:05, Phoenix Wettlauf zur Venus (45 min.)
6:15, ZDF doku Woher kommt die Welt? (45 min.), Wdh.: 13:15, 21:15
22:45, BR-alpha Alpha Centauri: Was sind Spiculen? (15 min.), Wd.: 29.1.: 1:45, 1.2.: 20:00
29.1. 0:45, Phoenix Challenger — Countdown einer Katastrophe (95 min.)
30.1. 6:15, ZDF doku Urknall — Auf der Suche nach der Weltformel (30 min.), Wdh.: 13:15, 21:15
21:30, 3Sat 3satboerse: Wirtschaft im All (30 min.), Wdh.: 31.1.: 6:30
22:45, BR-alpha Die 4 Elemente: Was ist die Erde? (15 min.), Wdh.: 31.1.: 1:45, 2.2.: 8:15
1.2. 20:15, DiscovCh Ein großer Schritt für die Menschheit: Der ADLER ist gelandet (50 min.)
21:05, DiscovCh Expedition zum Mars (3) (50 min.)
4.2. 8:10, arte X:enius: Der Chiemgau-Impakt (30 min.), Wdh.: 16:55
22:45, BR-alpha Alpha Centauri: Was ist im Zentrum von Andromeda? (15 min.), Wdh.: 5.2.: 1:45, 8:15
Mitteilungen der Redaktion

Eye & Telescope 3.0: Größer, besser, preiswerter!

Deep-Sky-Beobachter haben sehnsüchtig darauf gewartet: Die Version 3.0 der einzigartigen Simulations- und Planungssoftware Eye & Telescope kommt. Neu sind u.a.:

  • mehr als 9000 meist großformatige Bilder von Himmelsobjekten
  • integrierter Bildbetrachter mit einstellbarer Orientierung und Größe
  • Einbindung vorhandener und eigener Bilder im Katalog und im Logbuch
  • überarbeiteter und wesentlich erweiterter Objektkatalog

außerdem:

  • Neue Schnellübersicht für selbst erfasste oder bearbeitete Objektdaten
  • E&T berücksichtigt nun auch Zoom-Okulare und Barlowlinsen
  • Laden von Projektdateien erheblich beschleunigt
  • Unterstützung des Planetariumsprogramms »Starry Night« ab Version 5

Eye & Telescope 3.0 kann auf mehreren Rechnern parallel installiert werden und besitzt keine Hardwarebindung. Aufgrund der zahlreichen Bilddateien (darunter alle NGC-Objekte) wird das Programm auf DVD ausgeliefert. Der Preis wurde um 25% gegenüber der Vorgängerversion gesenkt. Lizenzierte Benutzer der Versionen 1.0 und 2.0 können ein um 50% verbilligtes Upgrade bestellen. Eine Demoversion kann kostenlos getestet werden.

Neue Eye & Telescope-Website: www.eyeandtelescope.com
Was ist neu in Version 3: www.oculum.de/eundt/site/eundt.asp?content=vdoku
Kostenlose Demoversion: www.oculum.de/eundt/site/eundt.asp?content=demo
Bestellseite Vollversion: www.oculum.de/eundt/site/eundt.asp?content=vollbestellung
Bestellseite Upgrade: www.oculum.de/eundt/site/eundt.asp?content=upbestellung

interstellarum 62 jetzt am Kiosk

interstellarum 62 (Februar/März 2009) ist am Kiosk erhältlich. Sie lesen dort unter anderem:

  • Saturn von der Kante: Die Ringkantenstellung 2009
  • Horizont-Astronomie: Stonehenge im Ruhrgebiet
  • Weltrekord: Die 5-Minuten-Mondsichel
  • Astrofotografie: Gute Bilder ohne Nachführung
  • Deep-Sky: Optik-Vergleich am Orionnebel
  • Japan vs. China: Zwei 10×50-Ferngläser im Test


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