Ausgabe 72
14. November 2008
Aktuelle Ereignisse
Wichtige Astronomische Ereignisse vom 14.11. — 28.11.2008
15.11. 19:01:04 MEZ Mond bedeckt 139 Tau 4,9m
15.11. 23:30:00 MEZ Mond passiert M 35 1° 55' nördlich
17.11. Leoniden (LEO), Dauer: 10.11.23.11., ZHR: 15+
19.11. 22:30:47 MEZ Mond Letztes Viertel
20.11. 00:18:00 MEZ Mond passiert α Leo 2° 21' südlich
24.11. 04:35:59 MEZ Mond passiert α Vir 3° 11' südlich
25.11. 17:52:00 MEZ Merkur in Oberer Konjunktion
27.11. Mira im Maximum
27.11. 17:54:39 MEZ Neumond
Auszug aus: »Das Astronomische Jahr 2008«, interstellarum-Jahrbuch. Zeiten bezogen auf die Mitte des deutschen Sprachraums (Nürnberg).

Leoniden am 17. November

Zwischen 1999 und 2002 sorgte der Meteorstrom der Leoniden mit erhöhten Fallraten von mehreren hundert Meteoren pro Stunde und vielen Feuerkugeln für Aufsehen, die durch die Perihelpassage des zugehörigen Kometen 55P/Tempel-Tuttle verursacht wurden. Auch in den Jahren danach konnten zum Maximum noch etwa 40 Meteore pro Stunde gesehen werden. 2006 wurde ein kurzes spitzes Maximum am 19. November gegen 4:50 MEZ mit einer auf das Zenit bezogenen Rate von knapp 80 Meteoren pro Stunde beobachtet, das auf ein Staubband aus dem Jahre 1933 zurückgeht. Nach neuesten Vorhersagen von Jeremy Vaubaillon könnten auch 2008 am 17.11. gegen 2:32 MEZ und am 18.11. um 22:38 MEZ jeweils Daten von 100 Meteoren pro Stunde erreicht werden. Da der Radiant der Leoniden nur 10° nordöstlich von Regulus liegt und Mitte November erst mit der Morgendämmerung seine Höchststellung erreicht, wird jedoch nur das erste Ereignis zu beobachten sein. Leider beeinträchtigt der abnehmende Halbmond die Beobachtung.

Peter Friedrich & André Knöfel

Aktuelle Vorhersage: www.imcce.fr/en/ephemerides/phenomenes/meteor/DATABASE/Leonids/2008/

War 2008 ein besonderes Jahr für die Tauriden?

Wie schon für 2005, als tatsächlich besonders viele helle Meteore gesehen wurden, gab es auch für dieses Jahr die Prognose einer erhöhten Zahl von Feuerkugeln der Tauriden: Ein »Schwarm-Jahr« galt als möglich, in dem die Erde eine konzentrierte Wolke größerer Staubteilchen des Kometen Encke streift. Prompt hagelte es Berichte (und gar eine Pressemitteilung der VdS) über eine tatsächlich erhöhte Zahl von Feuerkugeln. Doch sicher ist dies nicht: Eine erste Auswertung der visuellen Beobachtungen von 2008 zeigt überraschenderweise keinen Effekt, während Videoanalysen eine Wiederholung von 2005 nahelegen sollen. Daniel Fischer

Der angebliche Anstieg und seine Hintergründe: cosmos4u.blogspot.com/2008/11/taurid-fireballs-few-but-bright-may.html
Zweifel in den visuellen Daten: lists.meteorobs.org/pipermail/meteorobs/2008-November/009226.html
Bestätigung durch Videodaten?: lists.meteorobs.org/pipermail/meteorobs/2008-November/009227.html
Meldungen aus der Forschung

Planetensystem eines Sterns direkt abgebildet!

Zwei der drei Planeten von HR 8799, wie sie Gemini North mit der Adaptiven Optik »Altair« und dem Near-Infrared Imager (NIRI) sieht: b oben links hat ungefähr 7 Jupitermassen und 70AE Abstand vom Stern, der hier ausgeblendet ist, c oben rechts hat 10 Jupitermassen und 40AE Abstand. [Gemini Observatory]

Sie sind erst 60 Millionen Jahre alt und daher noch warm genug, um gute Infrarotquellen abzugeben: Trotzdem konnten es die Astronomen um Christian Marois vom kanadischen Herzberg Institute of Astrophysics kaum fassen, was ihnen da schon bei einem der ersten von rund 80 Sternen ins Netz ging, auf den sie das nördliche der beiden Gemini-8-Meter-Teleskope gerichtet hatten. Seine seeingbeseitigende Adaptive Optik zeigte zusammen mit einer Nahinfrarotkamera am 17. Oktober 2007 zwei eindeutige Lichtpunkte neben dem Stern HR 8799, die später auch auch das 10-Meter-Teleskop Keck II bestätigte und da war sogar noch ein dritter Punkt. Vor allem aber bewegten sich alle drei auf genau dieselbe Weise am Himmel wie der Stern selbst, ein wesentliches Argument, dass es sich um Begleiter dieses A-Sterns mit 1,5 Sonnenmassen handelt.

Weil die Objekte trotz seiner fünffachen Sonnenleuchtkraft so klar von Glanz des Sterns isoliert werden konnten, ließen sie sich im Detail untersuchen und ihre Absoluthelligkeiten und spektralen Eigenschaften mit Modellrechnungen für junge Gasplaneten vergleichen. Demnach handelt es sich um zwei Planeten mit 10 Jupitermassen in 24 und 37 Astronomischen Einheiten Abstand von HR 8799 und einen Planeten mit 7 Jupitermassen in 67AE Entfernung: Alle liegen klar unter der Massenuntergrenze für einen Braunen Zwerg, sie sind zu keinerlei eigener Kernfusion fähig und nach allen gängigen Definitionen eindeutig Planeten! Der äußerste der drei umkreist den Stern am Innenrand einer ausgeprägten Staubscheibe, die Infrarotbeobachtern schon lange bekannt ist: Es ist die massereichste aller Sterne bis in 300 Lichtjahre Entfernung. Diesem Umstand dürften wir auch den ersten direkten fotografischen Nachweis eines fremden Planetensystems verdanken: Solch massive Scheiben, ein Charakteristikum junger A-Sterne, erlauben die Entstehung von Gasriesen in größerem Abstand vom Stern als bei kleineren Scheiben. Und nur dank ihrer einige dutzend AE Sternentfernung und Restwärme von ihrer Entstehung natürlich sind die drei Planeten mit heutiger Technik abzubilden. Kleinere erdähnliche Planeten innerhalb der Bahn des innersten der drei nun entdeckten sind übrigens möglich, würden sich aber dem Nachweis entziehen.

Daniel Fischer

Gemini Pressemitteilung: www.gemini.edu/pio/pr2008-8.php

Hubble fotografiert Planet um Fomalhaut

Fomalhaut, fotografiert von der »Advanced Camera for Surveys« des Hubble Space Telescope, mit dem neuen Planeten Fomalhaut b. Das kleine weiße Kästchen zeigt die Lage des Planeten, der Ausschnitt die Bewegung, die die Planetennatur verriet. Fomalhaut selbst ist auf dem Bild nicht zu sehen, da er wie bei der Koronabeobachtung der Sonne ausgeblendet werden muss, um die schwachen Strukturen in seiner Umgebung zu sehen. Der rote Punkt links unten ist ein Hintergrundstern. [NASA, ESA, P. Kalas, J. Graham, E. Chiang, E. Kite (University of California, Berkeley), M. Clampin (NASA Goddard Space Flight Center), M. Fitzgerald (Lawrence Livermore National Laboratory), und K. Stapelfeldt und J. Krist (NASA Jet Propulsion Laboratory)]

Fomalhaut alias α Piscis Austrinus ist einer der hellsten Sterne am Herbsthimmel und nun Schauplatz einer besonderen astronomischen Beobachtung. Das Weltraumteleskop Hubble hat im sichtbaren Licht einen Körper um den Stern entdeckt, der sich mit ihm bewegt, aber zusätzlich auf einer eigenen Bahn um ihn unterwegs ist: ein Planet!

Der 25 Lichtjahre entfernte Fomalhaut war seit den 1980er Jahren ein heißer Kandidat für mögliche Exoplaneten, seit mit dem Infrarotsatelliten IRAS eine Staubscheibe um den Stern gefunden worden war. 2004 stellte sich dieser Staub auf einer Aufnahme des Hubble-Teleskops als ein Ring aus Material heraus, aus dem Planeten entstehen könnten ähnlich dem Kuipergürtel in unserem Sonnensystem. Auffällig war eine scharfe innere Kante des Rings, womöglich hervorgerufen durch einen Planeten. Nun wurde dieser Planet tatsächlich gefunden obwohl »Fomalhaut b«, wie der Planet heißt, etwa eine Milliarde Mal schwächer ist als seine Sonne. Mit 21 Monaten Abstand fotografierte der für die Planetensuche gebaute Koronograph die Bewegung des Planeten, der etwa 10,7 Milliarden Kilometer vom Stern entfernt ist etwa 10 Mal so weit wie Saturn von der Sonne. Der Planet besitzt drei Jupitermassen und benötigt 872 Jahre für eine Umrundung Fomalhauts.

Ronald Stoyan

Hubble-Pressemitteilung: hubblesite.org/newscenter/archive/releases/2008/39/text/

Das tiefste Ultraviolett-Bild des Universums

40 Stunden lang schaute eines der 8m-Teleskope des ESO-VLT mit dem Instrument VIMOS und einem U-Band-Filter auf dieselbe Stelle des Himmels: So lange war noch nie im nahen Ultravioletten belichtet, so tief in dieser Farbe in den Kosmos geschaut worden. Zusammen mit Aufnahmen im R(ot)-Band desselben Teleskops und B(lau)-Aufnahmen des 2,2m-Teleskops auf La Silla entstand schließlich dieses Falschfarbenbild mit insgesamt 55 Stunden Belichtungszeit allein am VLT: Es zeigt bis auf eine Handvoll Stern unserer eigenen Milchstraße ausschließlich ferne Galaxien, viele aus einer Zeit, als das Universum erst 2 Milliarden Jahre alt war und die meisten vorher unbekannt. Das ausgewählte Feld ist das Chandra Deep Field South (CDF-S), das heute als die am besten untersuchte Region des ganzen Himmels gilt: In zahlreichen Spektralbereichen von Röntgen bis Radio ist dieser Himmelsausschnitt schon eingehend untersucht worden, auch im Rahmen der Great Observatories Origins Deep Survey (GOODS). Das Ziel ist dabei eine möglichst empfindliche »Volkszählung« des fernen Universums, um die Entstehung und Entwicklung der Galaxien quantitativ zu erfassen.

Das Chandra Deep Field South im U-, B- und R-Band aufgenommen mit dem Very Large Telescope und dem 2,2m-ESO-Teleskop. Das Feld misst 14,1' × 21,6'. [ESO/ Mario Nonino, Piero Rosati and the ESO GOODS Team]

Daniel Fischer

ESO Pressemitteilung: www.eso.org/public/outreach/press-rel/pr-2008/pr-39-08.html

Video-Jagd nach unbekannten Meteorströmen

Schon länger wertet die International Meteor Organisation die inzwischen über 250000 Meteore systematisch aus, die ständig dutzende Videokameras rund um den Globus aufzeichnen, um ihre Radianten und vielleicht bis dato unbekannte Meteorströme zu erkennen. Und nun ist in den USA ein komplementäres System aufgesetzt worden, aus zwei Videokameras mit Fischaugenoptik in 160km Abstand voneinander: Der Stereoblick ermöglicht es einer speziellen Software, direkt die interplanetare Bahn der Staubteilchen zu berechnen, die die Kameras verglühen sehen. Am 1. Oktober gelang die erste derartige Double-Station-Analyse: Man darf gespannt sein, wie sich die beiden Projekte ergänzen. Daniel Fischer

Das neue System »Sentinel«: science.nasa.gov/headlines/y2008/10nov_sentinel.htm
Die 2008-er Analyse der IMO: www.imonet.org/imc08/radiants.html
Nachrichten aus der Astro-Szene
Terminkalender vom 14.11.2008 — 28.11.2008
15.11. 27. Bochumer Herbsttagung (BoHeTa), Ruhr-Universität Bochum Universitätsstr. 150, Hörsaal HMA 10 an Gebäude MA Peter Riepe, Lortzingstr. 5, D-44789 Bochum, fg-astrofotografie@vds-astro.de, www.boheta.de
22.11. Vorbereitungstreffen zum Internationalen Astronomiejahr, Argelander-Institut für Astronomie, Bonn Daniel Fischer, dfischer@astro.uni-bonn.de
29.11. 13. Hattinger Astronomischer Trödeltag (HATT), Realschule Hattingen Grünstraße Ingo B. Schmidt, Schonnefeldstr. 23, D-45326 Essen, 0201-8336082, ingo.schmidt@cneweb.de, www.sternwarte-hattingen.de

Stonehenge im Ruhrgebiet

Seit dem 8. November ist es der Öffentlichkeit zugänglich: das »Horizontobservatorium« auf der Halde Hoheward zwischen Herten und Recklinghausen, dessen riesige Bögen schon seit Monaten im weitem Umkreis zu sehen sind. Die Vision des Leiters der Sternwarte Recklinghausen, Burkard Steinrücken, ist Wirklichkeit geworden: Der künstliche Tafelberg mitten im Ruhrgebiet mit perfektem 360°-Horizontblick wird es den Besuchern ermöglichen, verschiedene Beobachtungen der Ur-Astronomie mit dem bloßen Auge selber nachzuvollziehen, mit ganz unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad, und dabei zu einer äußerst ungewöhnlichen Erfahrung des Raumes über ihm zu gelangen. Die beiden Bögen mit 43 und 45 Metern Radius zeichnen für einen Betrachter im Mittelpunkt den Meridian und den Himmelsäquator nach: sowohl am Tage wie auch in der Nacht, wenn die Bögen mit trickreicher Technik ganz sanft beleuchtet werden.

So hell wie am Abend des Einweihungstages geht es sonst auf der Halde Hoheward natürlich nicht zu man versichert, dass die Beleuchtungseffekte der großen Bögen sehr subtil gehalten sind. [Michael Winkhaus]

Der unterschiedliche Lauf der Sonne in verschiedenen Jahreszeiten, mal über, mal unter dem Äquator, hat sich noch nie so direkt erleben lassen (wenn man ein paarmal wieder kommt; der Aufstieg auf die Halde ist durchaus schweißtreibend). Dazu kommen noch eine Vielzahl von Visiereinrichtungen für den Auf- und Untergang von Sternen, die in ihrer Komplexität zum deutlich weit über das hinausgehen, was schon die Horizontobservatorien der Vorzeit leisteten: So soll es im Laufe von ein paar Jahren tatsächlich möglich sein, die Präzession der Erdachse nachzuweisen. Alle Halden des Ruhrgebiets werden mit erheblichem Aufwand in Erholungsgebiete umgewandelt und dabei mit originellen Bauten versehen (eine benachbarte trägt z.B. einen Tetraeder für Kletterübungen). Aber die gewaltige astronomische Lehreinrichtung der Halde Hoheward, zu der auch eine riesige Sonnenuhr gehört, ist einzigartig im kommenden Jahr der Astronomie wird reichlich davon Gebrauch gemacht werden.

Daniel Fischer

Homepage des Projekts: http://www.horizontastronomie.de/horizontobservatorium.html
Weitere Bilder der Einweihung: www.mpia-hd.mpg.de/homes/nielbock/hoheward_20081108

Martini modifiziert Dobson-Stangenklemmung

Gestängepaar mit fixiertem Klemmkopf

Die für ihre Teleskopbausätze bekannte Firma Astro Optik Martini verbessert die obere Stangenklemmung der Dobson-Teleskope. Bisher mussten für den Aufbau der Teleskope die Gestängerohre in entsprechende Bohrungen im oberen Tubus eingesteckt und mittels Keilen aus Delrin paarweise geklemmt werden, was sich beim gleichzeitigen Ausrichten von acht Gestängerohren recht mühsam gestalten konnte. Nun werden als obere Rohrverbindung Kugelköpfe verwendet, die den Aufbau deutlich erleichtern sollen, da ein versehentliches Lösen von bereits eingesteckten Rohrenden nicht mehr möglich ist. Nach Auskunft von Dieter Martini steht diese Lösung einer sicheren und kraftschlüssigen Verbindung am oberen Tubus ab sofort für alle Dobson Modelle zur Verfügung.

Frank Gasparini

 

Gasparini, F.: Fliegengewichte zum Abheben, Drei Reisedobson im Test, interstellarum Thema Teleskope 22 (2008)
Astro Optik Martini: www.dietermartini.de/neues.html

Vorbereitungen zum Jahr der Astronomie

Nur noch anderhalb Monate trennen uns vom Beginn des Internationalen Astronomiejahrs, und in vielen Regionen hat sich eine Menge getan: Zum letzten Mal vor dem Startschuss gibt es am 22. November in Bonn Gelegenheit, den Status des IYA in Deutschland und der Welt aus erster Hand zu erfahren, bei der Abschlusskonferenz der Vorbereitungsphase, zu der das nationale Komitee herzlich einlädt. Die Teilnahme ist kostenlos, um Anmeldung wird aber gebeten bis zum Stichtag 16. November! Daniel Fischer

Informationen und Kontakt: astrojahr.blogspot.com/2008/10/aufbruch-ins-jahr-der-astronomie.html

Gleich zwei internationale Amateur-Kometentagungen 2009!

Sowohl die lange Sonnenfinsternis bei Shanghai im Juli wie die Hauptversammlung der Internationalen Astronomischen Union in Rio de Janeiro im August 2009 nehmen ortsansässige Sternfreunde zum Anlass, jeweils einen International Workshop on Cometary Astronomy auszurichten: Während die letzte Tagung dieser Reihe dann schon fünf Jahre zurück liegen wird, folgen dann die IWCAs Nr. IVund V binnen weniger Wochen aufeinander! Die Workshops dauern jeweils einen Tag, den 23. Juli (einen Tag nach der Sonnenfinsternis) und 8. August (im Wochenende zwischen den beiden IAU-Tagungswochen). Daniel Fischer

IWCA IV: www.cfa.harvard.edu/icq/IWCA4.html
IWCA V: tech.groups.yahoo.com/group/comets-ml/message/15020
TV-Hinweise (von Manfred Holl)
14.11. 12:45, Eins Plus phänomenal: Treibhaus Erde (15 min.), Wdh.: 15.11.: 16:45
15.11 3:45, Phoenix Der Bosumtwi-Meteorit (45 min.), Wdh.: 16.11.: 3:45, 20.11.: 3:40, 21.11.: 3:45
20:05, N 24 Das Ende der Welt Asteroid Apophis (55 min.), Wdh.: 16.11.: 1:05
16.11. 16:00, 3Sat hitec: Was geschah in Tunguska? (30 min.)
20:00, BR-alpha Alpha Centauri: Wo entsteht die kosmische Strahlung? (15 min.)
17.11. 10:00, ZDF doku Und sie bewegt sich doch (45 min.), Wdh.: 18.11.: 18:45, 19.11.: 0:15, 17:15, 20.11.: 1:30, 8:30, 22.11.: 2:45
12:30, HR 3 Kant für Anfaenger (1): Metaphysik (15 min.)
19:30, ZDF doku hitec: Was geschah in Tunguska? (30 min.)
21:45, 3Sat SCIENCEsuisse: Was die Welt zusammenhält: Felicitas Pauss, Teilchenphysikerin (15 min.)
19.11. 10:45, arte Der Urknall aus dem Labor (50 min.), Wdh.: 21.11.: 5:00
22:05, N 24 Der Mond (55 min.), Wdh.: 20.11.: 1:00
22:45, BR-alpha Alpha Centauri: Was sind irreguläre Galaxien? (15 min.), Wdh.: 20.11.: 1:45, 8:15, 23.11.: 20:00
20.11. 8:05, WDR 3 Meilensteine der Naturwissenschaft und Technik: Die Erde bebt Emil Wiechert und der Seismograph (15 min.)
22.11. 22:05, N 24 Asteroiden Apokalypse im All (55 min.), Wdh.: 23.11.: 1:05
23.11. 21:00, Phoenix Fremdes Leben im All (45 min.), Wdh.: 27.11.: 19:15
24.11. 12:30, HR 3 Kant für Anfaenger (2): Die kopernikanische Wende (15 min.)
26.11. 22:45, BR-alpha Alpha Centauri: Sind Galaxien stabil? (15 min.), Wdh.: 27.11.: 1:45, 8:15, 30.11.: 20:00
23:45, Vox Die Planeten (1): Eine Abenteuerreise durch unser Sonnensystem (60 min.)
Mitteilungen der Redaktion

Leserreise zur Jahrhundertfinsternis

Haben Sie am 22.7.2009 schon etwas vor? Das sollten Sie, denn an diesem Tag findet die längste Sonnenfinsternis des 21. Jahrhunderts statt. Da bis 2017 zudem keine Totale Sonnenfinsternis mehr leicht erreichbar sein wird, haben wir uns entschieden, eine Leserreise zu diesem astronomischen Großereignis anzubieten. Reisen Sie gemeinsam mit interstellarum-Chefredakteur Ronald Stoyan vom 14. bis 27.7. in das Reich der Mitte. Neben der Beobachtung der Sonnenfinsternis nahe der von der Wetterstatistik begünstigten Stadt Wuhan können Sie in eine exotische Kultur eintauchen und sowohl Weltmetropolen wie Shanghai und Hongkong, als auch das Weltnaturerbe der Gelben Berge und die Karstlandschaft von Guilin mit eigenen Sinnen erkunden. Wir freuen uns auf besondere Erlebnisse mit Ihnen und laden Sie als interstellarum-Leser herzlich ein mitzukommen!

Friedrich, Peter, Friedrich, Susanne: Wenn der Drache die Sonne verschluckt, interstellarum 61, 36 (2008)
interstellarum-Leserreise: www.interstellarum.de/leserreise.asp

interstellarum 61 jetzt am Kiosk

interstellarum 61 (Dezember/Januar 2009) ist ab heute am Kiosk erhältlich. Sie lesen dort unter anderem:

  • Zoom auf die Plejaden
  • Was passiert im Zentrum der Galaxis?
  • Die Jahrhundert-Finsternis in China 2009
  • Astronomiejahr 2009
  • Selbstbau-Newton ganz aus Holz


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