

Tipp
- eine Drehbare Sternkarte zeigt den Himmelssausschnitt für jeden Zeitpunkt. Damit können Sternbilder ausfindig gemacht werden.
- in einem astronomischen Jahrbuch erfährt man, wo Mond und Planeten gerade stehen
- verwenden Sie eine rote LED-Taschenlampe beim Kartenlesen, um die Augen nicht zu blenden
Sterne funkeln am Abendhimmel. Heute Abend wollen Sie Ihr Teleskop zum ersten Mal ausprobieren.
- Astronomische Beobachtungen sind natürlich nur sinnvoll, wenn es klar ist. Beobachten Sie das Wetter, ob eine längere Periode klaren Himmels abzusehen ist. Hilfreich ist der Wetterbericht aus dem Internet oder Fernsehen.
- Wählen Sie als Standort für das Teleskop einen möglichst ebenen Platz mit freiem Blick. Ist das nicht möglich, sollte wenigstens zwischen Südosten und Südwesten freie Aussicht möglich sein, denn in dieser Richtung befinden sich die Planeten und der Mond.
- Auch wenn es draußen bitterkalt ist: Beobachten Sie niemals durch ein offenes oder geschlossenes Fenster! Am offenen Fenster findet ein Austausch zwischen warmer Zimmerluft und kalter Außenluft statt, der das Bild im Teleskop völlig ruiniert. Beim geschlossenen Fenster stört die Glasscheibe, die nicht genau genug geschliffen ist und das Bild im Teleskop deshalb ebenfalls wesentlich verschlechtert.
- Versuchen Sie Straßenlaternen zu meiden. Ihr Licht blendet stark, ebenso wie vorbeifahrende Autos. Je dunkler der Himmel ist und je weniger Streulicht vorhanden ist, desto mehr zeigt das Fernrohr. Auf dem Land oder im Gebirge zeigen kleine Teleskope deshalb viel mehr als größere Instrumente in der Stadt.
Wieviel man vom Himmel sehen kann, hängt stark vom jeweiligen Standort ab. In der Umgebung von Städten (links) ist der Himmel aufgehellt, nur wenige Sterne sind zu sehen und die Milchstraße verschwindet fast ganz.
Weitab von den Ballungsräumen und im Gebirge (rechts) ist der Himmel dunkler und zeigt viel mehr Sterne, die Milchstraße wird sichtbar. Auch ein Teleskop kann hier viel mehr zeigen.
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